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IWF und Weltbank warnen - Kommt die Weltwirtschaftskrise?

Internationaler Währungsfond und Weltbank warnen die Welt vor dramatischen Folgen von steigenden Lebensmittelpreisen. In Thailand und anderen Ländern steigen die Reispreise, in Europa die Milch- und Fleischpreise und die Preise für Mais, Soja und Getreide sind schon seit geraumer Zeit auf Rekordhöhe. Die Länder in Südostasien werden weniger Reis und andere Grundnahrungsmittel nach Amerika und Europa exportieren. In Hawai wurde die Regierung gestürzt, weil die Lebensmittelpreise andauernd steigen. In Simbabwe ist ein Grund für die 1000%ige Inflation die Knappheit an Lebensmitteln und auch im Urlaubsparadies Ägypten gibt es zunehmend Unruhen wegen den stark gestiegenen Preisen für Grundnahrungsmittel.

Die Welt steckt also in der Krise? IWF und Weltbank warnen vor internationalen Konflikten und Unruhen aufgrund dieser Situation. In der Wirtschaft macht die US Immobilien- und Bankenkrise zusätzlich der Weltwirtschaft zu schaffen. Der EURO befindet sich auf Höchststand zum US Dollar und Rohöl, Gold und andere Rohstoffpreise haben in den letzten 6 Wochen die Höchststände der Geschichte getestet. Was hat diese Situation mit internationalen Verhandlungen und Auswandern zu tun?

INTERCULTI rät allen Geschäftsleuten und Auswanderwilligen dazu im Moment Zurückhaltung zu üben und die Weltwirtschaftssituation erst einmal ein paar Monate zu beobachten und abzuwarten. Auswandern in ein Land, was aufgrund einer Reis- oder Maiskrise vielleicht in 3 Monaten Unruhen haben wird, ist nicht ganz ungefährlich. Warten Sie daher ab und schieben Sie Ihre Auswanderung ein paar Monate auf.

Es ist einmalig in der Geschichte das IWF und Weltbank vor der Weltwirtschaftssituation warnen. Engagements in Ländern mit Lebensmittelknappheit sollten Sie erst einmal kurzfristig verschieben und als Geschäftspartner in der Lebensmittelindustrie sollten Sie ebenfalls Ihre Handelssituation genau überprüfen. Oft haben hohe Preise für Grundnahrungsmittel in Entwicklungs- und Schwellenländern auch dramatische Folgen für die heimische Wirtschaft und Politik. Ganze Regierungen und Systeme können ins Wanken geraten und Unruhen auslösen. Schieben Sie daher Ihre Investitionen zunächst auf bis es zumindest eine Entwarnung gibt. INTERCULTI wird die Situation weiter im Auge behalten und berichten. Im Moment halten wir es nicht für eine Weltwirtschaftskrise und denken auch nicht, dass es eine Weltwirtschaftskrise geben wird. Allerdings könnte die Weltwirtschaft in eine Rezession schlittern, was grosse Auswirkungen auf Entwicklungs- und Schwellenländer in Südostasien, Nordafrika und Mittelamerika haben könnte.

Was meinen Sie zur derzeitigen Weltwirtschaftssituation? Diskutieren Sie mit ob die Weltwirtschaft auch Auswirkungen auf Ihre Auswanderungspläne hat. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.


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