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Thema: Typisch Deutsch

24.05.07

Bevor Sie andere Kulturen verstehen lernen können, müssen Sie sich zunächst den eigenen Spiegel vorhalten und die Frage klären, wie Sie als Deutscher im Ausland wirken. Hier sind Sie unter Ihresgleichen doch nur ein paar hunderte Kilometer spricht man bereits über „Typisch Deutsches“ Verhalten. Im Laufe meiner vielen Reisen habe ich immer wieder gerne meine Freunde und Geschäftspartner gefragt: Wie sind wir Deutsche eigentlich – was ist typisch Deutsch? Es kamen vorhersehbare aber auch verblüffende Antworten:

Deutsche sind:

- sauber
- ordentlich
- pünktlich
- direkt
- aufmerksam
- neugierig
- vertrauensselig
- moralisch

Es kamen aber auch negative Antworten wie:

- ungeduldig
- unhöflich
- geizig
- streng
- schwierige und langwierige Verhandlungspartner
- Paragraphenreiter

Nun dies sind natürlich nur Eindrücke und bilden nicht die „Deutsche Kultur“ ab, dennoch geben diese Charaktereigenschaften schon wertvolle Hinweise auf die „Deutsche Kultur“.

Weiter lesen "Typisch Deutsch - Schmerzvolle Selbsterkenntnis als 1. Weg zur erfolgreichen interkulturellen Kommunikation und Verhandlungsführung" »

15.08.07

"Warum brauchen Geschäftsleute eine interkulturelle Beratung?"

Dieser Frage geht seit kurzem ein Interview von n-tv mit Frau Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG auf den Grund. "In einer globalisierten Welt ist es an der Tagesordnung, mit Kollegen in der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Dann stellt sich die Frage, wie baue ich Vertrauen auf, wie führe ich Verhandlungen, wie laufen Geschäftsprozesse? Es gibt Fälle, in denen Geschäftsabschlüsse oder Fusionen daran gescheitert sind, dass sich die Partner nicht verstanden haben oder Misstrauen herrschte, weil der kulturelle Hintergrund nicht klar war. Das führt dann zu großen wirtschaftlichen Verlusten". Soweit die Ausführungen von Frau Warzelhan. Das komplette Interview zwischen n-tv und ihr können Sie hier sehen.

Das Ziel von INTERCULIT ist es, Sie optimal auf Ihre Verhandlungen in asiatischen Ländern vorzubereiten. Wir teilen die Erfahrungen aus dem Interview, dass interkulturelle Trainings und Seminare für Geschäftsleute unbedingt wichtig sind ,um geschäftliche Erfolge zu erzielen und Missverständnisse und somit hohe Kosten zu ersparen. Um für andere Kulturen sensibilisiert zu werden müssen Sie sich zunächst selbst verstehen und erkennen. Gerade für Ihre geschäftlichen Aktivitäten in China sollten Sie zunächst mehr über die Eigenschaften der Deutschen Kultur verstehen, damit Sie besser auf Ihre chinesischen Geschäftspartner und Kollegen zugehen können. Lesen Sie daher auf unseren Seiten über "Typisch Deutsch" weiter und gehen Sie dann auf die Länderinformationen zu China.

Haben Sie Erfahrungen mit interkulturellen Trainings und Seminaren? Waren diese hilfreich? Diskutieren Sie mit uns und senden Sie uns Ihre Meinung - wir freuen uns auf Ihre Nachricht

Was ist Deutsch? Über dieses Thema hat Frau Dr. Sylvia Schroll-Machl (www.schroll-machl.de) in den letzten Jahren viel Material sammeln und wissenschaftliche Studien anfertigen können, welches Sie hier nur bei INTERCULTI in Auszügen lesen können:

Wenn Deutsche sich im internationalen Geschäftsleben ganz „normal“ verhalten, intendieren sie, dass die Kooperation mit anderen „gut“ läuft: Deutsche Profis konzentrieren sich auf die Sachebene (deshalb trifft man sich schließlich!), organisieren und planen, halten sich an Vereinbarungen, machen verbindliche Zeitpläne, lassen sich persönlich nicht stark verwickeln, äußern ihre Meinung und handeln selbstverantwortlich. Oder?

Dabei erweisen sich genau diese Tugenden, die weltweit an uns auffallen, oft als mentale Fettnäpfe:

Sachorientierung: Die Sache ist uns Deutschen der Dreh- und Angelpunkt bei geschäftlichen Begegnungen, sie bestimmt auch den Kommunikationsstil. Die Beziehungsebene (persönliches Kennenlernen, häufige Besuche, Smalltalk) dagegen vernachlässigen wir oft und denken, die Sachebene sollte bei Geschäftskontakten genügen. Der häufigste deutsche Irrtum! Denn wir wirken zwar kompetent, aber nur am Geschäft interessiert, vernunftbetont, aber gefühllos, unlebendig und zielorientiert bis zur Arroganz, sowie ziemlich sparsam bis mitunter geizig.

Wertschätzung von Strukturen und Regeln: Deutsche Geschäftsleute lieben Kontrakte und schriftliche Vereinbarungen aller Art, befolgen eine Menge an Regeln, Vorschriften und Prozessen, erwarten auch von anderen ihre strikte Einhaltung. Erlebt werden wir dabei als organisiert, systematisch, regelungssüchtig, bürokratisch, aber auch als unflexibel und ohne Vertrauen in die Geschäftspartner.

Erkennen Sie sich wieder? Lesen Sie weiter und besuchen Sie die interkulturellen Seminare und Trainings von Schroll-Machl. Frau Dr. Sylvia Schroll-Machl hat zusätzlich einige Publikationen auf den Markt gebracht, die sicherlich für Ihren geschäftlichen Erfolg eine notwendige Voraussetzung sind.

Weiter lesen "Was ist Deutsch?" »

23.04.08

Die neuste Ausgabe des SPIEGEL Magazins (Nr. 17) hat auf der Titelseite ein sehr altes aber immer aktuelleres Thema ausgewählt "Wie ticken die Deutschen"? Dabei durchleutet der Spiegel typische Vorurteile zu Deutschen, deren Lieblingsbeschäftigungen, Kultur, Sexvorlieben, woran sie glauben, woran sie denken und ob wir Deutsche tatsächlich solche Saubermänner sind oder nicht.

INTERCULTI empfiehlt unseren Lesern die aktuellste Ausgabe des SPIEGEL Magazins. Lesen Sie selbst wie wir sind, wie wir wirken, was wir vielleicht falsch machen und was andere Länder und Menschen besser machen. Selbsterkennung als Mittel zur besseren interkulturellen Kommunikation und Sensibilisierung kultureller Eigenheiten im Ausland.

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen den Test von Spiegel-Online empfehlen: Wie typisch deutsch sind Sie?

Weiter lesen "SPIEGEL Magazin Nr. 17 - Wie ticken die Deutschen?" »

16.08.08

Während sich chinesische Medien sehr positiv zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking geäußert haben, war die Berichterstattung in Deutschland durch vielerlei negative Kommentare gekennzeichnet. Oft wurde Peking mit Melbourne verglichen, was natürlich Unsinn ist - da Melbourne eine sehr futuristische Eröffnung hatte und Peking eine eher traditionelle mit vielen modernen Showelementen. Eine objektive Berichterstattung haben lediglich CNN und BBC abgeliefert. Die Eröffnungsfeier wurde in diesen Nachrichtensendern ausdrücklich gelobt und hervorgehoben, es wurde aber auch immer wieder auf kritische Themen hingewiesen.

Einen peinlichen Auftritt hatte dagegen Deutschland auf Olympia - über 80 Staatsoberhäupter und Königshäuser gaben sich ein Stelldichein auf der VIP Tribüne darunter der amerikanische President Bush, der französische President, der russische Ministerpräsident Putin und viele andere mehr. Wo war Deutschland? Aufgrund der viel debatierten Themen zu Menschenrechten und dem Tibetthema ist Deutschland wohl absichtlich von der Eröffnungsfeier fern geblieben. Die Kanzlerin ist noch im Urlaub und die Minister oder der Bundespräsident hatten wohl auch keine Lust. Die Europameisterschaft im Fussball war wohl schon genug für die Politik in der Teilnahme an sportlichen Aktivitäten. Für Asiaten war die Abwesenheit der Bundesrepublik leider ein völliger Gesichtsverlust Deutschlands. Der Einmarsch der deutschen Mannschaft, bei der auch einige Sportler aus ähnlichen Gründen fernblieben, verlief somit unspektakulär und ohne ein Winken eines Representanten.

INTERCULTI hat die lokale Presse und internationale Presse verfolgt, wo die Abwesenheit Deutschlands auf der Gasttribüne als äußerst peinlich empfunden wurde. Medien in Deutschland haben darüber gar nicht oder sogar positiv berichtet. Wir meinen - Deutschland sollte derartige Alleingänge in Zukunft sorgfältig prüfen. Es kann viel "Gesicht" und Ansehen durch solch für uns eher unwichtige Begebenheit zerstört werden. Natürlich hat Deutschland damit auch ein Zeichen gesetzt, aber es ist im Alleingang passiert und das ist wiederum negativ. Wir hoffen, dass sich Deutschland zukünftig in Asien vorsichtiger agiert und die Folgen von "nicht anwesend sein" bedenkt. War das nicht wieder "Typisch Deutsch"?

Was meinen Sie zur Abwesenheit der Kanzlerin oder anderer hoher Representaten der Bundesrepublik auf der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

23.08.08

Die Olympischen Spiele in Peking gehen morgen mit einer grossartigen Abschlussveranstaltung zuende. Die internationalen Medien sind nach wie vor zweigeteilt zu den Spielen.

Typisch Deutsch - Deutsche Medien derzeit überwiegend negativ und kritisch zu China

Während sich deutsche Medien noch vor wenigen Jahren immer positiv zu China geäußert haben und damit einen Boom der deutschen Wirtschaft in China auslösten, wird seit einiger Zeit nur noch negativ berichtet. Große Internetanbieter wie GMX sprechen von "Zuviel Eigenlob" und zitieren chinesische Medien und deren Lob für die gelungenen Spiele und den Medaillienregen.

Genau wie in Deutschland wird in China jede Goldmedaillie gefeiert - da ist auch gut so. Während die deutsche Mannschaft hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten die Chinesen Ihre Kraft unter Beweis stellen. Fast alle Sportler aller Nationen lobten die Organisation vor Ort - ob in Hong Kong bei den Reitern, in Qingdao bei den Seglern oder in Shanghai bei den Fussballern - überall lief die Organisation reibungslos und die Besucher hatten keine Wünsche offen. Die Spiele verliefen ohne grosse Zwischenfälle, ohne Sicherheitsbedenken und Terrorgefahren - Dank der hervorragenden Organisation der chinesischen Behörden. Wird Olympia in England 2012 das auch schaffen?

In Deutschland wird allerdings weniger über die gelungenen Spiele berichtet, sondern eher über chinesische Politiker die Journalisten beschimpfen, die angeblich eingeschränkte Pressefreiheit, den chinesischen Nationalstolz oder die Propagandakampagnen für die Spiele. Wenn die Spiele in Leipzig gewesen wären, dann hätte auch die deutsche Medienlandschaft ausschliesslich positiv über die Spiele geäußert. Warum messen wir bei anderen Ländern mit anderen Maßstäben?

INTERCULTI meint - die deutsche Medienlandschaft sollte darüber nachdenken und nicht nur negativ über China berichten. Die Spiele gehören zu den Besten in der Geschichte und China darf mit recht stolz darauf sein und natürlich auch darüber 1. Nation im Medaillienspiegel zu sein. Die deutsche Presse soll sich bitte an die Jahre 1998 - 2003 erinnern, wo China als das Land der ungeahnten Möglichkeiten gepriesen wurde und eine Abwanderungswelle deutscher Produktionsstätten nach China auslöste. Wie stehen Sie zur zweigeteilten Meingung - ist Olympia ein Erfolg oder nur eine grossartige Propagandashow? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns.

02.11.08

Wie immer würden viele sagen - die Deutschen verschlafen die meisten Trends in der Wirtschaft in Asien. Zwar wird viel gereist aber es nicht viel gehandelt. Oft haben deutsche Firmen Angst vor dem Sprung in den Osten. In China hätten sich viele die Finger verbrannt - natürlich, da viele davon ausgegangen sind, dass ein Chinageschäft nach 6 Monaten profital ist. Allerdings sind Geschäfte in China im Durchschnitt erst nach 2 Jahren profitabel - dann aber stark steigend. Niemand wussste das damals nun haben alle Angst. Indien - viele Verbände gehen nach Indien, viele neue Messen in Indien - ist Indien das neue China für die nächsten 5 Jahre? Sicherlich bietet Indien mit 1 Millarde Menschen genug Marktpotential aber die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im wesentlichen verschieden mit China. Vietnam - grosse Bauprojekte und viele deutsche Ingenieure arbeiten bereits in Vietnam soll man vielleicht lieber nach Vietnam gehen? Nun Vietnam bietet derzeit vielleicht das stärkste Wirtschaftswachstum mit knapp 10% aber was kommt danach? Viele Firmen schauen immer nur oberflächlich auf die Wirtschaftsfaktoren und denken oh da ist der Markt, dort ist der Markt und fangen an zu rennen. Welchen Trend Sie gerade in China verschlafen verrät Ihnen Ihnen INTERCULTI:

Weiter lesen "Deutsche verschlafen Trends in der Wirtschaft" »

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