Das Schneechaos in China kurz vor dem Chinesischen Neujahr ist mittlerweilte in allen Medien angekommen. Verschiedenen Medien berichten heute, dass nun der Premierminister seine Provinzgouverneure für die schlechte, langsame Arbeit gerügt wurden. Durch das zulange warten der Gouverneure den Notstand auszurufen, hat sich die Lage in den von Schnee betroffenen Gebieten dramatisch verschlechtert.
China ist deshalb so überrascht vom Schnee, weil es in den Zentral-, Süd- und Ostküstenprovinzen so gut wie nie schneit. Der Großteil der Haushalte verfügt über keine Heizung. Schweres Gerät zur Schneeräumung oder Glatteisbewältung gibt es ebenso wenig wie Frostschutzmittel oder Frostschutz für Wasserleitungen und Winterreifen.
Das Chaos am Bahnhof von Guangzhou - jedem Geschäftsmann von der Kantonmesse gut bekannt, kommt wegen der zahlreichen Zugverspätungen zustanden. Kurz vor dem chinesischen Neujahr möchten über Hundert Millionen Menschen zumeist Wanderarbeiter den einzigen Urlaub des Jahres bei den Familien verbringen.
Die Rüge der Provinzgouverneure ist einzigartig und wurde ausschliesslich durch die Millionen wartenden Menschen verursacht, die pünktlich zum Chinesischen Neujahr bei Ihren Familien sein möchten. INTERCULTI erwartet innerhalb der nächsten 48 Stunden einen riesigen Arbeitseinsatz in China zur Bewältigung der Krise - andererseits droht vielen Gouverneuren die Absetzung!
INTERCULTI hofft auf baldige Wetterbesserung in China, damit die vielen Arbeiter pünktlich zum Frühlingsfest (Chinesisch Neujahr am 8. Februar) bei ihren Familien sind.