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Thema: Thailand

09.05.07

Protokoll

Thailänder legen viel Wert auf Ihr Äusseres. Die Mode- und Fitnessindustrie blüht und sowohl Männer als auch Frauen legen viel Wert auf gute Kleidung – meist Markenkleidung - einen guten und gesunden teilweise modellhaften Körper und gute Sitten. Von daher rate ich Ihnen immer sehr gut gekleidet zu sein. Vorallem die Damen sollten gute Hackenschuhe, Kostum, Tasche und Accessories anziehen. Männer sollten im guten Anzug und Schuhen erscheinen. Junge, schlanke und gutaussehende moderne Geschäftsmänner und Frauen mit modernen Frisuren und guter Kosmetik im Gesicht haben es bei schwierigen Verhandlungen leichter als ältere, dicke, schwitzende Männer oder Frauen mit schlecht sitzender Kleidung. Alter ist nicht unwichtig – jung steht für dynamisch in Thailand, aber auch für Unwissenheit. Wenn Sie also schon ein Alter ab 50+ haben werden Ihnen Verhandlungen viel einfacher fallen als jüngeren Kollegen, da in Thailand dem Alter auch Respekt gezollt wird. Ist Alter allerdings mit Ungepflegtheit gepaart, dann werden jüngere Verhandlungspartner vorgezogen.

Im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern wird als Begrüssung noch weit verbreitet die Verbeugung mit gefalteten Händen und nicht der Handschlag gewählt. Mir sind beide Begrüssungen gleich oft vorgekommen, sodass ich Ihnen rate auf beides eingestellt zu sein. Thailänder freuen sich, wenn sie deren Begrüssung als erstes zeigen und danach mit einem westlichen Handschlag die Begrüssung abschliessen.

Ziehen Sie als Ort ein sehr gutes 5 Sterne Hotel vor. Es gibt fantastische Hotels mit professionellen Meetingräumen und Business Centern. Das Banyantree mit der Skybar bietet sich auch für einen abendlichen Cocktail an. Planen Sie für Meetings mit langer Vorbereitung – vergewissern Sie sich das der Termin mehrmals bestätigt wird und auch am gleichen Tag. Falls Ihr Verhandlungs -partner noch nicht da ist – keine Sorge. In Thailand ist die Uhr nicht ganz genau zu nehmen. Warten Sie bis zu 45 Minuten auf Ihren Verhandlungspartner. Machen Sie ihn nicht auf die Verspätung aufmerksam, sondern freuen Sie sich über das Treffen und bedanken Sie sich für das schnelle Kommen und den Termin. Beginnen Sie die Verhandlungen mit Lob über Land / Leute, aktuellen Nachrichten aus der Weltpolitik und ob Speisen oder Getränke gewünscht werden. Erst danach wird der Thailänder irgendwann das Thema auf die Verhandlung schwenken. Das Protokoll ist also unbedingt zu beachten – drängen Sie Ihren Verhandlungspartner nicht und planen Sie für das Meeting mindestens 2h ein. Nachbereitung ist ein sehr wichtiger und nicht zu vernachlässigender Bestandteil der Verhandlung mit Thailändern.

Weiter lesen "Thailand - Tipps für Interkulturelle Verhandlungen & Kommunikation in Thailand" »

17.10.07

Entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg in Asien ist nicht allein das beste Angebot, sondern vielmehr eine optimale Verhandlung. Diese setzt die Kenntnis kultureller Normen voraus. Werden Sie mit asiatischem Denken vertraut und lernen Sie, was es heißt, wenn Chinesen im Meeting einschlafen, erkennen Sie Kritik im Lächeln eines Thai und wann ein koreanisches «Ja» auch «Nein» bedeutet

Profilierte Kommunikationswissenschaftler geben in 10 Porträts asiatischer Länder einen lebendigen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Ein fundierter und praxisorientierter Ratgeber zur Business-Kommunikation in Asien.

INTERCULTI wünscht viel Spaß beim Lesen!


02.03.08

Nachdem Chinesisch Neujahr vorbei ist und die meisten Länder in Süd-Ost Asien das Neujahrs- und Frühlingsfest hinter sich haben, wird vom 14 - 16. April in Thailand und Laos als letzte Länder in Asien das Neujahrsfest begangen. In Thailand wird es Songkran oder auch Wasserfest genannt. Die Thailänder begehen Ihr Neujahrsfest mit viel "Wasser" und farbenfrohen Straßenumzügen. Falls Sie vorhaben zum Songkran nach Thailand zu reisen, dann sollten Sie sich lieber noch heute um ein Hotel und einen Flug kümmern, da alle Touristenorte in Thailand zu dieser Zeit meistens zu 120% ausgebucht sind. Sollten Sie thailändische Geschäftspartner haben, dann vergessen Sie nicht ein paar Songkrangrüsse auszurichten, vorallem wenn Sie buddhistische Geschäftspartner haben, da es sich beim Songkran um ein buddhistisches Neujahrsfest handelt, bei dem Übergang des Mondes von ein Tierkreiszeichen in ein neues gefeiert wird. Sollten Sie mit vornehmlich chinesisch-thailändischen Geschäftspartnern zu tun haben die nicht buddhistisch sind, dann können Sie auch auf die Grüße zum Songkran verzichten.

Haben Sie schon Songkran erlebt oder haben Sie Songkran schon bei Einheimischen gefeiert? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachrichten.

13.04.08

Internationaler Währungsfond und Weltbank warnen die Welt vor dramatischen Folgen von steigenden Lebensmittelpreisen. In Thailand und anderen Ländern steigen die Reispreise, in Europa die Milch- und Fleischpreise und die Preise für Mais, Soja und Getreide sind schon seit geraumer Zeit auf Rekordhöhe. Die Länder in Südostasien werden weniger Reis und andere Grundnahrungsmittel nach Amerika und Europa exportieren. In Hawai wurde die Regierung gestürzt, weil die Lebensmittelpreise andauernd steigen. In Simbabwe ist ein Grund für die 1000%ige Inflation die Knappheit an Lebensmitteln und auch im Urlaubsparadies Ägypten gibt es zunehmend Unruhen wegen den stark gestiegenen Preisen für Grundnahrungsmittel.

Die Welt steckt also in der Krise? IWF und Weltbank warnen vor internationalen Konflikten und Unruhen aufgrund dieser Situation. In der Wirtschaft macht die US Immobilien- und Bankenkrise zusätzlich der Weltwirtschaft zu schaffen. Der EURO befindet sich auf Höchststand zum US Dollar und Rohöl, Gold und andere Rohstoffpreise haben in den letzten 6 Wochen die Höchststände der Geschichte getestet. Was hat diese Situation mit internationalen Verhandlungen und Auswandern zu tun?

Weiter lesen "IWF und Weltbank warnen - Kommt die Weltwirtschaftskrise?" »

07.09.08

Die politische Situation in Thailand ist nach wie vor unübersichtlich und angespannt. Viele die derzeit einen Thailandurlaub planen, sollten sich vorher über die Webseiten des Außenministeriums informieren (Siehe unter INTERCULTI Link).

Warum kommt Thailand nicht zur Ruhe? Das Land schwankt seit Jahren zwischen Korruption (Thaksin) und Militärdiktatur. Nur der König kann immer noch regulierend eingreifen und das Land zur Ruhe bringen. Die Thailänder wünschen sich eine ordentliche demokratische und nicht korrupte Regierung. Das Militär hat seit der Absetzung Thaksins inoffiziell die Kontrolle über Thailand und Thailand kann daher quasi als Militärdiktatur bezeichnet werden. Obwohl es Thailand seit vielen Jahren wirtschaftlich gut geht, ist der Aufschwung an der Masse der Bevölkerung vorbeigegangen. Steigende Reispreise (INTERCULTI hat berichtet) haben ferner zu noch mehr Ärger über die Regierungspolitik geführt und Unruhen ausgelöst.

Der mittlerweile sehr kranke König schafft es allerdings noch immer die Bevölkerun zu beschwichtigen und bekommt das Land allein durch seine herausragende Position unter Kontrolle. Sollte Thailand wieder zum Royalismus wechseln? Es wird in diesen Tagen viel spekuliert über die Zukunft des Königshauses und von Thailand selbst. INTERCULTI wünscht sich für Thailand eine stabile Führung, damit das Land weiterhin wachsen kann.

Tipp: Sprechen Sie bei Geschäftsverhandlungen die politische Situation im Land nicht an. Wie auch in anderen Tipps vorher von INTERCULTI, sollten auch kritische Fragen zum Königshaus und zum Militär in Thailand tabu sein. Thailand ist sehr stolz auf seine Geschichte, als einziges Land in fast ganz Asien nie kolonisiert gewesen zu sein. Das sollten Sie immer anerkennen, wenn doch mal die Diskussion auf dieses Thema kommt.

Haben Sie gerade einen Thalandurlaub hinter sich? Wenn ja - wie war die Situation vor Ort und hatten Sie Angst? Schreiben Sie uns teilen uns Ihre Erlebnisse mit. Die Leser von INTERCULTI freuen sich.

12.10.08

Nachdem in den Sommermonaten etwas Ruhe in Thailand eingekehrt war, wird nun wieder auf dem Strassen gekämpft. Zahlreiche Protestler richteten Ihre Wut gegen den Staat und die derzeit herrschende "militärische Demokratie" in Thailand. Die Bevölkerung verlangt nach einem Neuanfang. Unterdess gehen die Touristenzahlen nach unten und die Sorge wächst, dass sich die blutigen Proteste, die immer wieder von Polizei und Militär niedergeschlagen werden, auch auf andere Stadtteile und Provinzen Thailands ausbreiten. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass das Militär einen Schlussstricht zieht und den Protesten ein für alle mal ein Ende setzt. Der König scheint unterdessen sich noch zurück zunehmen und wartet die Situation ab. Sollte es zu den schlimmsten Unruhen seit Jahren kommen, wird der König auf jeden Fall einschreiten und eine neue Regierung vorschlagen. INTERCULTI wird weiter über die Lage in Thailand berichten. Sollten Sie einen Urlaub nach Thailand planen, so informieren Sie sich bitte vorher auf den Seiten des auswärtigen Amtes. INTERCULTI möchte zugleich vor Panikmache warnen, da die Proteste derzeit nur punktuell sind und nicht die gesamte Bevölkerung wiederspiegeln. Die Anführer sind eine kleine Zahl von Demokraten, Antiroyalisten, Anarchisten und Alternativen die mehr Demokratie für Thailand fordern. Die Mehrheit der thailändischen Bevölkerung ist aber noch ruhig und geht der alltäglichen Arbeit nach.

27.11.08

Als ob die Finanzkrise derzeit nicht genug Probleme in Asien bereitet, sind nun Terror und politische Proteste in Asien ausgebrochen.

In Thailand haben politische Proteste den Flughafen in Bangkok lahm gelegt. Tausende Touristen sind am Flughafen gestrandet. Alle Flüge sind gestrichen. Das Militär hat die Regierung dazu aufgerufen, Neuwahlen auszurufen. Wie INTERCULTI mehrfach berichtet hat schwelten die Proteste in Thailand schon seit vielen Monate. Der König hatte sich bisher nicht eingeschaltet - dafür aber der Chefgeneral des thailändischen Militärs. Es wird nun erwartet das die Regierung in Kürze zurücktritt und den Weg für Neuwahlen freigibt. Sollte die Regierung sich weigern, könnte es zu den schlimmsten Protesten in der Geschichte Thailandas kommen und der Flughafen wird weiterhin besetzt. Das Herz von Thailand ist bereits getroffen - mehr als 30% weniger Touristen dieses Jahr. INTERCULTI wird weiter berichten.

Unterdessen gab es in der Wirtschaftsmetropole Mumbai in Indien die schlimmste Terrorattacke seit Jahren. So wie mehrere Agenturen berichten haben mehrere bewaffnete Männer verschiedene Luxushotels - das Taj und das Oberoi Hotel - gestürmt und vorallem Britten und Amerikaner als Geiseln genommen. Diese Hotels sind auch sehr berühmt bei deutschen Geschäftsleuten. Zusätzlichen wurden bei der Erstürmung Bomben und Granaten verwendet, sodass es teilweise in den Hotels brennt. Beide Hotels sind vom indischen Miltär umstellt. Es gab mehrere Tote und es kommen minütlich neue Nachrichten. Indien ist im Moment sehr beliebt als Wirtschaftsstandort und für Investitionen für deutsche Unternehmen.

Aufgrund der Terroranschläge in Mumbai und der politischen Proteste in Thailand empfiehlt INTERCULTI sich geschäftlich zunächst auf Vietnam und China zu konzentrieren. Diese Länder sind politisch stabil und bieten gute Wachstumschancen. INTERCULTI wird weiter über die Nachrichten aus Mumbai und Bangkok berichten.

04.12.08

INTERCULTI hat an dieser Stelle mehrfach über die politschen Proteste in Thailand berichtet. Seit vorigem Jahr schwelte es in der Bevölkerung. Nachdem Thaksin quasi aus dem Land gejagt worde, war sein Schwager Ministerpräsident - für viele Thais undenkbar. Die Proteste hatten in der vergangenen Woche ihren Höhepunkt erreicht, nachdem die gelben Regierungsgegner den Flughafen in Bangkok besetzt hatten und damit den wichtigsten Punkt des Land - dem Tourismus - geschadet haben. Jeden Tag verlor Thailand 85 Millionen USD.

Der Sieg der gelben Regierungsgegner wurde mit dem Gerichtsurteil und der vorangekündigten Unterstützung des Militärs gefeiert. Die rote Regierungspartei wurde verboten und der Ministerpräsident darf 5 Jahre keine Politik betreiben. Der Flughafen ist seit gestern wieder frei und in Kürze werden wieder Langstreckenflüge von Bangkok aus starten.

INTERCULTI hatte mehrfach vor dem Auswandern oder vor hohen Investitionen nach Thailand gewarnt. Thailand ist und bleibt ein hoch politisch instabiles Land. Nur der Geburtstag des König konnte dieses Jahr schlimmeres verhindern. Die Probleme mit Thailands Demokratie bleiben nach wie vor bestehen. Der König, das Militär und das Volk werden sich wohl nie komplett einig werden, wer das Land einigermaßen korruptionsfrei steuern kann. Der Tourismus wird 2009 um 30% sinken. Zu den politischen Problemen machen Prostitution und damit weiterhin leider ein schmuddeliges Image, ein hoher Anteil an HIV Infizierten und damit hohe Staatsausgaben für Gesundheit und schlechterer Export Thailands Wirtschaft zu schaffen. Die Situation kann ganz schnell wieder umkippen, wenn nun die Neuwahlen anders ausfallen oder das Militär wieder eine Übergangsregierung stellen wird.

Mit politischen Protesten sollte damit inThailand ganzjährig gerechnet werden. Auswandern lohnen sich daher nur die weit abgelegenen südlichen Landesteile. Hier sollte man aber auf die Probleme mit der islam. Minderheiten achten. INTERCULTI rät abwarten! Für Urlaub immer gut aber vorsichtig bei geschäftlichen Engagements.

Die Finanzkrise hat sich zur handfesten Weltwirtschaftskrise entwickelt. In den USA sind die größten Autobauer Fiat und Chrysler nur kurz der Insolvenz entgangen und in Deutschland aber auch anderswo in Europa wird die Arbeitslosigkeit in den kommenden 12 dramatisch steigen. Weihnachtsgeld und Weihnachtsfeiern werden aus Kostengründen gestrichen. Alle Konsumten halten am ersparten fest und viele Kleinanlager haben Tausende an den Aktienmärkten verloren. In Indien gab es die schlimmsten Terroranschläge seit vielen Jahre und in Thailand gab es politische Proteste die über eine Woche den Flughafen in Bangkok lahmgelegt hatten.

Überall scheint es nur Probleme zu geben und der Strudel reisst weitere Nationen in die Rezession. Japan erwartet kein schrumpfen der Wirtschaft aber ein Wirtschaftswachstum von 0% und kann sich somit noch gerade über dem Wasser halten. Grund genug für INTERCULTI genau hinzusehen, welche Länder jetzt noch Möglichkeiten und Geschäftserfolg bieten.

Weiter lesen "Weltwirtschaft in der Krise - Wo sollte man investieren?" »

07.01.09

Das neue Jahr ist gerade fast eine Woche alt und Thailand kommt auch 2009 nicht aus den Schlagzeilen.

Nachdem in der Silvesternacht ein Nachtklub in Flammen aufgegangen ist und mehr als 60 Tote gefordert hat, gibt es auch politisch weiterhin Unruhen. Das Parlament wurde zunächst an seiner ersten Sitzung von mehr als 4000 Anti-Regierungs-Protestanten behindert und nun hat der König den neuen aber zugleich auch wiederum unbeliebten Premierminister eingeschworen. Die Aufnahmen zeigen ein stark gealterten König. Es bleibt abzuwarten wie sich dieses Jahr entwickelt.

INTERCULTI geht von keiner Besserung der Lage in Thailand aus! Politisch bleibt das Land stark instabil, da es sowohl gleichviele Regierungsanhänger wie auch Befürworter gibt. Eine Neuwahl gab es nicht, der König ist nicht mehr so stark wie in die alten Zeiten und Regierungsgegner scheinen diesen Umstand ausnutzen zu wollen. Der Tourismus ist weiter rückläufig und somit leidet auch die Wirtschaft. Thailand hat eine der schlechtesten Wirtschaftsergebnisse und den Staaten Asiens.

INTERCULTI rät Ihnen daher Ihre Investitionen und Geschäfte mit Thailand zu beschränken und genau zu überdenken. Auswandern - jetzt besser nicht nach Thailand! In den nächsten 12 Monaten kann viel passieren und obwohl INTERCULTI sehr selten pessimistisch ist gehen wir für Thailand von einer dramatischen Verschlechterung der Lage in 2009. Die Zukunft wird beweisen wie sich Thailand diesen Herausforderungen stellt.

13.02.09

Nachdem in Thailand die politischen Unruhen nun zumindest etwas abgenommen haben und das Land zur Ruhe gekommen zu sein scheint, brennt es anderer Stelle. Dem ehemals größten Tigerstaat in Asien geht 2010 die Luft aus und steht vor der schwersten Krise des Landes.

Gemeinsam mit Japan, Singapur und Hong Kong ist Thailand ein Land welches die Weltwirtschaftskrise besonders betrifft. Die Inflation ist nicht so niedrig wie sie eigentlich zu diesem Zeitpunkt sein sollte und viele internationale Firmen die in Thailand produzieren haben entweder Fabriken geschlossen oder Kurzarbeit aufgelegt. Arbeitslosigkeit ist die Folge. Die Wirtschaft von Thailand ist im Sturzflug und wird bald in Rezession enden. Touristen kommen bereits 40% weniger als im Vorjahr - Dank der Unruhen am Flughafen vom Dezember 2008. Die Hotelbelegung in Bangkok ist bei 40%, die Bars in Pattaya warten auf Kundschaft und die Einkaufstempel bleiben leer. Mehrere Milliarden Euro + einige Prozente an Wirtschaftskraft kosteten die politischen Unruhen dem Land. Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Abzuwarten bleibt wie sich der neue Premier etabliert und ob er die Wirtschaft in Thailand innerhalb kurzer Zeit ausreichend stimulieren kann. Die Tourismusbehörde steckt auf jeden Fall mehr Geld als je zuvor in die Werbung für Thailand.

Nach wie vor rät INTERCULTI von weiteren Investitionen nach Thailand AB. Ebenso sollten Rentner aufpassen, die in Thailand ihr Haus kaufen wollen oder Auswanderer die gerne Thailand als Ziel ihrer Träume und als neues Domnizil haben möchten. Thailand bleibt weiterhin politisch und wirtschaftlich instabil! INTERCULTI rät eher zu Ländern wie Vietnam, Malaysia, Indonesien oder den Philippinen wo politische Unruhen eher selten sind und die Wirtschaft nicht so hart getroffen wurde.

Tipp: Englisch ist in Thailand nach wie vor nicht so sehr verbreitet und die kulturellen Unterschieden und Eigenheiten erheblich gegenüber zu Indonesien oder den Philippinen. Das "Wai" die gefalteten Hände beim Gruss, Verabschiedung oder Dank sagen ist ein unbedingtes Muss für erfolgreiche Verhandlungsführung in Thailand.

22.02.09

In den Zeiten von Angst um den Arbeitsplatz nimmt auch der Wunsch nach dem Auswandern wieder mehr und mehr Menschen in Besitz. Nachdem 2007 noch ein Auswandererboom aus Deutschland weg zu verzeichnen war, lagen die Zahlen 2008 eher im Normalbereich. Dieses Jahr wird sogar wieder von einer höheren Zuwanderung ausgegangen, weil einige im Ausland lebende Expats Ihre gut bezahlten Jobs aufgrund der weltweiten Wirtschaftsflaute entweder verloren haben oder zugunsten des Heimatlandes aufgeben müssen (INTERCULTI hat berichet).

Bei dem Teil der Menschen die vielleicht gerade jetzt ohne Arbeit da stehen und es schwer ist eine neue Arbeit zu finden, wird das Auswandern dagegen zur echten Option. Aber wohin soll es gehen? In Amerika oder Europa sieht es im Moment schlecht aus mit einer gut bezahlten Arbeitsstelle also auf nach Asien. Hier warten noch Chancen und in einigen Regionen positive Wirtschaftszahlen und Zukunftsaussichten.


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29.03.09

Thailand kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Trotz der Wirtschaftskrise und der neugebildeten Regierung kommt die rote Opposition in Thailand nicht zur Ruhe. Es haben sich wieder mehrere Tausend rote Oppositionsanhänger versammelt und vor wichtigen Gebäuden der Regierung demonstriert. Es kam noch zu keinen Ausschreitungen.

Das traditionelle Songkran Fest - Das Neujahrsfest in Thailand - wird in 2 Wochen gefeiert. Zu dieser Zeit werden Hunderttausende von Touristen erwartet. Es kann davon ausgegangen werden, dass die "Roten" das Songkranfest für weltweite Veröffentlichungen über die Lage in Thailand nutzen. Von Ausschreitungen oder Flughafenbesetzungen wie im vorigen Jahr geht INTERCULTI aber nicht aus, da die neue Regierungs sicherlich alles daran setzen wird, die Stabilität des Landes zu gewährleisten und keinen weiteren Schaden der ohnehin schon schwer gebeutelten Tourismusindustrie hinzuzufügen. Die kommenden 2 Wochen bis zu Songkran Mitte April dürten entscheidend sein.

INTERCULTI rät allen Lesern weiterhin bei Thailand vorsichtig zu agieren und vorallem Geschäftsinvestitionen aufgrund der politischen Unruhen genau zu überdenken. Auswanderungspläne nach Thailand vorallem für Ruheständler und Renter sollten auf Eis gelegt werden, bis fest steht, wie es mit Thailand in den nächsten 2 Jahren weitergeht und ob die Regierung politische Stabilität und damit neues Vertrauen von Wirtschaft und Touristen schaffen kann.

15.11.09

INTERCULTI stellt vor Interkulturelle Seminare mit www.kulturkompass.asia

„Mit dem richtigen Lächeln erfolgreich in Südostasien“

Der berufliche Weg führt deutsche Fach- und Führungskräfte immer häufiger nach Südostasien – und dort nach Thailand. Um hier erfolgreich arbeiten zu können, benötigen sie neben Fachwissen vor allem eines: interkulturelle Kompetenz.

Interkulturelle Kompetenz ist nicht selbstverständlich: Etwa zwanzig Prozent der ins Ausland entsandten Manager brechen ihren Auslandsaufenthalt vorzeitig ab! Ein Drittel aller internationalen Firmenaktivitäten scheitert daran, dass die kulturellen Unterschiede in ihrer Bedeutung unterschätzt werden

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31.01.10

INTERCULTI Kurzbericht über Ereignisse in Süd-Ost-Asien

Philippinen: Hier bereitet man sich nun auf die grosse Wahl im Sommer vor. Bis dahin wird es im Inselstaat wohl ruhig bleiben. Die Mordserie hatte politische Hintergründe und die Verursacher sind bereits verurteilt worden. Wirschaftlich dürfte es allerdings mit den Philippinen weiterhin bergauf gehen - vorallem im Lebensmittel- und Möbelbereich tut sich hier viel.

Indonesien: Obama büst Anerkennung in Indonesien ein. Immer weniger Indonesier sind stolz auf Präsident Obama. Ursache sind die vielen Konflikte und Armeen in islamistischen Ländern. Es bleibt abzuwarten, ob Indonesien weiterhin sehr Obamafreundlich bleibt. Für Unternehmen bietet Indonesien immer bessere Chancen. Die Lohnkosten sind fast die niedrigsten in ganz Asien und viele Firmen siedeln sich in Indonesien an. INTERCULTI wird in Kürze über die Wirtschaft und Chancen in Indonesien berichten.

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16.05.10

Das Königreich Thailand steht nur ein Jahr nach den Protesten wieder am Abrund und Bürgerkrieg droht. Geschäftsviertel wurden bereits abgespeert, von Explosionen und Schiessereien ist die Rede in zahlreichen Medienberichten. Der kranke König hat keinen Einfluß mehr und mehr als 50.000 "Red Shirts" (Rothemden) stehen Regierungstruppen und Armee gegenüber. INTERCULTI hat mehrfach an dieser Stelle über Thailand berichtet und über die schlecht instabile politische Lage. Durch die Krankheit des Königs fehlt ferner eine starke Leitfigur in Thailand. Obwohl der jetzige Premierminister zu Neuwahlen im September aufgerufen hat, geben sich die Red Shirts nicht zufrieden. Ursache der Ausschreitungen ist auch das Geld was der Ex-Premier in die Protestgruppen fliessen lässt, um seinen Einfluss wieder zu stärken. Die Ursachen sind unterschiedlich aber auf absehbare Zeit ist keine Stabilität in Sicht. INTERCULTI warnt vor Auswandern oder Rente in Thailand oder neue Investitionen, solange es keine stabile Regierung gibt.

Haben Sie Kommentare zu den Protesten in Thailand? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns.

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