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Thema: China

24.05.07

China - ein Land das in den letzten 15 Jahren zum „Powerhouse“ oder „Produktionsstätte“ der Welt geworden ist, in dem sich Völkerwanderungen vollziehen, die denen des 4. Jahrhundert n. C. bei weitem überragen. Über China sind mittlerweile wie in der Einleitung angesprochen eine Fülle von Büchern erschienen, meistens von erfolgreichen Geschäftsleuten die deren wertvolle Erfahrungen weitergeben, die allerdings schlecht zu verallgemeinern sind. Oft sind erfolgreiche Geschäftsleute erfolgreiche durch unkonventionelle Verhandlungstechniken, gute und innovative Ideen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und somit nur für eine geringe Anzahl von Geschäftsleuten anzuwenden. Dennoch ist sehr interessant zu erfahren, wie Geschäftsleute Ihr Glück in China gefunden haben und mit welchen Mitteln und auf jeden Fall sind solche Bücher eine Bereicherung, wenn Sie im Reich der Mitte wirtschaftlich tätig sein wollen. Reiseberichte, Berichte über Praktika, Studien usw. sind wiederum sehr wertvoll für Kulturstudien und einen guten Einblick in das tägliche Leben von Chinesen, aber nur schlecht für die Geschäftswelt anzuwenden. Nachfolgend nun meine persönliche Erfahrungen, die sich durchaus verallgemeinern lassen, da ich in Peking, Tianjin, Dalian, Tianzhu, Nanjing, Suzhou, Hangzhou, Shanghai, Ningbo, Chengdu, Chongqing, Guilin, Liuzhou, Guangzhou, Dongguan, Zhuhai, Zhongzhan usw. also von Nord – über West, Ost und Süd für Verhandlungen unterwegs war.

Weiter lesen "Erfolgreiche Verhandlungsführung in China (Festland) - Interkulturelle Kommunikation & Verhandlungen in China" »

22.07.07

Fiducia Management Consultants ist eine in Hong Kong und China ansässige Beratungsfirmen, die vorallem deutsche Firmen beim Markteintritt in Fernost berät. Fiducia feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Anlässlich des Jahrestages veröffentlichen die Besitzer und zugleich Geschäftsführer Fiducia´s Frau C. & Herr J. Kracht ein Buch und teilen Ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Geschäftsverhandlungen mit Chinesen. Erfahren Sie mehr darüber auf den Seiten von INTERCULTI.

Sollten auch Sie sich für einen Markteintritt in China oder für den Handel mit Fernost interessieren, so kontaktieren Sie die Firma Fiducia Management Consultants, welche über exzellente Reputation und über erstklassige Referenzen seit über 25 Jahren verfügt. Für weitere Informationen steht Ihnen die Webseite www.fiducia-china.com zur Verfügung.

Weiter lesen "Tipps für Geschäftsverhandlungen mit Chinesen von Fiducia" »

29.07.07

Die Volksrepublik China wird aller Voraussage nach im Jahr 2008 Deutschland als Exportweltmeister ablösen. "Grund ist das rasante Wirtschaftswachstum: Chinas Ausfuhren werden 2007 und 2008 um jährlich über 20 Prozent zulegen. Damit löst die Volksrepublik Deutschland nach fünf Jahren an der Spitze ab", sagte der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Axel Nitschke, der "Bild"-Zeitung.

Das beweist wieder, dass interkulturelle Verhandlungen einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen. Um am Ball bleiben zu können muss Deutschland den Handel - also auch den Export mit China verstärken und dazu ist Ihr Verhandlungsgeschick gefragt. Lernen Sie auf INTERCULTI mehr um erfolgreich mit Chinesen zu verhandeln.

Schreiben Sie uns und unseren Lesern Ihre Erfahrungen bei Verhandlungen mit Chinesen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

15.08.07

Die Webseite von n-tv hat ein neues Thema aufgegriffen "China interkulturell verstehen -
Patentklau und böse Zahlen". In diesem Bericht berichtet Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG über Ihre Erfahrungen im Reich der Mitte und den Sinn oder Unsinn von interkulturellen Trainings und die Sensibilisierung für deutsche Geschäftsleute für den chinesischen Markt. Auch sie kommt zu dem Schluss, dass das größte Problem in der indirekten Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen liegt - was wir oft nicht verstehen können. Frau Warzelhan gibt weiterhin einige Tipps für Do´s & Dont´s in China - wie zum Beispiel die Auswahl von Farben oder den Gebrauch von Zahlen.
Neben interkulturellen Problemen werden in diesem Interview hauptsächlich wirtschaftliche Probleme und Vorurteile besprochen - zum Beispiel die Produktpiraterie, Copyright, Rohstoffklau, Milchaufkauf usw..

Wir empfehlen Ihnen diesen Artikel für Ihre Verhandlungen in China. Das komplette Interview lesen Sie hier.

"Warum brauchen Geschäftsleute eine interkulturelle Beratung?"

Dieser Frage geht seit kurzem ein Interview von n-tv mit Frau Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG auf den Grund. "In einer globalisierten Welt ist es an der Tagesordnung, mit Kollegen in der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Dann stellt sich die Frage, wie baue ich Vertrauen auf, wie führe ich Verhandlungen, wie laufen Geschäftsprozesse? Es gibt Fälle, in denen Geschäftsabschlüsse oder Fusionen daran gescheitert sind, dass sich die Partner nicht verstanden haben oder Misstrauen herrschte, weil der kulturelle Hintergrund nicht klar war. Das führt dann zu großen wirtschaftlichen Verlusten". Soweit die Ausführungen von Frau Warzelhan. Das komplette Interview zwischen n-tv und ihr können Sie hier sehen.

Das Ziel von INTERCULIT ist es, Sie optimal auf Ihre Verhandlungen in asiatischen Ländern vorzubereiten. Wir teilen die Erfahrungen aus dem Interview, dass interkulturelle Trainings und Seminare für Geschäftsleute unbedingt wichtig sind ,um geschäftliche Erfolge zu erzielen und Missverständnisse und somit hohe Kosten zu ersparen. Um für andere Kulturen sensibilisiert zu werden müssen Sie sich zunächst selbst verstehen und erkennen. Gerade für Ihre geschäftlichen Aktivitäten in China sollten Sie zunächst mehr über die Eigenschaften der Deutschen Kultur verstehen, damit Sie besser auf Ihre chinesischen Geschäftspartner und Kollegen zugehen können. Lesen Sie daher auf unseren Seiten über "Typisch Deutsch" weiter und gehen Sie dann auf die Länderinformationen zu China.

Haben Sie Erfahrungen mit interkulturellen Trainings und Seminaren? Waren diese hilfreich? Diskutieren Sie mit uns und senden Sie uns Ihre Meinung - wir freuen uns auf Ihre Nachricht

17.10.07

Entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg in Asien ist nicht allein das beste Angebot, sondern vielmehr eine optimale Verhandlung. Diese setzt die Kenntnis kultureller Normen voraus. Werden Sie mit asiatischem Denken vertraut und lernen Sie, was es heißt, wenn Chinesen im Meeting einschlafen, erkennen Sie Kritik im Lächeln eines Thai und wann ein koreanisches «Ja» auch «Nein» bedeutet

Profilierte Kommunikationswissenschaftler geben in 10 Porträts asiatischer Länder einen lebendigen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Ein fundierter und praxisorientierter Ratgeber zur Business-Kommunikation in Asien.

INTERCULTI wünscht viel Spaß beim Lesen!


10.11.07

Die Webseite www.atlatos-traveller.de hat vor wenigen Tagen praktische Tipps für Geschäftsverhandlungen in China zusammengestellt. In dem Blog "Reiseknigge - 80 Tage China" erfahren Sie wertvolle Informationen, wie man sich in China verhalten sollte, um erfolgreich Fettnäpfchen zu vermeiden und sich im Geschäftsleben sicher zu verhalten. Mittlerweile haben die Autoren von atlatos-traveller noch 10 weitere Tipps veröffentlicht und somit erhalten Sie mehr als 20 wertvolle Ratschläge in dem Reiseknigge zu China. Lesen die Tipps von atlatos hier.

INTERCULTI wünscht viel Spass beim Lesen. Haben Sie Fragen oder Meinungen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Anregungen.

16.11.07

In einer weiteren Reihe von INTERCULTI zu den beliebtesten Auswanderländern in Asien berichten wir heute über China und Hong Kong. China und Hong Kong sind nach wie vor beliebte Auswanderorte in Asien. Allerdings winkt hier nicht wie in Thailand oder Malaysia das Paradies, sondern eher viel Arbeit und unter Umständen nach einiger Zeit auch Geld. Die Motive für das Auswandern nach China sind oft nicht freiwilliger Natur, sondern beruflicher Natur - also Praktikum, Versetzung, Aufbau einer Niederlassung usw.. Viele Menschen denken, dass es toll ist in Shanghai, Peking oder Hong Kong zu arbeiten oder zu wohnen - aber ist dem so? INTERCULTI´s Erfahrung zeigt - in China und Hong Kong erwarten Sie zwar gute Karrierechancen und abwechslungsreiche Arbeitsgebiete, aber in anderen Bereichen lässt die Lebensqualität im Gegensatz zu Deutschland sehr zu wünschen übrig. Lesen Sie hier weiter um zu erfahren, ob sich ein auswandern ins Reich der Mitte oder in die Finanzmetropole Hong Kong wirklich lohnt.

TIPP: Arbeitssuchende können sich an die lokalen Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in Peking, Schanghai, Guangzhou oder Hong Kong wenden. Schauen Sie auch bei INTERKULTI´s Linkseiten und Länderinformationen, um weiteren Tipps und Informationen über China zu erhalten.

Weiter lesen "Auswandern nach China (inkl. Hong Kong und Macau) - Lohnt es sich?" »

16.12.07

Die letzte Folge von "Auf und Davon" auf VOX war wieder einmal der Beweis, dass sich Menschen nicht ausreichend auf Ihr Zielland vorbereiten. In diesem Fall schildert VOX die Probleme von Verena und Katharina in Nordchina. Wie bereits von INTERCULTI mehrfach berichtet wurden auch hier wieder mehrere Fehler gemacht:

1. Essen - Die Esskultur und die Gerichte in China sind nicht die gleichen, die wir aus einem Chinarestaurant kennen. Daher sollten Sie sich unbedingt vorher mit der Esskultur und den Gerichten an sich beschäftigen. Gerade bei Geschäftsessen wird auch viel aussergewöhnliches und exotisches serviert. Die Trauer von Katharina ist verständlich, denn wenn man zum ersten mal mit chinesischen Essen in Berührung kommt, denkt man oft an ekliges und unangenehmes.

2. Klima - Der Mauerabstieg hat gezeigt, dass das Klima auch in Nordchina unterschätzt wurde. Die Winter sind sehr kalt und trocken und die Sommer feucht-heiss. Sollten Sie Gesundheitsprobleme mit Herz, Kreislauf und Blutdruck haben, sollten Sie alle Ziele in feucht-warmen Klimazonen meiden.

3. Arbeit - Nicht jede Arbeit die einem versprochen wird, wird dann auch tatsächlich angeboten. Oft testen die Chinesen die Belastbarkeit der Mitarbeiter. Im Fall von Verena und Katharina war es abwaschen und putzen. Leider haben die beiden nicht begriffen, dass es nur ein Einstieg war und sich die Chefs zunächst ein Bild der beiden machen. Gut ist - wer nicht meckert und die arbeit macht, die einem aufgetragen wird. Putzen und Abwaschen war also nur ein Tests. Vor diesen Tests sollten auch Sie als Geschäftsleute sich in Acht nehmen. Wir verstehen vieles als Unverschämtheit - es ist aber nur um unsere Emotionen und Einstellungen zu testen.

FAZIT: Auch bei einem Praktikum muss Ihr Zielland gut recherchiert werden. Lesen Sie auf INTERCULTI die Tipps zum richtigen Auswandern, damit Ihnen die Fehler von Verena und Katharina nicht passieren und Sie nicht auch Ihr Praktikum abbrechen müssen. Haben Sie auch "Auf und davon" gesehen? Was ist Ihre Meinung zu den Berichten? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

12.01.08

Im aktuellen FOCUS Ausgabe Nr. 2 finden Sie einen sehr interessanten Artikel mit der Überschrift: Der Karriere-Knigge.

Darin erhalten neben interkulturellen Tipps für eine Karriere in internationalen Unternehmen auch wichtige Hinweise und Ratschläge für interkulturelle Geschäftsverhandlungen. Neben "Fettnäpfchen in Dubai" beschrieben von Herrn Tewe Pannier und des "Chinesischen Verhaltenskodex" beschrieben von Georg Warge erhalten Sie auch Nachhilfe und Tipps zum richtigen Verhalten in England, Amerika, Frankreich usw. in moderner Kommunikation, Geschäftsessen, Meetings, Kunden und Geschäftspartner sowie Verhalten gegenüber Kollegen und dem Chef.

INTERCULTI empfiehlt diesen Artikel als wertvollen Erfahrungsbericht und bunte Sammlung von Tipps zum richtigen Umgang in einer interkulturellen Umwelt und Karriereentwicklung. Haben Sie den Artikel gelesen und haben noch Fragen oder Kommentare? Dann schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

02.02.08

Das Schneechaos in China kurz vor dem Chinesischen Neujahr ist mittlerweilte in allen Medien angekommen. Verschiedenen Medien berichten heute, dass nun der Premierminister seine Provinzgouverneure für die schlechte, langsame Arbeit gerügt wurden. Durch das zulange warten der Gouverneure den Notstand auszurufen, hat sich die Lage in den von Schnee betroffenen Gebieten dramatisch verschlechtert.

China ist deshalb so überrascht vom Schnee, weil es in den Zentral-, Süd- und Ostküstenprovinzen so gut wie nie schneit. Der Großteil der Haushalte verfügt über keine Heizung. Schweres Gerät zur Schneeräumung oder Glatteisbewältung gibt es ebenso wenig wie Frostschutzmittel oder Frostschutz für Wasserleitungen und Winterreifen.

Das Chaos am Bahnhof von Guangzhou - jedem Geschäftsmann von der Kantonmesse gut bekannt, kommt wegen der zahlreichen Zugverspätungen zustanden. Kurz vor dem chinesischen Neujahr möchten über Hundert Millionen Menschen zumeist Wanderarbeiter den einzigen Urlaub des Jahres bei den Familien verbringen.

Die Rüge der Provinzgouverneure ist einzigartig und wurde ausschliesslich durch die Millionen wartenden Menschen verursacht, die pünktlich zum Chinesischen Neujahr bei Ihren Familien sein möchten. INTERCULTI erwartet innerhalb der nächsten 48 Stunden einen riesigen Arbeitseinsatz in China zur Bewältigung der Krise - andererseits droht vielen Gouverneuren die Absetzung!

INTERCULTI hofft auf baldige Wetterbesserung in China, damit die vielen Arbeiter pünktlich zum Frühlingsfest (Chinesisch Neujahr am 8. Februar) bei ihren Familien sind.

03.03.08

INTERCULTI hat heute auf RTL eine Sendung über das Luxuschoaching für Familie Koetzle, die für 3 Jahre nach China auswandern wird, verfolgt. Das Chinaseminar wurde von der Asienexpertin Frau Sylvia Knoss geleitet. Die Reportage über das Luxuscoaching hat gut veranschaulicht, wie praktische Vorbereitungsseminare zu bestimmten Ländern ablaufen.

Frau Knoss hat in Ihrem 12-stündigen Chinaseminar verschiedene Elemente wie das Training mit Stäbchen zu essen, Kniggeregeln beim Essen, Essgewohnheiten, Trinksitten (Gam Bei), das Zeigen verschiedener Verhandlungsstrategien, Allgemeinwissen aber auch kulturelle Besonderheiten zu China durch die Sensibilisierung mittels von Rollenspielen vermittelt, damit Familie Koetzle optimal auf Ihre neue Aufgabe in China gewappnet ist. Damit war dieses Seminar sehr ausgewogen und qualitativ gut für solche Personen, die noch nie in China waren. Für Fortgeschrittene wäre dieses Training aber ungeeignet gewesen.

Im Verlauf der Sendung kam dann noch eine Relocation-Managerin hinzu, welche die Familie in Schanghai bei der Ankunft für Wohnungssuche, beim Essen und Einkaufen betreut hat. INTERCULTI meint - es geht auch ohne! Wenn Ihre Firma keine Relocation Managerin bezahlt, dann können Sie sich diese Ausgabe sparen. Versuchen Sie es mit Ihren neuen chinesischen Kollegen.

INTERCULTI hat schon öfters über die Qualität von interkulturellen Seminaren berichtet und über häufige Fehler die Auswanderer machen. Leider sind uns bei dieser Reportage wieder einige Fehler auf Seiten der Auswandererfamilie und Unstimmigkeiten auf Seiten der Trainerin aufgefallen:

Weiter lesen "RTL zeigt Luxuscoaching für China Auswanderer" »

14.03.08

Laut verschiedener Berichter internationaler Nachrichtenagenturen ist die Lage in Tibet und der Hauptstadt Lhasa sehr kritisch. Nachdem in Myanmar vor 4 Monaten die Mönche gegen das diktorische Regime aufbegehrt und verloren haben, versuchen nun die tibetischen Mönche auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen. Die Tibetaner werden seit vielen Jahrzehnten von China kontrolliert und in der freien Ausübung ihres Glaubens unterdrückt. Das kommunistische China hat nichts übrig für buddhistische Weltansichten und Menschenrechte in Tibet. Tibet wird als terretoriales Hoheitsgebiet der Volkrepublik angesehen. Gemeinsam mit Taiwan kämpft Tibet seit vielen Jahren für die Unabhängigkeit von China.

INTERCULTI wird die Lage in Tibet weiter für Sie verfolgen. Die Lage scheint derzeit sehr kritisch. Fernsehberichte und Videos gelangen so gut wie nicht über die Grenze. Nach Auskunft mehrer Nachrichtenagenturen wurden Telefonleitungen und teilweise auch Stromleitungen nach Lhasa gekappt und die Stadt ist von chinesichen Sicherheitsbeamten und Armee von der Aussenwelt abgeriegelt.

Chinas Missachtung der Menschenrechte wird vor den Olympischen Sommerspielen in Peking im Sommer noch für zahlreiche Schlagzeilen sorgen. Im Moment können wir Ihnen nur raten, die Situationen genau zu verfolgen und Ihre chines. Geschäftspartner nicht auf die Lage in diesen Regionen anzusprechen oder aufmerksam zu machen. Chinesen sind sehr nationalstolz und werden für Ihre Fragen oder Mitleid mit Tibet kein Verständnis haben.

13.04.08

Die olympische Fackel geht um die Welt und wird diesmal nicht willkommen geheissen, sondern mit scharfen Protesten begrüßt. INTERCULTI hat diverse Berichte in Magazinen und dem TV ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass sich derzeit China in der Klemme befindet - Image der Olympischen Spiele und Chinas kontra Menschenrechte und Tibet.

Das IOC möchte keine klare Stellung zu Menschenrechtsfragen beziehen und sieht den Fackellauf als sportliche Veranstaltung. China beschwert sich über die Europäische Union und verbittet sich jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten. Wie von INTERCULTI mehrfach berichtet sind die Menschenrechte in China ein sehr heikles Thema. und die Lage in Tibet nach wie vor sehr kritisch. Die Medien in China wenden eine harte Zensur an, wenn es um internationale Kritik an China und den Menschenrechten gibt. INTERCULTI ist ebenfalls für die Thematisierung dieses Themas und solidarisiert sich mit den Menschen in Tibet.

Allerdings machen wir im Zuge dieser Diskussion nochmals darauf aufmerksam, dass Sie im täglichen Geschäft mit den Chinesen die Menschenrechte oder die Tibetdiskussion nicht thematisieren oder ansprechen sollten. Chinesen sind sehr nationalstolz und kennen unsere Fernsehberichte nicht. Negative Berichte werden nicht nur als Berichte gegen China angesehen, sondern auch als Angriff gegen die chinesische Bevölkerung und die kommunistische Partei. Im täglichen Geschäftsleben sollten Sie daher dieses Thema elegant umschiffen, da man Sie nicht verstehen wird.

Weiter lesen "Olympia und Tibet - China in der Klemme?" »

18.04.08

Wie mehrere Medien und Nachrichtenagenturen berichten, hat sich die Erteilung von Touristen-, Studenten- und Geschäftsvisa für die Volksrepublik China erheblich verlangsamt und teilweise werden Visa auch nicht erteilt. Amerikanische Studenten berichten über die Nichtverlängerung der Visa über die Sommermonate und auch in deutschen Konsulaten dauert die Erteilung der Visaanträge für die Einreise nach China bis zu 3 Monaten. Es wird spekuliert, dass China im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Peking die Einreise erschwert, um die Zahl der Einreisenden zu drosseln und besser kontrollieren zu können. Ferner verschärft sich die Sicherheitslage aufgrund der Olympiade aber auch durch die Proteste zu Tibet. Medien zufolge sind aber vornehmlich amerikanische Bürger von Einreisebehinderungen und teilweise Ausweisungen betroffen. Für Europa gibt es derzeit nur eine verlängerte Bearbeitungsdauer und schärfere Kontrollen bei Antragstellung.

Viele auch deutsche Geschäftsleute haben sich bereits mit dem deutschen Außenministerium in Kontakt gesetzt, um nach den Ursachen für die Visaerteilung und Verzögerungen zu fragen und schnelle Abhilfe zu schaffen. Es wird erwartet, dass sich das Außenministerium in Kürze dazu äußern wird. Für die aktuelle Situation können Sie auf dem Seiten des Außenministeriums aktuelle Informationen erhalten.

INTERCULTI rät allen Geschäftsleuten sich Halbjahres- oder Jahresvisa für die VR China zu besorgen und diese jetzt mindestens 3 Monate vor Reiseantritt zu beantragen. INTERCULTI erwartet weitere massive Einschränkungen bei der Einreise im Vorfeld der Olympischen Spiele die hauptsichlich durch sicherheitspolitische Maßnahme begründet werden. Wer nicht unbedingt nach China muss, sollte daher zunächst den Kontakt per Videoschaltung suchen. Studenten und Praktikanten sollten sich vor Antritt des Studiums oder Praktikums über die Einreise informieren. INTERCULTI wird weiter über die Lage der Visaerteilung berichten.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Ausweisungen, schärferen Einreisekontrollen nach China oder langen Visabearbeitungszeiten gemacht? Wenn ja, schreiben Sie uns und teilen Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern. Wir freuen uns.

Die letzte Ausgabe des FOCUS Magazins (Nr. 15) veröffentlicht eine interessante Statistik zur Zunahme der Langstreckenflüge von Deutschland nach China.

Laut Focus-Umfrage liegt die Lufthansa mit über 58 Flügen pro Woche an der Spitze der Flugbewegungen ins Reich der Mitte dicht gefolgt von Air France mit 48 und KLM mit 39 Flügen pro Woche. British Airways, Finnair und Swiss kommen zusammen auf 72 Flüge pro Woche. Insgesamt stehen im Sommerflugplan 2008 also über 200 Langstreckenflüge pro Woche allein nach China. Auch Air Berlin plant Flüge nach Peking.

Zum Trotz jeglicher Umweltschutzbemühungen und CO2 Verringerungsmaßnahmen nehmen die Langstreckenflüge von Monat zu Monat zu. Eine Ursache neben der starken Geschäftstätigkeit deutscher Firmen in China sind auch die bevorstehenden Olympischen Spiele im August, die viele Firmen aber auch Privatpersonen und Touristen ins Reich der Mitte locken.

INTERCULTI appelliert an alle Geschäftsreisenden die Reisen nach China einzuschränken. Zu Zeiten von CO2 Problemen und hohen Ölpreisen passt es nicht zusammen, dass Langstreckenflüge nach China von Monat zu Monat steigen. Neben hohen Reisekosten in der Unternehmenskasse wird auch das Klima belastet. Alternativen gibt es genug - Videotelefone oder die Errichtung einer lokalen Niederlassung sind auf Dauer günstiger als monatliche Dienstreisen.

Was halten Sie von der Klimadiskussion und den ansteigenden Langstreckenflügen nach China?

13.05.08

INTERCULTI hat die Medien zur Erdbebenkatastrophe in China verfolgt. Von der in Peking für die ARD korrespondierende Reporterin Frau J. Zimmermann nehmen die Ereignisse in China mittlerweile abergläubische Züge an. Laut einer alten Redensart der Kaiser vom "Himmel" bestraft, wenn etwas im Argen liegt. Ist damit der chines. Staatspräsident gemeint der sich um seine Politik sorgen sollte?

Nach der Schneekatastrophe und den politischen Tumulten um Tibet (INTERCULTI berichtete zu beiden Ereignissen) kommt nun das schlimmste Erdbeben seit 32 Jahre in der Provinz Szechuan im Westen des Landes hinzu. Damit sind der Westen, der Südwesten und der Osten bisher im Glücksjahr 2008 - dem Jahr was China gross und mächtig machen sollte und das Licht in die Welt hinaustragen sollte - von schweren Katastrophen heimgesucht worden. Bereits jetzt wird angeblich bei der Bevölkerung in einigen westlichen Provinzen der Unmut über die Partei und die Regierung zum Missmanagement während der Schneekatastrophen und der jetztigen Erdbebenkatastrophe spürbar und alte abergläubische Weisheiten aus den Zeiten des Kaisers werden wach.

An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass sich China im Moment der Katastrophe der Welt gegenüber sehr offen zeigt und dies ein neuer Schritt in Richtung Meinungs- und Nachrichtenfreiheit ist.

Wird das Jahr 2008 sich für China noch zum Guten wenden oder werden weitere Katastrophen folgen? Meinen auch Sie das Aberglaube und die Katastrophen der letzten Monate in China zusammenhängen und sich Chinas Einstellung zur Welt und Umwelt ändern sollte? Diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Meinung.

HELFEN SIE DEN ERDBEBENOPFERN IN SZECHUAN!!!

16.06.08

Chinas Unglück geht weiter....nachdem die Aufräumarbeiten der Erdbebenkatastrophe im Westen des Landes auf Hochtouren laufen, sind Millionen Menschen von schweren Regenfällen, Erdrutschen und Hochwasser im Osten und Südosten des Landes bedroht. Laut mehrerer Versicherungsagenturen belaufen sich die Schaden durch das Hochwasser bereits auf über eine Milliarde Euro. Wird die Unglücksserie bis zu den olympischen Spielen in gut 6 Wochen anhalten?

Derweil ist die Kritik für die Menschenrechtspolitik, Tibet, Proteste bei den olympischen Fackelumzügen und Ausweisungen oder Ablehnungen von Visa-Anträgen abgeflacht. Die chines. Regierung versucht die Zeit vor den olympischen Spielen zu nutzen um sich um die Katastrophen im Land zu kümmern und Ruhe in die internationale Politik einkehren zu lassen.

Ungehindert davon haben viele Deutsche und Europäer für das chinesische Volk in den Erdbebengebieten gespendet. Obwohl China selbst in der Lage wäre die Katastrophe zu bewältigen war die internationale Hilfe größer als im benachbarten Birma, wo der Zyklon noch mehr Tote vor wenige Monaten opferte.

INTERCULTI ruft in diesem Zusammenhang nochmals alle Leser dazu auf, für die Zyklonopfer in Birma und die Erdbebenopfer in China zu spenden. Entsprechende Spendenkonten finden Sie im Internet oder bei der ARD / ZDF.

INTERCULTI´s Co-Autor zieht derzeit nach China und macht derzeit Bekanntschaft mit den Einwanderungsregelungen. Hier ein paar Tipps für alle Auswanderwillige nach China:

1. Planen Sie die Auswanderung mindestens 3 - 6 Monate im voraus

2. Ihr Arbeitgeber sollte so schnell wie möglich eine Einladung und ein Bestätigungsschreiben vom Arbeitsministerium beantragen.

3. Um Ihr Einreisevisa zur Arbeitsaufnahme (Z-VISA) zu erhalten - derzeit wird über grosse Verzögerungen berichtet - benötigen Sie folgende Unterlagen:

- Bestätigung über Ihren Flug
- Bestätigung über Ihr Hotel bei Ankunft oder permanente Wohnunterkunft
- Gesundheitszeugnis und ggf. HIV Test
- Arbeitsvertrag im Original
- Einladung und Bestätigung der Firma vom Arbeitsministerium

Besorgen Sie sich im Vorfeld eine gute Krankenversicherung die weltweit gültig ist. Ggf. wird bei Ihrem Visaantrag schon eine Bestätigung der Krankenversicherung verlangt.

Weiter lesen "Auswandern nach China - Tipps von Interculti" »

08.08.08

Mit einem großem Spektakel wird heute die Eröffnung der Beijing Olympic Games erwartet. Die Spiele standen sowohl in China als auch ausserhalb Chinas unter keinen guten Stern. Viele Chinesen freuen sich auf die Spiele aber Anzeichen wie Erdbeben, Hochwasser, ein harter Winter, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für alle öffentliche Bereiche sowie politische Missverständnisse und erschwerte Visa Bedingungen. Die Hotels in Peking sprechen von 15% weniger Touristen als erwartet, sind aber dennoch mit der Vielzahl der internationalen Besucher zufrieden.

Auch gestern stand die finale Runde der olympischen Fackel unter keinem guten Stern, da der Himmel über dem Prestigeobjekt - das Nest so wie das Eröffnungsstadium heisst - unter einer dicken Wolke von Luftverschmutzung lag. Der Wetterbericht verspricht etwas Wind und Regen, was die Situation heute zur Eröffnung wesentlich verbessern sollte. Hunderte von Polizisten werden für einen reibungslosen Ablauf und einen hohen Sicherheitsstandard sorgen. Das IOC hat in einer Pressekonferenz nochmals darauf hingewiesen das nun der Sport im Vordergrund steht und keine politischen Auseinandersetzungen. Bei Olympia ringt die Welt friedlich und sportlich miteinander!

China ist sehr stolz auf die Spiele und auch mit recht - es wurde erstmalig in der olympischen Geschichte geschafft, dass alle Objekte überpünktlich zur Eröffnung fertig wurden. INTERCULTI hofft daher, dass die schlechten Anzeichen wirklich nur ein Vorspiel waren und die Beijing Olympischen Spiele unter einem guten Stern und Sonne mit viel blauen Himmel starten können. I

INTERCULTI wünscht allen Lesern eine schöne Zeit und viel Spaß beim anschauen der grossen Eröffnungsfeier bei Olympia sowie allen Sportlern viel Glück und Kraft und gratuliert den Organisatoren von Olympia zu diesem hervorragenden Ergebnis und einzigartigen Sportstätten.

16.08.08

Während sich chinesische Medien sehr positiv zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking geäußert haben, war die Berichterstattung in Deutschland durch vielerlei negative Kommentare gekennzeichnet. Oft wurde Peking mit Melbourne verglichen, was natürlich Unsinn ist - da Melbourne eine sehr futuristische Eröffnung hatte und Peking eine eher traditionelle mit vielen modernen Showelementen. Eine objektive Berichterstattung haben lediglich CNN und BBC abgeliefert. Die Eröffnungsfeier wurde in diesen Nachrichtensendern ausdrücklich gelobt und hervorgehoben, es wurde aber auch immer wieder auf kritische Themen hingewiesen.

Einen peinlichen Auftritt hatte dagegen Deutschland auf Olympia - über 80 Staatsoberhäupter und Königshäuser gaben sich ein Stelldichein auf der VIP Tribüne darunter der amerikanische President Bush, der französische President, der russische Ministerpräsident Putin und viele andere mehr. Wo war Deutschland? Aufgrund der viel debatierten Themen zu Menschenrechten und dem Tibetthema ist Deutschland wohl absichtlich von der Eröffnungsfeier fern geblieben. Die Kanzlerin ist noch im Urlaub und die Minister oder der Bundespräsident hatten wohl auch keine Lust. Die Europameisterschaft im Fussball war wohl schon genug für die Politik in der Teilnahme an sportlichen Aktivitäten. Für Asiaten war die Abwesenheit der Bundesrepublik leider ein völliger Gesichtsverlust Deutschlands. Der Einmarsch der deutschen Mannschaft, bei der auch einige Sportler aus ähnlichen Gründen fernblieben, verlief somit unspektakulär und ohne ein Winken eines Representanten.

INTERCULTI hat die lokale Presse und internationale Presse verfolgt, wo die Abwesenheit Deutschlands auf der Gasttribüne als äußerst peinlich empfunden wurde. Medien in Deutschland haben darüber gar nicht oder sogar positiv berichtet. Wir meinen - Deutschland sollte derartige Alleingänge in Zukunft sorgfältig prüfen. Es kann viel "Gesicht" und Ansehen durch solch für uns eher unwichtige Begebenheit zerstört werden. Natürlich hat Deutschland damit auch ein Zeichen gesetzt, aber es ist im Alleingang passiert und das ist wiederum negativ. Wir hoffen, dass sich Deutschland zukünftig in Asien vorsichtiger agiert und die Folgen von "nicht anwesend sein" bedenkt. War das nicht wieder "Typisch Deutsch"?

Was meinen Sie zur Abwesenheit der Kanzlerin oder anderer hoher Representaten der Bundesrepublik auf der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Nachdem die letzten 7 Monaten durch diverse Naturkatastrophen und exorbitante Preissteigerungen gekennzeichnet war, sieht es nun für China sehr gut aus. Der Preisauftrieb ist deutlich gefallen, die Regierung hat die Wirtschaft gedrosselt um eine Überhitzung der Volkswirtschaft zu vermeiden. Der Chinesische Yuan zeigt sich erstaunlich stark gegenüber anderen Währungen und auch die Olympsichen Spiele in Peking bringen China bisher den erwünschten Goldregen. Vor den wichtigen Wettkämpfen in der Leichtatlethik führt China den Medailienspiegel unangefochten weit vorn an, sodass auch die USA um einiges zulegen muss, um Chinas Sieg in den Spielen wegzunehmen.

Mit den positiven Nachrichten von Olympia hoffen wir, dass die lange Unglückserie in China abreist und sich die verbleibenden 3 Monate weiter positiv entwickeln. Sicherlich werden im Nachgang der Spiele die kritischen Themen angesprochen. Mit Olympia ist allerdings auch Weltoffenheit nach China eingekehrt. Die Menschen begegnen Ausländern nicht mehr so fremd wie vor 10 Jahren.

Ein guter Beweis dafür ist das Leben in Shanghai. Unter www.schanghai.com tauschen sich hauptsächlich Deutsche Auswanderer über das Leben in der Metropole am Yantze aus. INTERCULTI empfiehlt www.schanghai.com sowohl für Auswanderer als auch für alle Interessierten an Veränderungen im chinesischen Gesellschaftsleben.

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