Sie sehen gerade nur Einträge aus der Kategorie "China". Klicken Sie hier, um die Filterung aufzuheben und auf die Startseite zu gelangen.

Thema: China

24.05.07

China - ein Land das in den letzten 15 Jahren zum „Powerhouse“ oder „Produktionsstätte“ der Welt geworden ist, in dem sich Völkerwanderungen vollziehen, die denen des 4. Jahrhundert n. C. bei weitem überragen. Über China sind mittlerweile wie in der Einleitung angesprochen eine Fülle von Büchern erschienen, meistens von erfolgreichen Geschäftsleuten die deren wertvolle Erfahrungen weitergeben, die allerdings schlecht zu verallgemeinern sind. Oft sind erfolgreiche Geschäftsleute erfolgreiche durch unkonventionelle Verhandlungstechniken, gute und innovative Ideen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort – und somit nur für eine geringe Anzahl von Geschäftsleuten anzuwenden. Dennoch ist sehr interessant zu erfahren, wie Geschäftsleute Ihr Glück in China gefunden haben und mit welchen Mitteln und auf jeden Fall sind solche Bücher eine Bereicherung, wenn Sie im Reich der Mitte wirtschaftlich tätig sein wollen. Reiseberichte, Berichte über Praktika, Studien usw. sind wiederum sehr wertvoll für Kulturstudien und einen guten Einblick in das tägliche Leben von Chinesen, aber nur schlecht für die Geschäftswelt anzuwenden. Nachfolgend nun meine persönliche Erfahrungen, die sich durchaus verallgemeinern lassen, da ich in Peking, Tianjin, Dalian, Tianzhu, Nanjing, Suzhou, Hangzhou, Shanghai, Ningbo, Chengdu, Chongqing, Guilin, Liuzhou, Guangzhou, Dongguan, Zhuhai, Zhongzhan usw. also von Nord – über West, Ost und Süd für Verhandlungen unterwegs war.

Weiter lesen "Erfolgreiche Verhandlungsführung in China (Festland) - Interkulturelle Kommunikation & Verhandlungen in China" »

22.07.07

Fiducia Management Consultants ist eine in Hong Kong und China ansässige Beratungsfirmen, die vorallem deutsche Firmen beim Markteintritt in Fernost berät. Fiducia feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Anlässlich des Jahrestages veröffentlichen die Besitzer und zugleich Geschäftsführer Fiducia´s Frau C. & Herr J. Kracht ein Buch und teilen Ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Geschäftsverhandlungen mit Chinesen. Erfahren Sie mehr darüber auf den Seiten von INTERCULTI.

Sollten auch Sie sich für einen Markteintritt in China oder für den Handel mit Fernost interessieren, so kontaktieren Sie die Firma Fiducia Management Consultants, welche über exzellente Reputation und über erstklassige Referenzen seit über 25 Jahren verfügt. Für weitere Informationen steht Ihnen die Webseite www.fiducia-china.com zur Verfügung.

Weiter lesen "Tipps für Geschäftsverhandlungen mit Chinesen von Fiducia" »

29.07.07

Die Volksrepublik China wird aller Voraussage nach im Jahr 2008 Deutschland als Exportweltmeister ablösen. "Grund ist das rasante Wirtschaftswachstum: Chinas Ausfuhren werden 2007 und 2008 um jährlich über 20 Prozent zulegen. Damit löst die Volksrepublik Deutschland nach fünf Jahren an der Spitze ab", sagte der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Axel Nitschke, der "Bild"-Zeitung.

Das beweist wieder, dass interkulturelle Verhandlungen einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen. Um am Ball bleiben zu können muss Deutschland den Handel - also auch den Export mit China verstärken und dazu ist Ihr Verhandlungsgeschick gefragt. Lernen Sie auf INTERCULTI mehr um erfolgreich mit Chinesen zu verhandeln.

Schreiben Sie uns und unseren Lesern Ihre Erfahrungen bei Verhandlungen mit Chinesen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

15.08.07

Die Webseite von n-tv hat ein neues Thema aufgegriffen "China interkulturell verstehen -
Patentklau und böse Zahlen". In diesem Bericht berichtet Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG über Ihre Erfahrungen im Reich der Mitte und den Sinn oder Unsinn von interkulturellen Trainings und die Sensibilisierung für deutsche Geschäftsleute für den chinesischen Markt. Auch sie kommt zu dem Schluss, dass das größte Problem in der indirekten Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen liegt - was wir oft nicht verstehen können. Frau Warzelhan gibt weiterhin einige Tipps für Do´s & Dont´s in China - wie zum Beispiel die Auswahl von Farben oder den Gebrauch von Zahlen.
Neben interkulturellen Problemen werden in diesem Interview hauptsächlich wirtschaftliche Probleme und Vorurteile besprochen - zum Beispiel die Produktpiraterie, Copyright, Rohstoffklau, Milchaufkauf usw..

Wir empfehlen Ihnen diesen Artikel für Ihre Verhandlungen in China. Das komplette Interview lesen Sie hier.

"Warum brauchen Geschäftsleute eine interkulturelle Beratung?"

Dieser Frage geht seit kurzem ein Interview von n-tv mit Frau Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG auf den Grund. "In einer globalisierten Welt ist es an der Tagesordnung, mit Kollegen in der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Dann stellt sich die Frage, wie baue ich Vertrauen auf, wie führe ich Verhandlungen, wie laufen Geschäftsprozesse? Es gibt Fälle, in denen Geschäftsabschlüsse oder Fusionen daran gescheitert sind, dass sich die Partner nicht verstanden haben oder Misstrauen herrschte, weil der kulturelle Hintergrund nicht klar war. Das führt dann zu großen wirtschaftlichen Verlusten". Soweit die Ausführungen von Frau Warzelhan. Das komplette Interview zwischen n-tv und ihr können Sie hier sehen.

Das Ziel von INTERCULIT ist es, Sie optimal auf Ihre Verhandlungen in asiatischen Ländern vorzubereiten. Wir teilen die Erfahrungen aus dem Interview, dass interkulturelle Trainings und Seminare für Geschäftsleute unbedingt wichtig sind ,um geschäftliche Erfolge zu erzielen und Missverständnisse und somit hohe Kosten zu ersparen. Um für andere Kulturen sensibilisiert zu werden müssen Sie sich zunächst selbst verstehen und erkennen. Gerade für Ihre geschäftlichen Aktivitäten in China sollten Sie zunächst mehr über die Eigenschaften der Deutschen Kultur verstehen, damit Sie besser auf Ihre chinesischen Geschäftspartner und Kollegen zugehen können. Lesen Sie daher auf unseren Seiten über "Typisch Deutsch" weiter und gehen Sie dann auf die Länderinformationen zu China.

Haben Sie Erfahrungen mit interkulturellen Trainings und Seminaren? Waren diese hilfreich? Diskutieren Sie mit uns und senden Sie uns Ihre Meinung - wir freuen uns auf Ihre Nachricht

17.10.07

Entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg in Asien ist nicht allein das beste Angebot, sondern vielmehr eine optimale Verhandlung. Diese setzt die Kenntnis kultureller Normen voraus. Werden Sie mit asiatischem Denken vertraut und lernen Sie, was es heißt, wenn Chinesen im Meeting einschlafen, erkennen Sie Kritik im Lächeln eines Thai und wann ein koreanisches «Ja» auch «Nein» bedeutet

Profilierte Kommunikationswissenschaftler geben in 10 Porträts asiatischer Länder einen lebendigen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Ein fundierter und praxisorientierter Ratgeber zur Business-Kommunikation in Asien.

INTERCULTI wünscht viel Spaß beim Lesen!


10.11.07

Die Webseite www.atlatos-traveller.de hat vor wenigen Tagen praktische Tipps für Geschäftsverhandlungen in China zusammengestellt. In dem Blog "Reiseknigge - 80 Tage China" erfahren Sie wertvolle Informationen, wie man sich in China verhalten sollte, um erfolgreich Fettnäpfchen zu vermeiden und sich im Geschäftsleben sicher zu verhalten. Mittlerweile haben die Autoren von atlatos-traveller noch 10 weitere Tipps veröffentlicht und somit erhalten Sie mehr als 20 wertvolle Ratschläge in dem Reiseknigge zu China. Lesen die Tipps von atlatos hier.

INTERCULTI wünscht viel Spass beim Lesen. Haben Sie Fragen oder Meinungen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Anregungen.

16.11.07

In einer weiteren Reihe von INTERCULTI zu den beliebtesten Auswanderländern in Asien berichten wir heute über China und Hong Kong. China und Hong Kong sind nach wie vor beliebte Auswanderorte in Asien. Allerdings winkt hier nicht wie in Thailand oder Malaysia das Paradies, sondern eher viel Arbeit und unter Umständen nach einiger Zeit auch Geld. Die Motive für das Auswandern nach China sind oft nicht freiwilliger Natur, sondern beruflicher Natur - also Praktikum, Versetzung, Aufbau einer Niederlassung usw.. Viele Menschen denken, dass es toll ist in Shanghai, Peking oder Hong Kong zu arbeiten oder zu wohnen - aber ist dem so? INTERCULTI´s Erfahrung zeigt - in China und Hong Kong erwarten Sie zwar gute Karrierechancen und abwechslungsreiche Arbeitsgebiete, aber in anderen Bereichen lässt die Lebensqualität im Gegensatz zu Deutschland sehr zu wünschen übrig. Lesen Sie hier weiter um zu erfahren, ob sich ein auswandern ins Reich der Mitte oder in die Finanzmetropole Hong Kong wirklich lohnt.

TIPP: Arbeitssuchende können sich an die lokalen Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) in Peking, Schanghai, Guangzhou oder Hong Kong wenden. Schauen Sie auch bei INTERKULTI´s Linkseiten und Länderinformationen, um weiteren Tipps und Informationen über China zu erhalten.

Weiter lesen "Auswandern nach China (inkl. Hong Kong und Macau) - Lohnt es sich?" »

16.12.07

Die letzte Folge von "Auf und Davon" auf VOX war wieder einmal der Beweis, dass sich Menschen nicht ausreichend auf Ihr Zielland vorbereiten. In diesem Fall schildert VOX die Probleme von Verena und Katharina in Nordchina. Wie bereits von INTERCULTI mehrfach berichtet wurden auch hier wieder mehrere Fehler gemacht:

1. Essen - Die Esskultur und die Gerichte in China sind nicht die gleichen, die wir aus einem Chinarestaurant kennen. Daher sollten Sie sich unbedingt vorher mit der Esskultur und den Gerichten an sich beschäftigen. Gerade bei Geschäftsessen wird auch viel aussergewöhnliches und exotisches serviert. Die Trauer von Katharina ist verständlich, denn wenn man zum ersten mal mit chinesischen Essen in Berührung kommt, denkt man oft an ekliges und unangenehmes.

2. Klima - Der Mauerabstieg hat gezeigt, dass das Klima auch in Nordchina unterschätzt wurde. Die Winter sind sehr kalt und trocken und die Sommer feucht-heiss. Sollten Sie Gesundheitsprobleme mit Herz, Kreislauf und Blutdruck haben, sollten Sie alle Ziele in feucht-warmen Klimazonen meiden.

3. Arbeit - Nicht jede Arbeit die einem versprochen wird, wird dann auch tatsächlich angeboten. Oft testen die Chinesen die Belastbarkeit der Mitarbeiter. Im Fall von Verena und Katharina war es abwaschen und putzen. Leider haben die beiden nicht begriffen, dass es nur ein Einstieg war und sich die Chefs zunächst ein Bild der beiden machen. Gut ist - wer nicht meckert und die arbeit macht, die einem aufgetragen wird. Putzen und Abwaschen war also nur ein Tests. Vor diesen Tests sollten auch Sie als Geschäftsleute sich in Acht nehmen. Wir verstehen vieles als Unverschämtheit - es ist aber nur um unsere Emotionen und Einstellungen zu testen.

FAZIT: Auch bei einem Praktikum muss Ihr Zielland gut recherchiert werden. Lesen Sie auf INTERCULTI die Tipps zum richtigen Auswandern, damit Ihnen die Fehler von Verena und Katharina nicht passieren und Sie nicht auch Ihr Praktikum abbrechen müssen. Haben Sie auch "Auf und davon" gesehen? Was ist Ihre Meinung zu den Berichten? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

12.01.08

Im aktuellen FOCUS Ausgabe Nr. 2 finden Sie einen sehr interessanten Artikel mit der Überschrift: Der Karriere-Knigge.

Darin erhalten neben interkulturellen Tipps für eine Karriere in internationalen Unternehmen auch wichtige Hinweise und Ratschläge für interkulturelle Geschäftsverhandlungen. Neben "Fettnäpfchen in Dubai" beschrieben von Herrn Tewe Pannier und des "Chinesischen Verhaltenskodex" beschrieben von Georg Warge erhalten Sie auch Nachhilfe und Tipps zum richtigen Verhalten in England, Amerika, Frankreich usw. in moderner Kommunikation, Geschäftsessen, Meetings, Kunden und Geschäftspartner sowie Verhalten gegenüber Kollegen und dem Chef.

INTERCULTI empfiehlt diesen Artikel als wertvollen Erfahrungsbericht und bunte Sammlung von Tipps zum richtigen Umgang in einer interkulturellen Umwelt und Karriereentwicklung. Haben Sie den Artikel gelesen und haben noch Fragen oder Kommentare? Dann schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

02.02.08

Das Schneechaos in China kurz vor dem Chinesischen Neujahr ist mittlerweilte in allen Medien angekommen. Verschiedenen Medien berichten heute, dass nun der Premierminister seine Provinzgouverneure für die schlechte, langsame Arbeit gerügt wurden. Durch das zulange warten der Gouverneure den Notstand auszurufen, hat sich die Lage in den von Schnee betroffenen Gebieten dramatisch verschlechtert.

China ist deshalb so überrascht vom Schnee, weil es in den Zentral-, Süd- und Ostküstenprovinzen so gut wie nie schneit. Der Großteil der Haushalte verfügt über keine Heizung. Schweres Gerät zur Schneeräumung oder Glatteisbewältung gibt es ebenso wenig wie Frostschutzmittel oder Frostschutz für Wasserleitungen und Winterreifen.

Das Chaos am Bahnhof von Guangzhou - jedem Geschäftsmann von der Kantonmesse gut bekannt, kommt wegen der zahlreichen Zugverspätungen zustanden. Kurz vor dem chinesischen Neujahr möchten über Hundert Millionen Menschen zumeist Wanderarbeiter den einzigen Urlaub des Jahres bei den Familien verbringen.

Die Rüge der Provinzgouverneure ist einzigartig und wurde ausschliesslich durch die Millionen wartenden Menschen verursacht, die pünktlich zum Chinesischen Neujahr bei Ihren Familien sein möchten. INTERCULTI erwartet innerhalb der nächsten 48 Stunden einen riesigen Arbeitseinsatz in China zur Bewältigung der Krise - andererseits droht vielen Gouverneuren die Absetzung!

INTERCULTI hofft auf baldige Wetterbesserung in China, damit die vielen Arbeiter pünktlich zum Frühlingsfest (Chinesisch Neujahr am 8. Februar) bei ihren Familien sind.

03.03.08

INTERCULTI hat heute auf RTL eine Sendung über das Luxuschoaching für Familie Koetzle, die für 3 Jahre nach China auswandern wird, verfolgt. Das Chinaseminar wurde von der Asienexpertin Frau Sylvia Knoss geleitet. Die Reportage über das Luxuscoaching hat gut veranschaulicht, wie praktische Vorbereitungsseminare zu bestimmten Ländern ablaufen.

Frau Knoss hat in Ihrem 12-stündigen Chinaseminar verschiedene Elemente wie das Training mit Stäbchen zu essen, Kniggeregeln beim Essen, Essgewohnheiten, Trinksitten (Gam Bei), das Zeigen verschiedener Verhandlungsstrategien, Allgemeinwissen aber auch kulturelle Besonderheiten zu China durch die Sensibilisierung mittels von Rollenspielen vermittelt, damit Familie Koetzle optimal auf Ihre neue Aufgabe in China gewappnet ist. Damit war dieses Seminar sehr ausgewogen und qualitativ gut für solche Personen, die noch nie in China waren. Für Fortgeschrittene wäre dieses Training aber ungeeignet gewesen.

Im Verlauf der Sendung kam dann noch eine Relocation-Managerin hinzu, welche die Familie in Schanghai bei der Ankunft für Wohnungssuche, beim Essen und Einkaufen betreut hat. INTERCULTI meint - es geht auch ohne! Wenn Ihre Firma keine Relocation Managerin bezahlt, dann können Sie sich diese Ausgabe sparen. Versuchen Sie es mit Ihren neuen chinesischen Kollegen.

INTERCULTI hat schon öfters über die Qualität von interkulturellen Seminaren berichtet und über häufige Fehler die Auswanderer machen. Leider sind uns bei dieser Reportage wieder einige Fehler auf Seiten der Auswandererfamilie und Unstimmigkeiten auf Seiten der Trainerin aufgefallen:

Weiter lesen "RTL zeigt Luxuscoaching für China Auswanderer" »

14.03.08

Laut verschiedener Berichter internationaler Nachrichtenagenturen ist die Lage in Tibet und der Hauptstadt Lhasa sehr kritisch. Nachdem in Myanmar vor 4 Monaten die Mönche gegen das diktorische Regime aufbegehrt und verloren haben, versuchen nun die tibetischen Mönche auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen. Die Tibetaner werden seit vielen Jahrzehnten von China kontrolliert und in der freien Ausübung ihres Glaubens unterdrückt. Das kommunistische China hat nichts übrig für buddhistische Weltansichten und Menschenrechte in Tibet. Tibet wird als terretoriales Hoheitsgebiet der Volkrepublik angesehen. Gemeinsam mit Taiwan kämpft Tibet seit vielen Jahren für die Unabhängigkeit von China.

INTERCULTI wird die Lage in Tibet weiter für Sie verfolgen. Die Lage scheint derzeit sehr kritisch. Fernsehberichte und Videos gelangen so gut wie nicht über die Grenze. Nach Auskunft mehrer Nachrichtenagenturen wurden Telefonleitungen und teilweise auch Stromleitungen nach Lhasa gekappt und die Stadt ist von chinesichen Sicherheitsbeamten und Armee von der Aussenwelt abgeriegelt.

Chinas Missachtung der Menschenrechte wird vor den Olympischen Sommerspielen in Peking im Sommer noch für zahlreiche Schlagzeilen sorgen. Im Moment können wir Ihnen nur raten, die Situationen genau zu verfolgen und Ihre chines. Geschäftspartner nicht auf die Lage in diesen Regionen anzusprechen oder aufmerksam zu machen. Chinesen sind sehr nationalstolz und werden für Ihre Fragen oder Mitleid mit Tibet kein Verständnis haben.

13.04.08

Die olympische Fackel geht um die Welt und wird diesmal nicht willkommen geheissen, sondern mit scharfen Protesten begrüßt. INTERCULTI hat diverse Berichte in Magazinen und dem TV ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass sich derzeit China in der Klemme befindet - Image der Olympischen Spiele und Chinas kontra Menschenrechte und Tibet.

Das IOC möchte keine klare Stellung zu Menschenrechtsfragen beziehen und sieht den Fackellauf als sportliche Veranstaltung. China beschwert sich über die Europäische Union und verbittet sich jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten. Wie von INTERCULTI mehrfach berichtet sind die Menschenrechte in China ein sehr heikles Thema. und die Lage in Tibet nach wie vor sehr kritisch. Die Medien in China wenden eine harte Zensur an, wenn es um internationale Kritik an China und den Menschenrechten gibt. INTERCULTI ist ebenfalls für die Thematisierung dieses Themas und solidarisiert sich mit den Menschen in Tibet.

Allerdings machen wir im Zuge dieser Diskussion nochmals darauf aufmerksam, dass Sie im täglichen Geschäft mit den Chinesen die Menschenrechte oder die Tibetdiskussion nicht thematisieren oder ansprechen sollten. Chinesen sind sehr nationalstolz und kennen unsere Fernsehberichte nicht. Negative Berichte werden nicht nur als Berichte gegen China angesehen, sondern auch als Angriff gegen die chinesische Bevölkerung und die kommunistische Partei. Im täglichen Geschäftsleben sollten Sie daher dieses Thema elegant umschiffen, da man Sie nicht verstehen wird.

Weiter lesen "Olympia und Tibet - China in der Klemme?" »

18.04.08

Wie mehrere Medien und Nachrichtenagenturen berichten, hat sich die Erteilung von Touristen-, Studenten- und Geschäftsvisa für die Volksrepublik China erheblich verlangsamt und teilweise werden Visa auch nicht erteilt. Amerikanische Studenten berichten über die Nichtverlängerung der Visa über die Sommermonate und auch in deutschen Konsulaten dauert die Erteilung der Visaanträge für die Einreise nach China bis zu 3 Monaten. Es wird spekuliert, dass China im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Peking die Einreise erschwert, um die Zahl der Einreisenden zu drosseln und besser kontrollieren zu können. Ferner verschärft sich die Sicherheitslage aufgrund der Olympiade aber auch durch die Proteste zu Tibet. Medien zufolge sind aber vornehmlich amerikanische Bürger von Einreisebehinderungen und teilweise Ausweisungen betroffen. Für Europa gibt es derzeit nur eine verlängerte Bearbeitungsdauer und schärfere Kontrollen bei Antragstellung.

Viele auch deutsche Geschäftsleute haben sich bereits mit dem deutschen Außenministerium in Kontakt gesetzt, um nach den Ursachen für die Visaerteilung und Verzögerungen zu fragen und schnelle Abhilfe zu schaffen. Es wird erwartet, dass sich das Außenministerium in Kürze dazu äußern wird. Für die aktuelle Situation können Sie auf dem Seiten des Außenministeriums aktuelle Informationen erhalten.

INTERCULTI rät allen Geschäftsleuten sich Halbjahres- oder Jahresvisa für die VR China zu besorgen und diese jetzt mindestens 3 Monate vor Reiseantritt zu beantragen. INTERCULTI erwartet weitere massive Einschränkungen bei der Einreise im Vorfeld der Olympischen Spiele die hauptsichlich durch sicherheitspolitische Maßnahme begründet werden. Wer nicht unbedingt nach China muss, sollte daher zunächst den Kontakt per Videoschaltung suchen. Studenten und Praktikanten sollten sich vor Antritt des Studiums oder Praktikums über die Einreise informieren. INTERCULTI wird weiter über die Lage der Visaerteilung berichten.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Ausweisungen, schärferen Einreisekontrollen nach China oder langen Visabearbeitungszeiten gemacht? Wenn ja, schreiben Sie uns und teilen Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern. Wir freuen uns.

Die letzte Ausgabe des FOCUS Magazins (Nr. 15) veröffentlicht eine interessante Statistik zur Zunahme der Langstreckenflüge von Deutschland nach China.

Laut Focus-Umfrage liegt die Lufthansa mit über 58 Flügen pro Woche an der Spitze der Flugbewegungen ins Reich der Mitte dicht gefolgt von Air France mit 48 und KLM mit 39 Flügen pro Woche. British Airways, Finnair und Swiss kommen zusammen auf 72 Flüge pro Woche. Insgesamt stehen im Sommerflugplan 2008 also über 200 Langstreckenflüge pro Woche allein nach China. Auch Air Berlin plant Flüge nach Peking.

Zum Trotz jeglicher Umweltschutzbemühungen und CO2 Verringerungsmaßnahmen nehmen die Langstreckenflüge von Monat zu Monat zu. Eine Ursache neben der starken Geschäftstätigkeit deutscher Firmen in China sind auch die bevorstehenden Olympischen Spiele im August, die viele Firmen aber auch Privatpersonen und Touristen ins Reich der Mitte locken.

INTERCULTI appelliert an alle Geschäftsreisenden die Reisen nach China einzuschränken. Zu Zeiten von CO2 Problemen und hohen Ölpreisen passt es nicht zusammen, dass Langstreckenflüge nach China von Monat zu Monat steigen. Neben hohen Reisekosten in der Unternehmenskasse wird auch das Klima belastet. Alternativen gibt es genug - Videotelefone oder die Errichtung einer lokalen Niederlassung sind auf Dauer günstiger als monatliche Dienstreisen.

Was halten Sie von der Klimadiskussion und den ansteigenden Langstreckenflügen nach China?

13.05.08

INTERCULTI hat die Medien zur Erdbebenkatastrophe in China verfolgt. Von der in Peking für die ARD korrespondierende Reporterin Frau J. Zimmermann nehmen die Ereignisse in China mittlerweile abergläubische Züge an. Laut einer alten Redensart der Kaiser vom "Himmel" bestraft, wenn etwas im Argen liegt. Ist damit der chines. Staatspräsident gemeint der sich um seine Politik sorgen sollte?

Nach der Schneekatastrophe und den politischen Tumulten um Tibet (INTERCULTI berichtete zu beiden Ereignissen) kommt nun das schlimmste Erdbeben seit 32 Jahre in der Provinz Szechuan im Westen des Landes hinzu. Damit sind der Westen, der Südwesten und der Osten bisher im Glücksjahr 2008 - dem Jahr was China gross und mächtig machen sollte und das Licht in die Welt hinaustragen sollte - von schweren Katastrophen heimgesucht worden. Bereits jetzt wird angeblich bei der Bevölkerung in einigen westlichen Provinzen der Unmut über die Partei und die Regierung zum Missmanagement während der Schneekatastrophen und der jetztigen Erdbebenkatastrophe spürbar und alte abergläubische Weisheiten aus den Zeiten des Kaisers werden wach.

An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass sich China im Moment der Katastrophe der Welt gegenüber sehr offen zeigt und dies ein neuer Schritt in Richtung Meinungs- und Nachrichtenfreiheit ist.

Wird das Jahr 2008 sich für China noch zum Guten wenden oder werden weitere Katastrophen folgen? Meinen auch Sie das Aberglaube und die Katastrophen der letzten Monate in China zusammenhängen und sich Chinas Einstellung zur Welt und Umwelt ändern sollte? Diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Meinung.

HELFEN SIE DEN ERDBEBENOPFERN IN SZECHUAN!!!

16.06.08

Chinas Unglück geht weiter....nachdem die Aufräumarbeiten der Erdbebenkatastrophe im Westen des Landes auf Hochtouren laufen, sind Millionen Menschen von schweren Regenfällen, Erdrutschen und Hochwasser im Osten und Südosten des Landes bedroht. Laut mehrerer Versicherungsagenturen belaufen sich die Schaden durch das Hochwasser bereits auf über eine Milliarde Euro. Wird die Unglücksserie bis zu den olympischen Spielen in gut 6 Wochen anhalten?

Derweil ist die Kritik für die Menschenrechtspolitik, Tibet, Proteste bei den olympischen Fackelumzügen und Ausweisungen oder Ablehnungen von Visa-Anträgen abgeflacht. Die chines. Regierung versucht die Zeit vor den olympischen Spielen zu nutzen um sich um die Katastrophen im Land zu kümmern und Ruhe in die internationale Politik einkehren zu lassen.

Ungehindert davon haben viele Deutsche und Europäer für das chinesische Volk in den Erdbebengebieten gespendet. Obwohl China selbst in der Lage wäre die Katastrophe zu bewältigen war die internationale Hilfe größer als im benachbarten Birma, wo der Zyklon noch mehr Tote vor wenige Monaten opferte.

INTERCULTI ruft in diesem Zusammenhang nochmals alle Leser dazu auf, für die Zyklonopfer in Birma und die Erdbebenopfer in China zu spenden. Entsprechende Spendenkonten finden Sie im Internet oder bei der ARD / ZDF.

INTERCULTI´s Co-Autor zieht derzeit nach China und macht derzeit Bekanntschaft mit den Einwanderungsregelungen. Hier ein paar Tipps für alle Auswanderwillige nach China:

1. Planen Sie die Auswanderung mindestens 3 - 6 Monate im voraus

2. Ihr Arbeitgeber sollte so schnell wie möglich eine Einladung und ein Bestätigungsschreiben vom Arbeitsministerium beantragen.

3. Um Ihr Einreisevisa zur Arbeitsaufnahme (Z-VISA) zu erhalten - derzeit wird über grosse Verzögerungen berichtet - benötigen Sie folgende Unterlagen:

- Bestätigung über Ihren Flug
- Bestätigung über Ihr Hotel bei Ankunft oder permanente Wohnunterkunft
- Gesundheitszeugnis und ggf. HIV Test
- Arbeitsvertrag im Original
- Einladung und Bestätigung der Firma vom Arbeitsministerium

Besorgen Sie sich im Vorfeld eine gute Krankenversicherung die weltweit gültig ist. Ggf. wird bei Ihrem Visaantrag schon eine Bestätigung der Krankenversicherung verlangt.

Weiter lesen "Auswandern nach China - Tipps von Interculti" »

08.08.08

Mit einem großem Spektakel wird heute die Eröffnung der Beijing Olympic Games erwartet. Die Spiele standen sowohl in China als auch ausserhalb Chinas unter keinen guten Stern. Viele Chinesen freuen sich auf die Spiele aber Anzeichen wie Erdbeben, Hochwasser, ein harter Winter, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für alle öffentliche Bereiche sowie politische Missverständnisse und erschwerte Visa Bedingungen. Die Hotels in Peking sprechen von 15% weniger Touristen als erwartet, sind aber dennoch mit der Vielzahl der internationalen Besucher zufrieden.

Auch gestern stand die finale Runde der olympischen Fackel unter keinem guten Stern, da der Himmel über dem Prestigeobjekt - das Nest so wie das Eröffnungsstadium heisst - unter einer dicken Wolke von Luftverschmutzung lag. Der Wetterbericht verspricht etwas Wind und Regen, was die Situation heute zur Eröffnung wesentlich verbessern sollte. Hunderte von Polizisten werden für einen reibungslosen Ablauf und einen hohen Sicherheitsstandard sorgen. Das IOC hat in einer Pressekonferenz nochmals darauf hingewiesen das nun der Sport im Vordergrund steht und keine politischen Auseinandersetzungen. Bei Olympia ringt die Welt friedlich und sportlich miteinander!

China ist sehr stolz auf die Spiele und auch mit recht - es wurde erstmalig in der olympischen Geschichte geschafft, dass alle Objekte überpünktlich zur Eröffnung fertig wurden. INTERCULTI hofft daher, dass die schlechten Anzeichen wirklich nur ein Vorspiel waren und die Beijing Olympischen Spiele unter einem guten Stern und Sonne mit viel blauen Himmel starten können. I

INTERCULTI wünscht allen Lesern eine schöne Zeit und viel Spaß beim anschauen der grossen Eröffnungsfeier bei Olympia sowie allen Sportlern viel Glück und Kraft und gratuliert den Organisatoren von Olympia zu diesem hervorragenden Ergebnis und einzigartigen Sportstätten.

16.08.08

Während sich chinesische Medien sehr positiv zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking geäußert haben, war die Berichterstattung in Deutschland durch vielerlei negative Kommentare gekennzeichnet. Oft wurde Peking mit Melbourne verglichen, was natürlich Unsinn ist - da Melbourne eine sehr futuristische Eröffnung hatte und Peking eine eher traditionelle mit vielen modernen Showelementen. Eine objektive Berichterstattung haben lediglich CNN und BBC abgeliefert. Die Eröffnungsfeier wurde in diesen Nachrichtensendern ausdrücklich gelobt und hervorgehoben, es wurde aber auch immer wieder auf kritische Themen hingewiesen.

Einen peinlichen Auftritt hatte dagegen Deutschland auf Olympia - über 80 Staatsoberhäupter und Königshäuser gaben sich ein Stelldichein auf der VIP Tribüne darunter der amerikanische President Bush, der französische President, der russische Ministerpräsident Putin und viele andere mehr. Wo war Deutschland? Aufgrund der viel debatierten Themen zu Menschenrechten und dem Tibetthema ist Deutschland wohl absichtlich von der Eröffnungsfeier fern geblieben. Die Kanzlerin ist noch im Urlaub und die Minister oder der Bundespräsident hatten wohl auch keine Lust. Die Europameisterschaft im Fussball war wohl schon genug für die Politik in der Teilnahme an sportlichen Aktivitäten. Für Asiaten war die Abwesenheit der Bundesrepublik leider ein völliger Gesichtsverlust Deutschlands. Der Einmarsch der deutschen Mannschaft, bei der auch einige Sportler aus ähnlichen Gründen fernblieben, verlief somit unspektakulär und ohne ein Winken eines Representanten.

INTERCULTI hat die lokale Presse und internationale Presse verfolgt, wo die Abwesenheit Deutschlands auf der Gasttribüne als äußerst peinlich empfunden wurde. Medien in Deutschland haben darüber gar nicht oder sogar positiv berichtet. Wir meinen - Deutschland sollte derartige Alleingänge in Zukunft sorgfältig prüfen. Es kann viel "Gesicht" und Ansehen durch solch für uns eher unwichtige Begebenheit zerstört werden. Natürlich hat Deutschland damit auch ein Zeichen gesetzt, aber es ist im Alleingang passiert und das ist wiederum negativ. Wir hoffen, dass sich Deutschland zukünftig in Asien vorsichtiger agiert und die Folgen von "nicht anwesend sein" bedenkt. War das nicht wieder "Typisch Deutsch"?

Was meinen Sie zur Abwesenheit der Kanzlerin oder anderer hoher Representaten der Bundesrepublik auf der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Nachdem die letzten 7 Monaten durch diverse Naturkatastrophen und exorbitante Preissteigerungen gekennzeichnet war, sieht es nun für China sehr gut aus. Der Preisauftrieb ist deutlich gefallen, die Regierung hat die Wirtschaft gedrosselt um eine Überhitzung der Volkswirtschaft zu vermeiden. Der Chinesische Yuan zeigt sich erstaunlich stark gegenüber anderen Währungen und auch die Olympsichen Spiele in Peking bringen China bisher den erwünschten Goldregen. Vor den wichtigen Wettkämpfen in der Leichtatlethik führt China den Medailienspiegel unangefochten weit vorn an, sodass auch die USA um einiges zulegen muss, um Chinas Sieg in den Spielen wegzunehmen.

Mit den positiven Nachrichten von Olympia hoffen wir, dass die lange Unglückserie in China abreist und sich die verbleibenden 3 Monate weiter positiv entwickeln. Sicherlich werden im Nachgang der Spiele die kritischen Themen angesprochen. Mit Olympia ist allerdings auch Weltoffenheit nach China eingekehrt. Die Menschen begegnen Ausländern nicht mehr so fremd wie vor 10 Jahren.

Ein guter Beweis dafür ist das Leben in Shanghai. Unter www.schanghai.com tauschen sich hauptsächlich Deutsche Auswanderer über das Leben in der Metropole am Yantze aus. INTERCULTI empfiehlt www.schanghai.com sowohl für Auswanderer als auch für alle Interessierten an Veränderungen im chinesischen Gesellschaftsleben.

23.08.08

Die Olympischen Spiele in Peking gehen morgen mit einer grossartigen Abschlussveranstaltung zuende. Die internationalen Medien sind nach wie vor zweigeteilt zu den Spielen.

Typisch Deutsch - Deutsche Medien derzeit überwiegend negativ und kritisch zu China

Während sich deutsche Medien noch vor wenigen Jahren immer positiv zu China geäußert haben und damit einen Boom der deutschen Wirtschaft in China auslösten, wird seit einiger Zeit nur noch negativ berichtet. Große Internetanbieter wie GMX sprechen von "Zuviel Eigenlob" und zitieren chinesische Medien und deren Lob für die gelungenen Spiele und den Medaillienregen.

Genau wie in Deutschland wird in China jede Goldmedaillie gefeiert - da ist auch gut so. Während die deutsche Mannschaft hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten die Chinesen Ihre Kraft unter Beweis stellen. Fast alle Sportler aller Nationen lobten die Organisation vor Ort - ob in Hong Kong bei den Reitern, in Qingdao bei den Seglern oder in Shanghai bei den Fussballern - überall lief die Organisation reibungslos und die Besucher hatten keine Wünsche offen. Die Spiele verliefen ohne grosse Zwischenfälle, ohne Sicherheitsbedenken und Terrorgefahren - Dank der hervorragenden Organisation der chinesischen Behörden. Wird Olympia in England 2012 das auch schaffen?

In Deutschland wird allerdings weniger über die gelungenen Spiele berichtet, sondern eher über chinesische Politiker die Journalisten beschimpfen, die angeblich eingeschränkte Pressefreiheit, den chinesischen Nationalstolz oder die Propagandakampagnen für die Spiele. Wenn die Spiele in Leipzig gewesen wären, dann hätte auch die deutsche Medienlandschaft ausschliesslich positiv über die Spiele geäußert. Warum messen wir bei anderen Ländern mit anderen Maßstäben?

INTERCULTI meint - die deutsche Medienlandschaft sollte darüber nachdenken und nicht nur negativ über China berichten. Die Spiele gehören zu den Besten in der Geschichte und China darf mit recht stolz darauf sein und natürlich auch darüber 1. Nation im Medaillienspiegel zu sein. Die deutsche Presse soll sich bitte an die Jahre 1998 - 2003 erinnern, wo China als das Land der ungeahnten Möglichkeiten gepriesen wurde und eine Abwanderungswelle deutscher Produktionsstätten nach China auslöste. Wie stehen Sie zur zweigeteilten Meingung - ist Olympia ein Erfolg oder nur eine grossartige Propagandashow? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns.

07.09.08

Die US Wirtschaft dümpelt seit geraumer Zeit zwischen Finanz- und Immobilienkrise, steigenden Arbeitslosenzahlen und einer "fast" Rezession. In Europa ist die Inflation auf dem Vormarsch und der Euro auf dem Rückzug von seiner Bergtour. Die Arbeitslosenzahlen halten sich in Europa auf Vorjahresniveau und die Wirtschaft stagniert.

In Asien dagegen ist die Inflation der Nahrungsmittelpreise auf dem Rückzug und die Währungen steigen wieder. Der Chinesischen Renmimbi zeigt sich so stark wie noch nie und es wird erwartet, dass er in den kommenden 8 - 12 Monaten weiter aufgewertet wird. Damit werden Waren aus der EU nun billiger und die Asiaten können bei uns auf Einkaufstour gehen. Fällt der Euro weiter profitieren durch die schlechte Wirtschaftslage in den USA ausschliesslich die Asiaten. In Asien sind die Aktienmärkte bereits am Boden und beginnen sich zu erholen. In China haben so viele Anleger wie noch nie im Juli und August Depots eröffnet, um sich am derzeit sehr billigen Aktienmarkt zu versorgen und daran zu profitieren. In Europa und den USA dagegen kommt es immer wieder zu Einbrüchen der Aktienmärkte und niemand weiß, wann der Boden erreicht ist.

INTERCULTIs Prognose: Es könnte sein, dass jetzt die goldenen Jahre für Asien anbrechen - allen voran wieder mit China. Eine starke Währung, robustes Wirtschaftswachstum, niedrige Inflation sind eine sehr gute Ausgangslage für den zukünftigen Aufstieg Asiens. Gemeinsam mit Indien, Hong Kong, Singapur, Vietnam und der arabischen Halbinsel bildet Asien nun ein gesundes Gegengewicht zu den USA und der EU und kann die Weltwirtschaft stabilisieren. Wer hätte das vor 10 Jahren gedacht? Die USA und die EU müssen nun nicht nur wirtschaftlich, sondern auch machtpolitisch umdenken. Höchstwahrscheinlich wird sich Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nach Asien in den kommenden Jahren noch verstärken. Grund genug um über das Auswandern nach Asien nachzudenken.

02.11.08

Die Nachrichten über China werden weniger und weniger in diesen Tagen. Man hört vereinzelt Wirtschaftsmeldungen aus dem Reich der Mitte. Die Kanzlerin war kürzlich mit einer hochrangigen Delegation in China aber ansonsten ist es doch eher ruhig um China geworden. Die Olympischen Spiele sind vorbei, Tibetproteste haben sich vorerst gelegt, es gibt keine Naturkatastrophen - bisher war es für China ein ereignisreiches Jahr.

Dennoch - das Interesse an China hat sich gelegt. Noch vor wenigen Jahr war China als Powerhouse in der Welt bekannt und war umworben von allen Staaten. Viele europäische Firmen haben in dieser Zeit Ihre Niederlassungen und Fabriken in China eröffnet. Mit der zunehmenden Marktkapitalisierung in Indien und anderen Staaten hat sich der Fokus aber verlagert - die Geschäfte in China laufen gut und natürlich sollten noch mehr Firmen investieren. Viele Unternehmen trauen China aber nicht mehr - warum? Oder war China doch nur eine Modeerscheinung? Im Moment sind Märkte wie Russland, Brasilien, Vietnam, Indien oder Kasachstan interessant - aber bieten diese Märkte wirklich die gleichen Vorteile wie in China?

INTERCULTI meint - die "Chinawelle" ist erst einmal vorbei. Viele Medien möchten nicht mehr über China berichten. Auswanderer nach China sind uninteressant geworden. Verbände interessieren sich für andere Märkte wo sie sich mehr Chancen ausrechnen. Doch INTERCULTI gibt Ihnen zu bedenken: Die weltweite Finanzkrise (INTERCULTI hat berichtet) ist nicht spurlos an der EU, USA, Russland, Indien und anderen Märkten vorbei gegangen. Chinas Wirtschaftswachstum ist mit ca. 8% nach wie vor gut in Takt. Viele Firmen sollten sich jetzt auf China als Absatzmarkt konzentrieren - es gibt eine immer grösser werdende Mittelschicht, eine sehr gut gehende Oberschicht und über 10 Millionen Millionäre. China ist eine der größten Importländer für Lebensmittel, Möbel und Maschienen. Der Absatz dürfte sich weiter positiv entwickeln - gerade in Premiumsegmenten. Schliesslich wird der Chinesische Yuan (RMB) immer stärker und es kann mehr gekauft werden. Nutzen Sie die Chance und schauen Sie nicht auf Märkte, deren Wachstum durch die derzeitige Krise selbst in die Krise oder ins Stocken geraten ist.

Wie immer würden viele sagen - die Deutschen verschlafen die meisten Trends in der Wirtschaft in Asien. Zwar wird viel gereist aber es nicht viel gehandelt. Oft haben deutsche Firmen Angst vor dem Sprung in den Osten. In China hätten sich viele die Finger verbrannt - natürlich, da viele davon ausgegangen sind, dass ein Chinageschäft nach 6 Monaten profital ist. Allerdings sind Geschäfte in China im Durchschnitt erst nach 2 Jahren profitabel - dann aber stark steigend. Niemand wussste das damals nun haben alle Angst. Indien - viele Verbände gehen nach Indien, viele neue Messen in Indien - ist Indien das neue China für die nächsten 5 Jahre? Sicherlich bietet Indien mit 1 Millarde Menschen genug Marktpotential aber die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im wesentlichen verschieden mit China. Vietnam - grosse Bauprojekte und viele deutsche Ingenieure arbeiten bereits in Vietnam soll man vielleicht lieber nach Vietnam gehen? Nun Vietnam bietet derzeit vielleicht das stärkste Wirtschaftswachstum mit knapp 10% aber was kommt danach? Viele Firmen schauen immer nur oberflächlich auf die Wirtschaftsfaktoren und denken oh da ist der Markt, dort ist der Markt und fangen an zu rennen. Welchen Trend Sie gerade in China verschlafen verrät Ihnen Ihnen INTERCULTI:

Weiter lesen "Deutsche verschlafen Trends in der Wirtschaft" »

05.11.08

China hat gerade umfangreiche Wirtschaftshilfen und Konjunkturmaßnahmen verabschiedet. Die Wirtschaft hat sich schneller als erwartet auf derzeit 8,2% BIP abgekühlt. Exporte und andere Fundamentaldaten zeigen sich noch stabil, aber es macht sich eine grosse Angst und Volatilität breit. Selbst der Chines. Staatspräsident bezeichnete die derzeitige Situation als sehr ernst zunehmend bzw. die Effekte der Krise auf China als viel schlechter als ursprünglich erwartet. Auslandsinvestitionen FDI beginnen bereits zu sinken. Mit der Krise im Nacken hat China nicht lange auf sich warten lassen und umfangreiche Hilfsmaßnahmen für Wirtschaft, Arbeit und Konjunktur verabschiedet, die u.a. folgende Mittel beinhalten:

1. Unterstützung des Inlandkonsums
2. Verringerung von Exportsteuern für z.Bsp. Textilien, Spielzeuge usw.
3. Stabilität des Yuan, um ein weiteres Ansteigen und Verteuerung chines. Produkte zu vermeiden
4. Unterstützung des Imports u.a. von Lebensmitteln
5. Umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen z.Bsp. den Neu- und Ausbau von Flughäfen, Piplinebau und den Bau von Kernkraftwerken aber auch hohe Investionen in "grüne Bauprojekte".

Insgesamt sind die Hilfemaßnahmen über 500 Mrd. USD schwer und es wird erwartet, dass sich zumindest der Bausektor in China und der Konsum stabil hält.

Kommentare der Weltbank - wenn China seine Wirtschaftskraft behält und stabil zwischen 8-9% wächst, dann wird es der Welt viel leichter fallen aus der Krise zu kommen.

China Daily hatte vorige den Aufmacher "China zeigt den Weg vorwärts"

Insgesamt sind sich Experten einig: Es ist Zeit das China eine grössere und wichtigere Rolle bei den weltweiten Entscheidungen in der Wirtschaft trifft. Auch INTERCULTI hofft, dass China sich in den kommenden Monaten stabil zeigen wird und der Welt den Weg aus der Krise zeigen kann. INTERCULTI rät allen Lesern im nächsten Jahr die Maßnahmen in China genau zu beobachten und auch als Chance für Investitionen in die Zukunft zu sehen, da sich China für 2010 und 2011 sicherlich als noch stärker als zuvor in der Weltwirtschaft positionieren wird.

Wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht, dass bei einem Weltfinanzgipfel die Welt auf Indien und China schaut. Die G8 Staaten sind von gestern - nun sind die G20 Staaten am Zug die derzeitige Krise auf den Finanz- und Wirtschaftsmärkten zu bekämpfen. Nicht nur das Indien und China gemeinsam ein Drittel der Weltbevölkerung stellt, auch die Wirtschaftskraft ist in Indien und China so stark geworden, dass man diese Staaten beim Kampf gegen weltweite Rezession einbeziehen muss. Viele G8 Staaten verlangen sogar eine noch stärkere Einbindung von Brasilien, Indien und China, um die Weltwirtschaft zu stimulieren.

Nichtsdestotrotz, es wird erwartet das sich China bei einigen Hilfemaßnahmen ggf. sperren wird oder eine andere Stellung bezieht u.a. bei der Kontrolle weltwelter Finanzinstitutionen bzw. bei der Kontrolle der Währungskurse usw.. Ferner wird der alte US Präsident Bush noch am Tisch sitzen, sodass die USA ohne den neugewählten Präsidenten Obama ebenfalls andere Maßnahmen unterstützen wird und noch die alte Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten wird. Daher ist das Ergebnis des Weltfinanzgipfels völlig offen. Hoffentlich wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. INTERCULTI wird weiter berichten wie sich China und Indien zur derzeitigen Weltwirtschafts- und Finanzkrise positionieren werden.

06.11.08

Der neugewählte US Präsident Obama wird in fast allen Ländern als grosser Hoffnungsträger für verbesserte Beziehungen gesehen. China heisst Obama willkommen und hofft auf mehr Stabilität zwischen den Sino-Amerikanischen Beziehungen. Die USA und China sind ein Garant für die polititische Stabilität in der Welt und den Weltfrieden. Beide Nationen hoffen die Beziehungen vertiefen zu können, um so eine enge und lang andauernde Freundschaft aufzubauen.

Indien dagegen lobt die Ambitionen Obamas und würdet den langen Weg, den Obama bis zur seiner Wahl zurücklegen musste. Auch Indien hofft auf verbesserte Beziehungen in Politik und Wirtschaft.

Asiens Wirtschaft ist nach wie vor sehr stabil. In China hat sich das Wirtschaftswachstum auf 9% abgekühlt. Die meisten Staaten in Asien hoffen auf bessere Wirtschaftsbeziehungen zur USA und politische Stabilität. Es wird sich zeigen wie Obama auf kritische Themen wie Tibet, Birma, Taiwan, Pakistan, Iran, die Kriege in Afghanistan und noch teilweise im Irak regieren wird. Für Asien bedeutet der neue Präsident daher grosse Hoffnung. INTERCULTI wird über die Regierungsarbeit des neuen Präsidenten mit Asien berichten und wünscht dem Mr Presiden-elected Obama alles Gute.

Nachdem die USA und Europa sich quasi in der Rezession befinden, geht es vielen Ländern in Asien noch gut. Indien, Vietnam und China zeigen erstaunliche Wiederstandsfähigkeit gegen die globalen Turbulzen und den gegen weltweiten Abwärtstrend. Wie lange kann sich Asien noch dagegenstellen?

China verzeichnet mit 9% Wirtschaftswachstum in der ersten Hälfte von 2008 einen ordentlichen Abschwung aber auf sehr hohem Niveau. Die chines. Regierung nimmt dies dennoch als ein Alarmzeichen und hat viele Konjunkturmaßnahmepakete auf den Weg gebracht, die vorallem den inländischen Konsum aufrecht erhalten sollen und die drohende zunehmenden Arbeitslosigkeit bekämpfen soll.

In der Tat sind in den vergangenen Monaten riesige Fabriken in China die sich ausschliesslich auf den Export konzentriert haben bankrott gegangen. Dazu gehören namhafte Schufabriken in Dongguan, Möbelhersteller in Guangzhou, Milchproduzenten usw.. Chinas Konsummarkt ist dagegen sehr stabil und zeigt starke Wachstumsraten. INTERCULTI Autor Björn Kempe war kürzlich in einem Interview mit dem TFI Magazine - Trade Fairs International - und sprach über die Chancen des Absatzmarktes China. Viele Europäer sehen China weiterhin nur als billigen Einkaufsmarkt und die Möglichkeit zum Sourcing oder einen Rivalen in billiger Produktion, Produktpiraterie oder geklauten Ideen. Weit gefehlt - China ist mittlerweile ganz anders und bietet riesige Chancen für den Konsummarkt. Wer sich auf den Export orientiert hatte - steht nun vor dem Aus. Wer sich aber rechtzeitig vor wenigen Jahren im chinesischen Markt mit einem Vertriebsnetz positioniert hat, kann nun die Verluste im Export durch wachsenden Absatz in China kompensieren.

INTERCULTI rät - verpassen Sie nicht den Trend des Absatzmarktes China und informieren Sie sich über die derzeit laufenden Regierungsprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft.

04.12.08

Die Finanzkrise hat sich zur handfesten Weltwirtschaftskrise entwickelt. In den USA sind die größten Autobauer Fiat und Chrysler nur kurz der Insolvenz entgangen und in Deutschland aber auch anderswo in Europa wird die Arbeitslosigkeit in den kommenden 12 dramatisch steigen. Weihnachtsgeld und Weihnachtsfeiern werden aus Kostengründen gestrichen. Alle Konsumten halten am ersparten fest und viele Kleinanlager haben Tausende an den Aktienmärkten verloren. In Indien gab es die schlimmsten Terroranschläge seit vielen Jahre und in Thailand gab es politische Proteste die über eine Woche den Flughafen in Bangkok lahmgelegt hatten.

Überall scheint es nur Probleme zu geben und der Strudel reisst weitere Nationen in die Rezession. Japan erwartet kein schrumpfen der Wirtschaft aber ein Wirtschaftswachstum von 0% und kann sich somit noch gerade über dem Wasser halten. Grund genug für INTERCULTI genau hinzusehen, welche Länder jetzt noch Möglichkeiten und Geschäftserfolg bieten.

Weiter lesen "Weltwirtschaft in der Krise - Wo sollte man investieren?" »

13.12.08

In den letzten Jahren sind Webseiten für Netzwerke so genannte Web-Communities sehr populär geworden. INTERCULTI möchte einmal den Mehrwert von diesen Netzwerken auch für internationale und interkulturelle Konakte untersuchen. Viele dieser Web-Communities operieren mittlerweile weltwelt. Unter Ihnen finden sich zum Beispiel:

Facebook
Friends
Stayfriends
Linkedin
Xing
Tuenti
Nasza Klasa
Linkedin
Studivz

Dies nur einige - zumeist die Populärsten. Jedes Land bietet meist mehrere solcher Web-Communities in der Landessprache an. Im deutschsprachigen Raum sind XING und Studivz sehr beliebt, aber auch amerikanische Anbieter von Netzwerken gewinnen immer mehr Zuspruch. Bringen aber diese Web-Netzwerke tatsächlich etwas? INTERCULTI schaut genauer hin und spricht über die Vor- und Nachteile von Internet-Netzwerken für interkulturelle Kommunikation.

Weiter lesen "Helfen Netzwerke im Internet?" »

01.01.09

Stefan Schomann, 1962 geborener Journalist und Autor, zeichnet in seinem Roman "Letzte Zuflucht Schanghai“ (Heyne-Verlag, ISBN: 978-3-453-15260-1) die ungewöhnliche Liebesgeschichte von Robert Sokal und Julie Yang nach.

Shanghai: ein Moloch am anderen Ende der Welt. Gängsterstadt und Sündenpfuhl, geprägt von einem mörderischen Klima, einer kaum begreiflichen Kultur – und Exil für 18.000 jüdische Emigranten. Es ist Ende der 30er Jahre, und entgegen aller Wahrscheinlichkeit lernen der Wiener Jude Robert und die christlich getaufte Chinesin Julie sich kennen und lieben.

INTERCULTI Tipp: Eine Interkulturelle Liebesgeschichte im Shanghai der 30er - dem Shanghai zwischen Liebe und Krieg, zwischen westlicher Welt und östlicher Tradition!

14.01.09

Viele von Ihnen halten internationale Nachrichtensender wie BCC, CNN und Deutsche Welle u.a. für seriös. Oft sehen Geschäftsleute gerade diese Sender im Hotel auf Reise. Doch sind die Berichte wirklich seriös und entsprechen der Wahrheit?

INTERCULTI hat diese 3 wichtigsten internationalen Nachrichtensender unter die Lupe genommen und in den letzten Tagen die Berichterstattung über die Wirtschaftslage in Asien untersucht.

CNN hat der Wirtschaft in Asien nur wenig Beachtung geschenkt und sich wie erwartet auf Amerika und die USA konzentriert. Es kamen nur sehr wenige Bemerkungen über Indien oder China - oft waren dieser aber politischer Natur oder neutral.

BBC hat in unserem Test dagegen sehr schlecht abgeschnitten. Viele Geschäftsreisende halten BBC oft für den neutralsten und seriösesten Sender. Aber dem ist leider nicht so: Neben sozialen Unruhen in China wird oft über Terroristen und andere Wirtschaftsprobleme in Hong Kong, Singapur oder Japan berichtet. Politische Probleme in Malaysia oder Indonesien werden ebenso berichtet wie der angebliche Absturz der chines. Wirtschaft. Wir können an dieser Stelle nur davor warnen der BBC Berichterstattung zuviel glauben zu schenken. Weder haben wir vor einem wirtschaftlichen Absturz und Massendemonstrationen in China zu befürchten, noch die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Malaysia.

Die Deutsche Welle hat dagegen allen Ansprüchen an eine ausgewogene und seriöse Berichterstattung erfüllt. Es wurde sowohl über wirtschaftliche und politische Probleme gesprochen - aber auch Chancen und Lösungen wurden aufgezeigt und oft unterstreichen die zahlreichen Dokumentationen und Reportagen die positiven Entwicklungen.

Fazit: Hände weg von CNN und BBC - diese Sender scheinen nur noch aus politisch motivierten Gründen zu senden und können nur begrenzt als ausgewogene Berichterstattung bezeichnet werden. Auf Geschäftsreisen schalten Sie besser die Deutsche Welle ein, um einen neutralen und fundierten Überblick zu erhalten.

Brandneue Statistiken berichten das China in der Internetnutzung die USA überrundet hat und nun an Nr. 1 der Ländern mit den meisten Internetnutzern steht. Mit mehr als 260 Millionen Internetnutzern hatte China fast 42% mehr Internetnutzer als ein Jahr zuvor. Bei den Handynutzern stieg die Rate ebenfalls sehr schnell auf derzeit 117.4 Millionen Handynutzer mit stark steigender Tendenz.

China wird aufgrund der Bevölkerung weiterhin zweistellige Wachstumsraten bei Internet und Handynutzung zeigen und somit den Telekommunikationsdienstleistern ein gutes Jahr bringen. Dienstleistungen in diesen Gebieten werden weiter in hoher Nachfrage sein. Chinas größte Suchmaschine Baidu darf sich somit weiterhin über mehr Anfragen freuen und rückt damit Konkurrent google näher. China Telekom wird eine der größten und reichsten Telekomunternehmen der Welt.

15.01.09

INTERCULTI möchte Ihnen pünktlich zum Chinesisch Neujahr nächste Woche die neusten Bücher und Literatur zum Thema Geschäftserfolg in China bzw. Interkultureller Kommunikation mit China vorstellen:

>

INTERCULTI wünscht allen Lesern viel Spaß. Gerne können Sie Ihre Meinung über die von uns vorgestellten Bücher in unserem Chat über die Kommentarfunktion diskutieren. Wir freuen uns!!

18.01.09

Expats in Asien erleben derzeit eine grosse Welle von Vertragsveränderungen, blauen Briefen für die Rückkehr oder anderweitige Versetzungen.

Grund - die weltweite Wirtschaftskrise fordert gerade europäische und amerikanische Firmen zum Sparen auf. Man spart gerne beim Personal aber wenn die Personaldecke bereits dünn gestreut ist, dann kommen die Auslandsvertretungen und Niederlassungen an die Reihe. Gerade in Hong Kong, Singapur und China wo viele deutsche aber auch internationale Firmen Ihren regionalen Firmensitz haben geht nun die Angst unter den Expats (Entsandten) um.

INTERCULTI liegen Berichte vor, nachdem bei einigen deutschen Firmen (vorallem für Banken und Automobilindustrie) bereits 30% der Expats wieder nach Hause geschickt werden oder Vertragsänderungen vorgelegt bekommen. Die fetten Zeiten der Expats scheinen also vorbei. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es in Hong Kong den Trend gegeben, mehr und mehr Expatverträge auf lokale Verträge umzuwandeln.

INTERCULTI findet es richtig, dass es nun auch die vollen Taschen der Expats gehts die bisher ihr gesamtes Gehalt meistens sparen konnten. Sondervergütungen wie Schulgeld, hohe Wohnzuschüsse, Hausangestellte, Auto, Handy, First Class Heimflüge usw. sind nun vorbei. Oft wird bei den Wohnzuschüssen oder Schulgeldern gespart. Heimflüge werden jetzt von First auf Business oder auf Economy Class umgestellt.

Weiter lesen "Weltwirtschaftskrise - Expats in Angst - Fettes Leben ade?" »

03.03.09

...der "Tagesschau" Kommentator des schrecklichen Grubenunglücks in China, welches letzte Woche mehrere Dutzend das Leben kostete, scheint noch nicht ganz mit der neuen chinesischen Politik der Offenheit vertraut zu sein. Zahlreiche Kommentare belegten, dass China ja eigentlich nie so offen ist und Problem und Katastrophen zeigt.

Nun leider falsch und ein weiterer Beweis für die noch immer anhaltende Anti-Chinakampagnen in Deutschland. Ganz das Gegenteil ist der Fall - seit den Olympischen Spielen in Peking und das furchtbare Erdbeben im Westen des Landes berichtet China sehr oft offen über Unglücksfälle und Katastrophen. Es gibt keinen Grund für das chines. Fernsehen, Wahrheiten zurückzuhalten. In Europa geht man noch immer davon aus, dass viele Internetseiten blockiert sind und westliche Nachrichten in China nicht ankommen und Nachrichten aus China einer strengen Zensur unterlegen. Nichts entspricht der Wahrheit - in China kommt man in die gängisten Internetprogramme weltweilt - solange Sie nicht gegen geltende Gesetze verstossen. Man kann die Nachrichten CNN und BBC unverschlüsselt empfangen, welche gerne gegen China berichten. Warum also immer noch der Kommentar von der Tagesschau, dass diese neue Offenheit so überrascht? China ist weltoffener geworden und gerade in Zeiten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen wird gemeinsames internationales Handeln wichtiger.

Der wesentliche Unterschied ist nämlich, dass man in China genau berichtet, während man in Deutschland immer nur etwas hier hört und da hört und noch ein Gerücht und wenn es dann schon passiert und vorbei ist, dann hört es auch der Rest der Bevölkerung. Die Politik der kleinen Schritte und kleinen Fütterung sozusagen. Die Berichterstattung hat also auch in Deutschland noch Entwicklungspotentiale. INTERCULTI hofft, dass die neue Offenheit Chinas nun auch bald in den westlichen Köpfen ankommt und nicht mehr so oft negativ berichtet wird.

Haben Sie Erfahrungen mit negativen Berichterstattungen von China und anderen Ländern? Denken Sie das diese gerechtfertigt sind? Schreiben Sie uns und diskturien Sie mit.

18.03.09

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise sind März und April weiterhin traditionelle und sehr gute Reisezeiten für Geschäftsreisen nach Asien, denn zu dieser Zeit warten viele grosse internationale Messe auf Ihre Besucher. Gerade jetzt können Geschäftsleute von den niedrigen Flugpreisen profitieren. Lufthansatickets sind 25% billiger als 6 Monate vorher und in vielen Fluglinien ist die so genannten Premium Economy für Geschäftsreisende der Renner, weil es billiger ist als die Businessclass aber immer noch viel besser als die unbequeme Economy Class.

Messen im Frühjahr in Asien haben Tradition, da das Ordergeschäft sich auf das Frühjahr und den Herbst beschränken. Diese Monate bieten nicht nur besseres Wetter sondern nach Ansicht der Asiaten auch gute Geschäftschancen. Im Sommer haben viele Europäer Urlaub und im Winter ist das Geschäft in Europa oder Amerika wichtiger.

In Hong Kong wartet unter anderem die weltberühmte Jewellery / Watch Fair oder die Ledermesse APLF, in Shanghai die Baumesse Expo Build oder Hotelmesse Hotelex und in Taiwan eine Fahrradmesse. In Indien finden Bau- und Infrastrukturmessen statt und in Canton ist derzeit Frühjahrsmesse für Konsumgüter. Viele viele Messen warten auf die Besucher und dieses Jahr dürfte der eine oder andere Einkäufer bestimmt auf Schnäppchenjagd unterwegs sein.

INTERCULTI wird sich in den kommenden Themen auch mehr mit Messegesprächen und Verhandlungen auf Messen beschäftigen. Haben Sie bereits Erfahrungen mit Messen in Asien? Dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit unseren Lesern.

05.04.09

Die Zeiten der Hiobsbotschaften in der Wirtschaft scheint zunächst vorbei zu sein. Den Wirtschaftsaktivitäten in China zufolge boomt im Moment der Beratungssektor und Sektoren zum Outsourcen. Viele Firmen schauen auf Ihre Kosten und lagern IT, Verwaltung, Call Center und andere nicht zum Hauptgeschäft gehörende Dinge aus. Die Messen in China sehen eine starke Nachfrage von internationaler Seite, da sich viele Amerikaner und Europäer wieder auf den chines. Markt konzentrieren. Selbst im letzten Deutschlandlandtrend wurde festgestellt, dass China wieder in der Beliebtheit stark zugenommen hat. Egal ob Bau-, Fussboden, Möbel oder andere Konsumgütermessen - die Messebetreiber berichten über volle Hallen und guten Besucherandrang - gerade von chines. Seite. Es scheint nun endlich angekommen zu sein, dass China der Weltwirtschaft helfen kann. Mit mehreren Billionen USD hat die Regierung der Wirtschaft mit Konjunktur und Infrastrukturmaßnahmen unter die Arme gegriffen. Ein Wirtschaftswachstum von ca. 7%+ in diesem Jahr ist nach wie vor das erklärte Ziel. Nach Informationen von Touristen aus Hong Kong ist auch dort die Lage nicht mehr so dramatisch. Die Kontainerterminals fangen sich wieder langsam an zu füllen. Massenentlassungen in China und Thailand sind weitestgehend vorüber. Die Wirtschaft fängt wieder an zu atmen und auch die Aktienmärkte in Asien scheinen sich gefangen zu haben.

INTERCULTI wird weiterhin über die Wirtschaftslage berichten. Sollten Sie positive Berichte zur Weltwirtschaftslage und über Asien haben, dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit.

10.05.09

Während die Schweinegrippe weltweit leider noch immer Tote fordert, ist die Ausbreitung in Asien so gut wie unter Kontrolle. Weder in Hong Kong noch in China oder Indien oder Singapur - also in Reisenationen mit gleichzeitig grosser Bevölkerung - sind Neuinfektionen bzw. eine Ausbreitung registriert worden. Alle Nationen allem voran China und Hong Kong haben mit hervorragenden Kontrollen und Quarantänemaßnahmen die Schweinegrippe in Griff bekommen. Vor kurzem wurden die letzten Reisenden aus Mexiko in Hong Kong und Schanghai freigelassen. Die Gesundheitsbehördern überwachen derweil alle Ein- und Ausreisenden. Diese harten Quarantänekontrollen haben vor allem zwischen China und Mexiko auch zu polit. Spannungen geführt. In allen Gesundheitsbereichen in China muss Mundschutz getragen werden. INTERCULTI wird weiterhin über die Situation berichten und lobt die Maßnahmen der asiatischen Gesundheitsbehörden. Durch SARS in 2003 haben viele Länder hervorragend auf die Schweinegrippe (Swine Flu) reagiert und waren ausreichend für eine solche plötzliche Situation eingestellt. Geschäftsreisende sollten dennoch in der jetztigen Situation sehr vorsichtig sein und auf besondere Einreisebeschränkungen oder Gesundheitskontrollen achten.

Noch vor 9 Monaten mussten wir Hiobsbotschaften über INTERCULTI laufen lassen, dass viele Wirtschaftsnationen in Asien am Boden liegen und Massenarbeitslosigkeit droht. In der Zwischenzeit haben sich die Kettenreaktionen auf den Zusammenbruch der amerikanischen Immobilien-, Banken- und auch Autoindustrie gelegt. Japan, Hong Kong, Singapur und Thailand haben zwar noch immer mit den Folgen der Rezession zu kämpfen, aber es geht auch wieder voran. China konnte schlimmere Folgen vermeiden und wird das Wachstumsziel von 7% erreichen. Die Konjunkturmaßnahmen der Regierungen zeigen erste Wirkungen. Folgende Wirtschaftsbereiche erfreuen sich bereits wieder über positive Wachstumszahlen und Steigerungen:

1. Beratungsunternehmen für Einstieg in asiatische Märkte
2. IT Unternehmen
3. Immobilienunternehmen
4. Call Center und andere Firmen für Outsourcing

Viele Firmen haben die Krise als Zeit zur Neuausrichtung der Unternehmenstrategien genutzt und durch Entlassungen und Outsourcing usw. die Organisationen verengt und effizienter gestaltet. Europäische Firmen und Amerikanische Firmen haben die Expatverträge umgestellt oder richten die Neuexpansion in Asien anders aus. Die Wirkungen zeigen sich jetzt. Auch an den Immobilien- und Aktienmärkten in Asien geht es wieder aufwärts. Viele Schnäpchenjäger sind derzeit auf der Jagd nach günstigen Gelegenheiten für einen Wohnungs- oder Landkauf. Durch die Maßnahmen in der Bauindustrie kann auch in absehbarer Zeit wieder mit Neueinstellungen und dem Absinken der Arbeitslosigkeit gerechnet werden. Auch in Japan sind die Produktionszahlen wieder gestiegen.

Alles in allem gute und positive Anhaltspunkte das die weltweite Wirtschaftskrise ein Ende findet und es wieder aufgeatmet werden darf und die Wirtschaft sich ab jetzt die Zeit nimmt um sich zu erholen bevor es dann wieder richtig bergauf geht. INTERCULTI empfiehlt allen Auswanderern und Geschäftsleuten die verschiedenen Märkte in Asien zu beobachten und Chancen zu nutzen!

21.06.09

Wie diese Woche berichtet wurde, bestätigt die Weltbank die Wachstumsziele für China und geht nun von einem Wachstum vom ca. 7,2% aus nachdem die Weltbank vorher nur 6,5% angenommen hatte. Damit wird von unabhängiger Seite bestätigt, dass sich China bereits wieder in einer Aufschwungsphase befindet und nicht in Rezession. Es wird sogar davon ausgegangen das 8% dieses Jahr noch möglich sind, nachdem die Regierung in Peking Milliardenschwere Konjunkturprogramme für die Bauindustrie aufgelegt hat. Die Zahl der Immobilienkäufe sind in Shanghai und Peking ebenfalls gestiegen und damit einhergehend auch die Zahl der Verschuldeten Bürger in China. Die erleichterten Kreditvergaben sollen die Binnenkonjunktur ankurbeln. Ausländische Firmen sollten sich schon längst Gedanken gemacht haben, wie Sie in den nächsten 2 Jahren am weiteren Wachstum profitieren können. Gerade durch die Weltausstellung in Shanghai in 2010 wird von einer weiteren stark wachsenden Wirtschaft gerade im Shanghaier Raum ausgegangen. INTERCULTI wird weiter über die Geschäftschancen in China berichten und rät zu Vertrauen in die Konjunkturprogramme die sicherlich bald noch mehr Auswirkungen zeigen werden.

13.09.09

Der Hurun Report (so etwas wie die amerikanische Forbesliste in China) hat es wieder gezeigt - es gibt nun knapp 30 Milliardäre mehr in China und damit 130 USD Milliardäre und das ist mehr als in Russland und Indien zusammen. Nur die USA hat mit 359 Milliardären die Nase weiterhin vorn.

Der kürzlich veröffentliche Hurun Report hat damit gezeigt, dass die Wirtschaftskrise China´s Topreichen eher nichts anhaben konnte. Einige Milliardäre aus der Immobilien und Bankenbranche sind zwar verschwunden, dafür sind neue aus anderen Wirtschaftsbereichen hinzugekommen.

An der Spitze ist Herr Wang Chuanfu mit ca. 5.1 Mrd USD aus Batterien und Elektroautos gefolgt vom Vorstand einer Papierfirma. Grosse Firmenvorstande wie von Lenovo waren nicht auf der Liste, da deren Reichtümer weitestgehend unbekannt sind. Es wird ausserdem davon ausgegangen das ca. 30% der Milliardäre der kommunistischen Partei angehören. Diese hat sich gleich nach der Veröffentlichung vom Hurunreport distanziert und hält derartig hohe Privatvermögen für schädlich.

China hat in den letzten Jahren eine sehr stark wachsende Oberschicht. Immer mehr Luxusketten und Qualitätsprodukte werden in China gekauft. Wer einmal genau hinschaut beim aussteigen aus einem Flieger in Shanghai oder Beijing wird feststellen, dass fast jeder 2. Chinese einen Versace, Gucci, Hermes oder andere Markentasche oder Einkäufe im Ausland getätigt hat. Es wird davon ausgegangen das es in China über 10 Millionen Millionäre gibt die mit einer immensen Kaufkraft den Luxusmarkt beherrschen werden. Dieser Trend wird sich in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter verstärken. INTERCULTI wird über die wachsende Oberschicht und die Trends berichten.

CHINA wird wieder neu entdeckt! INTERCULTI freut sich über die Nachrichten, dass China im Brennpunkt der letzten Frankfurter Buchmesse stand und ein gutes Fazit ziehen konnte.

Nachdem Indien im Mittelpunkt stand ist es nun China das wieder in das Licht der Öffentlichkeit rückt.

Mit den Guangzhou Asian Games, der Weltausstellung in Shanghai 2010 und vielen Veranstaltungen auf den Olympiagelände in Beijing wirbt China um die Aufmerksamkeit der Welt. China hat sich in den letzten Jahren nicht nur wirtschaftlich weiterhin positiv entwickelt, sondern ist auch weltoffener geworden, Die permante Negativberichterstattung (z.Bsp. Berichte über Krankheiten, Nahrungsmittelskandale, Menschenrechte, Tibet usw.) wie man es aus deutschen Medien immer noch vernehmen muss haben geraden in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass viele Menschen und die Wirtschaft sehr sekeptisch und vorsichtiger mit China umgehen. Dabei sind diese Beispiele wirklich nur Randnotizen und das Reich der Mitte entwickelt sich ungehindert weiter. Einige europäische Länder machen es den Deutschen bereits vor - wie man erfolgreich in China Geschäfte macht und verkaufen kann. Immernoch ist das Bild da das in China permant billig produziert und kopiert wird.

INTERCULTI hofft, dass durch das Rampenlicht der Frankfurter Buchmesse CHÌNA wieder in Mode kommt und das wieder mehr Menschen aber vorallem die deutsche Wirtschaft wieder in die Marktkraft von China vertraut und wieder mehr für die Zukunft investieren. Die Frankfurter Buchmesse war wieder eine herausragende Platform, um China´s Künstler, Literaten und Dichter zu präsentieren. China hat gerade in den letzten Jahren im Bereich Kunst und Kultur viel getan und weiterentwickelt - Wirtschaftsmetropolen wir Shanghai und Peking haben bereits eine rege Kunstszene.

21.11.09

Der Gentlemen Digest Verlag hat eine neue Auswanderer Webseite ins Leben gerufen: http://www.arbeiten-in-hongkong.de/ bietet auf Basis des Buches "Leben und Arbeiten in Hong Kong" eine neue Plattform für alle Auswanderungs- und Hongkong-Interessierten an, die mit Hilfe von aktueller und fundierter Berichterstattung das Leben in der asiatischen Metropole veranschaulicht. INTERCULTI empfiehlt diese Webseite für alle Hong Kong Interessierten und lädt Sie zum Besuch dieser Seite ein.

BUCHTIPP

Unter dem Titel "Leben und Arbeiten in Hong Kong" mit der ISBN 987-3-941045-08-8 vom GD Verlag können Sie den Ratgeber und Insider-Reiseführer für Hong Kong in jedem Buchladen bestellen.

Ein Kurzprofil und eine Inhaltsangabe + Leseprobe finden Sie hier und unter www.auswandern-infos.com/leben-arbeiten-hong-kong-p-1452.html

Das Buch enthält die gesamte Erfahrungen von Björn Kempe von der südchinesischen Sonderverwaltungsregion.

INTERCULTI empfiehlt dieses Buch als optimalen Ratgeber zum Auswandern nach Hong Kong!! Gerne erwarten wir Ihre Rezensionen.

14.01.10

In Kürze wird die jährlich größte Reisewelle der Welt einsetzen. Pünktlich zum 13. Februar werden sich fast 600 Millionen Menschen in Bewegung setzen um Chinesisch Neujahr im Kreise der Familie zu begehen.

INTERCULTI wünscht allen Lesern ein erfolgreiches Jahr des Tigers!

Das neue chinesische Jahr beginnt am 14.2.2010 und wird das Jahr des Tigers. Der Ochse steht für Kraft, Kampf und Energie. Wir wünschen unseren Lesern ebenfalls ein erfolgreiches und vor allem ertragreiches Jahr! Gerade nach dem Jahr des Ochsen, welches für viele ein wirtschaftliches sehr hartes Jahr, erhoffen sich viele Chinesen neue Kraft vom Jahr des Tigers!

Während Chinesisch Neujahr sind fast alle Büros und Fabriken in China geschlossen. Bis zum 20. Februar wird sich nichts mehr bewegen und ab 25.2. kann wieder mit einer normalen Geschäftstätigkeit gerechnet werden. Danach stehen Neujahrsfeste in Vietnam, Thailand (Songkran), Kambodscha und Laos im April auf dem Programm. In Hong Kong, Taiwan, Singapur, Malaysia und Macau wird zur gleichen Zeit gefeiert wie in China. Indonesien und Philippinen feiern dagegen keine Neujahrsfeste.

Machen Sie Ihren Geschäftspartnern eine Freude und denken Sie an Neujahrsgrüße im Jahr des Tigers.

31.01.10

China hat wie erwartet gegen Ende es letzten Quartals 2009 - Deutschland als Exportweltmeister abgelöst. China hatte nach Angaben der Statistik und Wirtschaftsbehörde etwas über 100 Millionen US Dolla mehr Ausfuhren als die Bundesrepublik. Damit zeigt China den westlichen Weltmächten die Fäuste und wird auch weiterhin um den Kampf um die größte Volkswirtschaft kämpfen - welche noch die USA ist. In ca 5 Jahren wird China die weltweit größte Wirtschaftsmacht sein. Für das Jahr 2010 erwartet China beachtliche 9,7-10% Wirtschaftswachstum.

Vor allem die Autoindustrie konnte beachtlich zulegen und China verkaufte mehr Autos als die USA. Weitere Wachstummotoren sind die Bauindustrie und die geplanten umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen. Gemeinsam mit einem hohen chines. Inlandskonsum und mehr Exporten läßt sich das Ziel von 10% erreichen.

Vielen Firmen schauen derzeit wieder nach China und investieren vermehrt. Sollten Sie am Wirtschaftsstandort China interessiert sein - INTERCULTI vermittelt gerne die richtigen Partner vor Ort!

Die Weltausstellung in Shanghai - Shanghai World Expo 2010 - steht unmittelbar bevor. In weniger als 100 Tagen wird die riesige Weltausstellung in Shanghai Pudong eröffnet. Schanghai bereitet sich bereits seit 2 Jahren auf dieses Grossereignis vor und lockt mit vielen kulturellen Programmen. Es werden über 70 Millionen Touristen - hauptsächlich aus China - erwartet. Neue U-Bahnen, der Ausbau des Flughafens und die Eröffnung von vielen Luxushotels oder der neuen Bundpromenande sind nur wenige der umfangreichen Infrastruktur- and Baumaßnahmen der letzten Jahre, die Schanghai über sich ergehen lassen mussten.

Die Auswirkungen der World Expo - Offizielle Webseite http://en.expo2010.cn - sind erheblich. Viele Länder stellen sich in innovatien und futuristischen Pavillons vor. Mehr als 5000 freiwillige Helfer aus aller Welt werden gesucht, um den Touristenansturm gerecht zu werden. Viele Hotels werden in den kommenden Monaten eröffnen und suchen nach ausgebildtetem Fachpersonal.

INTERCULTI empfiehlt allen Auswanderern sich die Shanghai World Expo-Weltausstellung 2010 einmal genau anzusehen und nach Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu suchen. Sollten Sie an einer Firmengründung in Shanghai interessiert sein - INTERCULTI vermittelt gerne die richtigen Partner. Schreiben Sie uns hier

18.07.10

Kann es sein das wir uns hier vertippt haben - Singapur verzeichnet im 2. Quartal ein höheres Wirtschaftswachstum als China! Die Statistiken stimmen - Singapur hat nach der Wirtschaftskrise gewaltig zugelegt. Mit der wachsenden Weltwirtschaft ist Singapur wieder zurück und zeigt Stärke! Die Exporte eines der weltweit größten Frachthäfen sind kräftig angestiegen. Da neu eröffnete Marina Bay Hotel und Casino trägt zum Wachstum im Hotel-Tourismussektor bei.

Singapur sucht derzeit viele qualifizierte Fachkräfte im Tourismus / Hotelbereich. Sollten Sie Auswandern wollen, INTERCULTI empfiehlt die Chancen in Singapur auszuloten!

In China dagegen wirken die Maßnahmen zur Abkühlung der Wirtschaft, da eine Überhitzung erwartet wurde. Die Zentralregierung versucht die Wirtschaft so stabil wie möglich zu halten ebenso wie die Währung und Inflation. China hatte durch die steigenden Preise im Real Estate Sektor zahlreiche Maßnahmen ergreifen müssen, um eine Krise am Immobilienmarkt zu verhindern.

Es darf dennoch davon ausgegangen werden, dass China am Ende des Jahres wieder an der Spitze für Wirtschaftswachstum steht. Singapur dürfte dann allerdings vielleicht in die TOP 3 aufsteigen.

Gute Nachrichten für alle google Fans - der amerikanische Konzern mit der weltweit größten Suchmaschine hat die Lizenz für China erneuert und ist nun wieder über einen chines. Server bereit. Bisher hatte google China auf die Seite in Hong Kong umgelenkt. Damit zeigt google das die bisherigen Schwierigkeiten mit der Zentralregierung weitestgehend ausgeräumt sind. Die Probleme mit der Firewall werden allerdings weiterhin für ausgewählte Seiten bestehen.

Firmen wie Facebook, Twitter oder Youtube sind in China gesperrt. Allerdings wird erwartet das Facebook sehr bald einen Auftritt in China haben wird. Die Webseiten für soziale Netzwerke aber auch B2B sind in China stark im kommen und viele neuen Firmen haben Plattformen mit Millionen Internetnutzern. China hat bereits mehr Internetnutzer als Europa.

Nach der Wirtschaftskrise im vorigen Jahr ist China wieder in den Schlagzeilen. Der derzeitige Besuch von der Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Beweis für das gute Wirtschaftsverhältnis zw. China und Deutschland. Viele Deutsche Firmen die sich vor vielen Jahren in China niedergelassen haben, sind nun sehr erfolgreich. Porsche, BMW und andere verkaufen mehr Autos als in Amerika und erklären zum neuen Ziel für Luxusautos. Wie können Sie davon profitieren?

Media Markt wird in Kürze einen großen Markt im Herzen Schanghais eröffnen. Viele Messen und Ausstellungen ziehen nach Schanghai um vom Wirtschaftswachstum zu profitieren.

Während Auswandern nach China schwierig ist - aufgrund von VISA Bestimmungen und fehlenden Chinesischkenntnissen von Absolventen oder Arbeitssuchenden - ist eine Firmengründung oft der beste Weg um in den chines. Markt einzutreten. Dabei wimmelt es an Beratungsfirmen für China. Alle mit den besten Angeboten - die Preisunterschiede sind gewaltig für Firmengründungen - von 5000EUR bis 250000EUR für gleichartige Dienstleistungen. INTERCULTI empfiehlt allen Geschäftsleuten eine gründliche Untersuchung und Preisvergleiche.

Wie sollte man bei Firmengründungen in China vorgehen?

Weiter lesen "Markteintritt in China? Chancen nutzen und bewerten! Welche Beratungsfirma sollte man nutzen?" »

Über diese Seite China

Diese Archivseite enthält alle "INTERCULTI"-Einträge der Kategorie China. Die Einträge sind in chronologischer Reihenfolge angeordnet.

Hong Kong ist die nächste Kategorie.

Viele weitere Einträge finden Sie auf der Hauptseite und im Archiv.

Anzeigen

Sie wollen noch mehr über interkulturelle Verhandlungen & Kommunikation erfahren?

Dann könnte unser Interekulturelles Seminar, Interkulturelles Training oder das individuelle interkulturelle Coaching genau das richtige für Sie sein. Informieren Sie sich einfach hier!