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Thema: Interkulturelle Länderinformationen

09.05.07

Protokoll

Thailänder legen viel Wert auf Ihr Äusseres. Die Mode- und Fitnessindustrie blüht und sowohl Männer als auch Frauen legen viel Wert auf gute Kleidung – meist Markenkleidung - einen guten und gesunden teilweise modellhaften Körper und gute Sitten. Von daher rate ich Ihnen immer sehr gut gekleidet zu sein. Vorallem die Damen sollten gute Hackenschuhe, Kostum, Tasche und Accessories anziehen. Männer sollten im guten Anzug und Schuhen erscheinen. Junge, schlanke und gutaussehende moderne Geschäftsmänner und Frauen mit modernen Frisuren und guter Kosmetik im Gesicht haben es bei schwierigen Verhandlungen leichter als ältere, dicke, schwitzende Männer oder Frauen mit schlecht sitzender Kleidung. Alter ist nicht unwichtig – jung steht für dynamisch in Thailand, aber auch für Unwissenheit. Wenn Sie also schon ein Alter ab 50+ haben werden Ihnen Verhandlungen viel einfacher fallen als jüngeren Kollegen, da in Thailand dem Alter auch Respekt gezollt wird. Ist Alter allerdings mit Ungepflegtheit gepaart, dann werden jüngere Verhandlungspartner vorgezogen.

Im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern wird als Begrüssung noch weit verbreitet die Verbeugung mit gefalteten Händen und nicht der Handschlag gewählt. Mir sind beide Begrüssungen gleich oft vorgekommen, sodass ich Ihnen rate auf beides eingestellt zu sein. Thailänder freuen sich, wenn sie deren Begrüssung als erstes zeigen und danach mit einem westlichen Handschlag die Begrüssung abschliessen.

Ziehen Sie als Ort ein sehr gutes 5 Sterne Hotel vor. Es gibt fantastische Hotels mit professionellen Meetingräumen und Business Centern. Das Banyantree mit der Skybar bietet sich auch für einen abendlichen Cocktail an. Planen Sie für Meetings mit langer Vorbereitung – vergewissern Sie sich das der Termin mehrmals bestätigt wird und auch am gleichen Tag. Falls Ihr Verhandlungs -partner noch nicht da ist – keine Sorge. In Thailand ist die Uhr nicht ganz genau zu nehmen. Warten Sie bis zu 45 Minuten auf Ihren Verhandlungspartner. Machen Sie ihn nicht auf die Verspätung aufmerksam, sondern freuen Sie sich über das Treffen und bedanken Sie sich für das schnelle Kommen und den Termin. Beginnen Sie die Verhandlungen mit Lob über Land / Leute, aktuellen Nachrichten aus der Weltpolitik und ob Speisen oder Getränke gewünscht werden. Erst danach wird der Thailänder irgendwann das Thema auf die Verhandlung schwenken. Das Protokoll ist also unbedingt zu beachten – drängen Sie Ihren Verhandlungspartner nicht und planen Sie für das Meeting mindestens 2h ein. Nachbereitung ist ein sehr wichtiger und nicht zu vernachlässigender Bestandteil der Verhandlung mit Thailändern.

Weiter lesen "Thailand - Tipps für Interkulturelle Verhandlungen & Kommunikation in Thailand" »

Für all diejenigen die sich gerne in Hong Kong und Südchina niederlassen möchten oder zumindest sich dafür interessieren wie man in Hong Kong lebt und arbeitet, kann ich nur die Sendereihe des Senders ntv "Mythos Hong Kong" empfehlen. Neben vielen nützlichen Tipps zum Berufsstart vermittelt diese hervorragend recherchierte Dokumentation auch viele Lebensweisen und Traditionen der Hong Konger. Ferner werden viele Deutsche interviewt die sich in Hong Kong erfolgreich niedergelassen haben und ihre Erfahrungen erzählen. Die Sendereihe läuft im ganzen Januar - Sendetermine können im Videotext von ntv nachgelesen werden.

Weiter lesen " ntv Serie: Mythos Hong Kong" »

Mit Katar befinden wir uns nun am äußersten Westen von Asien und einer völlig anderen Kulturkreis – den Arabern. Auch für die Araber gilt, dass Katari sich von Saudis´, Libanesen, Jemenitern, Omanis und Arabern der Vereinigten Arabischen Emirate unterscheiden. Ich gehe auf Katar ein, weil ich fast 6 Monate in diesem kleinen Emirat gelebt habe und fühle, dass Katar (und die Hauptstadt Doha) in den kommenden 10 Jahren zu einer 2. Metropole neben Dubai auf der arabischen Halbinsel wird. Die Investitionen in Katar sind bereits jetzt schon vor denen der Vereinigten Arabischen Emirate. Katar plant einer der größten und modernsten Flughäfen der Welt, der mit einer riesigen Flugflotte Qatar Airways Katar zum Mittelpunkt zwischen Ost und West machen soll. Die 1. Asian Games im Golf sind gerade sehr erfolgreich abgeschlossen worden und im Gegensatz zu den anderen Golfstaaten möchte sich Katar als Zentrum für Kultur, Sport und Wissenschaft im Golf etablieren.

Weiter lesen "Katar - Interkulturelle Verhandlungen & Kommunikation nicht gerade leicht im Emirat des Erdgases" »

22.07.07

Unter dem Thema "Erfolgreiche Verhandlungsführung in Asien" bietet die Volkshochschule München im kommenden Semester unter der Kursnummer JM 1353 einen Wochenendkurs an. Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Ihnen die Webseite Volkshochschule München ab sofort zur Verfügung.

Weiter lesen "Erfolgreiche Verhandlungsführung in Asien" »

Fiducia Management Consultants ist eine in Hong Kong und China ansässige Beratungsfirmen, die vorallem deutsche Firmen beim Markteintritt in Fernost berät. Fiducia feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Anlässlich des Jahrestages veröffentlichen die Besitzer und zugleich Geschäftsführer Fiducia´s Frau C. & Herr J. Kracht ein Buch und teilen Ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Geschäftsverhandlungen mit Chinesen. Erfahren Sie mehr darüber auf den Seiten von INTERCULTI.

Sollten auch Sie sich für einen Markteintritt in China oder für den Handel mit Fernost interessieren, so kontaktieren Sie die Firma Fiducia Management Consultants, welche über exzellente Reputation und über erstklassige Referenzen seit über 25 Jahren verfügt. Für weitere Informationen steht Ihnen die Webseite www.fiducia-china.com zur Verfügung.

Weiter lesen "Tipps für Geschäftsverhandlungen mit Chinesen von Fiducia" »

15.08.07

"Warum brauchen Geschäftsleute eine interkulturelle Beratung?"

Dieser Frage geht seit kurzem ein Interview von n-tv mit Frau Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG auf den Grund. "In einer globalisierten Welt ist es an der Tagesordnung, mit Kollegen in der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Dann stellt sich die Frage, wie baue ich Vertrauen auf, wie führe ich Verhandlungen, wie laufen Geschäftsprozesse? Es gibt Fälle, in denen Geschäftsabschlüsse oder Fusionen daran gescheitert sind, dass sich die Partner nicht verstanden haben oder Misstrauen herrschte, weil der kulturelle Hintergrund nicht klar war. Das führt dann zu großen wirtschaftlichen Verlusten". Soweit die Ausführungen von Frau Warzelhan. Das komplette Interview zwischen n-tv und ihr können Sie hier sehen.

Das Ziel von INTERCULIT ist es, Sie optimal auf Ihre Verhandlungen in asiatischen Ländern vorzubereiten. Wir teilen die Erfahrungen aus dem Interview, dass interkulturelle Trainings und Seminare für Geschäftsleute unbedingt wichtig sind ,um geschäftliche Erfolge zu erzielen und Missverständnisse und somit hohe Kosten zu ersparen. Um für andere Kulturen sensibilisiert zu werden müssen Sie sich zunächst selbst verstehen und erkennen. Gerade für Ihre geschäftlichen Aktivitäten in China sollten Sie zunächst mehr über die Eigenschaften der Deutschen Kultur verstehen, damit Sie besser auf Ihre chinesischen Geschäftspartner und Kollegen zugehen können. Lesen Sie daher auf unseren Seiten über "Typisch Deutsch" weiter und gehen Sie dann auf die Länderinformationen zu China.

Haben Sie Erfahrungen mit interkulturellen Trainings und Seminaren? Waren diese hilfreich? Diskutieren Sie mit uns und senden Sie uns Ihre Meinung - wir freuen uns auf Ihre Nachricht

Für all diejenigen unter Ihnen die sich auf Geschäftsverhandlungen in Asien vorbereiten möchten gibt es eine Vielzahl an interkulturellen Trainings, Seminaren, innerbetrieblichen Fortbildungskursen und eine Fülle von Literatur. Wie bereitet man sich nun richtig vor und woran erkennt man ein gutes von einem schlechten Seminar?

INTERCULTI hilft Ihnen die Qualität von interkulturellen Trainingseinheiten und Seminaren bewerten zu können und das bevor Sie viel Geld für sich oder Ihre Mitarbeiter ausgeben. Die interkulturellen Seminare und Bücher schiessen wie Pilze aus dem Boden und wie auch bei anderen Dienstleistungen gibt es gute und schlechte Kurse und manches ist reine Abzocke.

Lesen Sie weiter und Sie erhalten einen kurzen Überblick wie Sie ein qualitativ gutes interkulturelles Seminar von einem Schlechten unterscheiden können.

Haben Sie schon positive oder negative Erfahrungen in interkulturellen Trainings gemacht? Dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Weiter lesen "Qualität eines interkulturellen Seminars" »

05.12.07

Gut 3 Wochen vor Weihnachten fragen sich bestimmt einige Geschäftsleute unter Ihnen, ob man Ihrem asiatischen Geschäftspartner ein Weihnachtsgeschenk schicken sollte oder eine Weihnachtskarte senden solle?

INTERCULTI rät Ihnen zum Thema Weihnachten, Weihnachtsgrüße und Weihnachtsgeschenke folgende Dinge im Umgang mit Ihren asiatischen Geschäftspartnern zu beachten:

1. In ganz Asien kennt man mehr oder weniger Weihnachten nicht! Nur in Hong Kong, Singapur, Malaysia und Indien wird in Teilen das Weihnachtsfest begangen.

2. Hinduismus, Buddhismus und Islam kennen kein Weihnachtsfest. Nur christlich dominierte Staaten begehen das Weihnachtsfest. Stadtstaaten wie Hong Kong und Singapur haben Weihnachten eher als wirtschaftliches Verkaufsfest aus Amerika entdeckt. Deshalb ist in diesen Städten auch Weihnachten besonders kitschig. In Arabien wird Weihnachten noch nicht einmal als Dekoration in den Geschäften erwähnt.

3. In den meisten Staaten in Asien wird während Weihnachten gearbeitet (z.Bsp. China). Zwar findet man Dekoration in den Geschäften, aber die Weihnachtsfeiertage sind Arbeitstage.

Daher raten wir Ihnen zu folgender Vorgehensweise:

Weiter lesen "Weihnachten - Wichtig für Ihre Geschäftspartner?" »

12.01.08

Im aktuellen FOCUS Ausgabe Nr. 2 finden Sie einen sehr interessanten Artikel mit der Überschrift: Der Karriere-Knigge.

Darin erhalten neben interkulturellen Tipps für eine Karriere in internationalen Unternehmen auch wichtige Hinweise und Ratschläge für interkulturelle Geschäftsverhandlungen. Neben "Fettnäpfchen in Dubai" beschrieben von Herrn Tewe Pannier und des "Chinesischen Verhaltenskodex" beschrieben von Georg Warge erhalten Sie auch Nachhilfe und Tipps zum richtigen Verhalten in England, Amerika, Frankreich usw. in moderner Kommunikation, Geschäftsessen, Meetings, Kunden und Geschäftspartner sowie Verhalten gegenüber Kollegen und dem Chef.

INTERCULTI empfiehlt diesen Artikel als wertvollen Erfahrungsbericht und bunte Sammlung von Tipps zum richtigen Umgang in einer interkulturellen Umwelt und Karriereentwicklung. Haben Sie den Artikel gelesen und haben noch Fragen oder Kommentare? Dann schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

INTERCULTI stellt Ihnen heute das neue Programm des Bundesentwicklungsministeriums vor. Die folgenden Inhalte sind von der Webseite des Bundesministeriums www.bmz.de zitiert:

"Die Bundesministerin des Ministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Wieczorek-Zeul gibt den Startschuss für den neuen Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst - weltwärts:

Der neue Entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts ist wie geplant am 1. Januar 2008 gestartet. Die ersten 50 jungen Frauen und Männer, die als weltwärts-Freiwillige ihre Stellen in einem Entwicklungsland antreten, werden am 17.01.2008 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul verabschiedet.

Mit weltwärts beginnt ein Programm, das junge Menschen dabei unterstützt, freiwillig in einem Entwicklungsland zu arbeiten. Es gibt viele Projekte, in denen Freiwillige einen wichtigen Beitrag leisten und Menschen in Entwicklungsländern helfen können. Gleichzeitig erlernen die Freiwilligen dabei Fähigkeiten, die in einer globalisierten Wirtschaft und Gesellschaft dringend gefragt sind: Teamarbeit, interkulturelle Zusammenarbeit, Fremdsprachen."

INTERCULTI empfiehlt unseren jungen Lesern dieses einmalige Programm zu nutzen, um andere Kulturen kennenzulernen und einen Blick über den Tellerrand hinaus zu erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Webseite des Bundesministeriums unter www.bmz.de oder direkt bei weltwärts hier. Im Laufe des Jahres können Sie uns gerne Ihre Erfahrungsberichte über das Programm senden. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

13.04.08

Internationaler Währungsfond und Weltbank warnen die Welt vor dramatischen Folgen von steigenden Lebensmittelpreisen. In Thailand und anderen Ländern steigen die Reispreise, in Europa die Milch- und Fleischpreise und die Preise für Mais, Soja und Getreide sind schon seit geraumer Zeit auf Rekordhöhe. Die Länder in Südostasien werden weniger Reis und andere Grundnahrungsmittel nach Amerika und Europa exportieren. In Hawai wurde die Regierung gestürzt, weil die Lebensmittelpreise andauernd steigen. In Simbabwe ist ein Grund für die 1000%ige Inflation die Knappheit an Lebensmitteln und auch im Urlaubsparadies Ägypten gibt es zunehmend Unruhen wegen den stark gestiegenen Preisen für Grundnahrungsmittel.

Die Welt steckt also in der Krise? IWF und Weltbank warnen vor internationalen Konflikten und Unruhen aufgrund dieser Situation. In der Wirtschaft macht die US Immobilien- und Bankenkrise zusätzlich der Weltwirtschaft zu schaffen. Der EURO befindet sich auf Höchststand zum US Dollar und Rohöl, Gold und andere Rohstoffpreise haben in den letzten 6 Wochen die Höchststände der Geschichte getestet. Was hat diese Situation mit internationalen Verhandlungen und Auswandern zu tun?

Weiter lesen "IWF und Weltbank warnen - Kommt die Weltwirtschaftskrise?" »

04.11.08

Ein neues Land für INTERCULTI - Bhutan - steht derzeit im Mittelpunkt einiger Auslandskorrespondenten. Der junge König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck wurde mit nur 28 Jahren zum 5. Drachenkönig des Königreiches Bhutans gekrönt und ist damit der jüngste König der Welt. Allerdings gilt er für sein Alter auch als sehr Weise, da er internationale Universitäten besucht hat. In seiner Amtszeit möchte er Bhutan vorsichtig der Welt öffnen. Der Himalayastaat eingeklemmt zwischen Indien und China kannte bis vor wenigen Jahren noch kein TV. Im vorigen Jahr hatte sich das Land bereits ersten Touristen geöffnet, die mit teuren Spezialvisa Bhutan bereisen können. In einer feierlichen Krönungszeremonie erhielt der junge König nun heute den offiziellen Auftrag die Geschicke des Landes fortzuführen. Bereits vor einigen Jahren hatte er mehrere Tausend Nepalis aus Bhutan verwiesen, aus Furcht vor Unruhen. INTERCULTI wünscht dem neuen Drachenkönig, dass er Bhutan langsam und vorsichtig der Welt öffent und das er lange die Geschicke des Himalayastaates lenken kann.

06.11.08

Der neugewählte US Präsident Obama wird in fast allen Ländern als grosser Hoffnungsträger für verbesserte Beziehungen gesehen. China heisst Obama willkommen und hofft auf mehr Stabilität zwischen den Sino-Amerikanischen Beziehungen. Die USA und China sind ein Garant für die polititische Stabilität in der Welt und den Weltfrieden. Beide Nationen hoffen die Beziehungen vertiefen zu können, um so eine enge und lang andauernde Freundschaft aufzubauen.

Indien dagegen lobt die Ambitionen Obamas und würdet den langen Weg, den Obama bis zur seiner Wahl zurücklegen musste. Auch Indien hofft auf verbesserte Beziehungen in Politik und Wirtschaft.

Asiens Wirtschaft ist nach wie vor sehr stabil. In China hat sich das Wirtschaftswachstum auf 9% abgekühlt. Die meisten Staaten in Asien hoffen auf bessere Wirtschaftsbeziehungen zur USA und politische Stabilität. Es wird sich zeigen wie Obama auf kritische Themen wie Tibet, Birma, Taiwan, Pakistan, Iran, die Kriege in Afghanistan und noch teilweise im Irak regieren wird. Für Asien bedeutet der neue Präsident daher grosse Hoffnung. INTERCULTI wird über die Regierungsarbeit des neuen Präsidenten mit Asien berichten und wünscht dem Mr Presiden-elected Obama alles Gute.

14.01.09

Viele von Ihnen halten internationale Nachrichtensender wie BCC, CNN und Deutsche Welle u.a. für seriös. Oft sehen Geschäftsleute gerade diese Sender im Hotel auf Reise. Doch sind die Berichte wirklich seriös und entsprechen der Wahrheit?

INTERCULTI hat diese 3 wichtigsten internationalen Nachrichtensender unter die Lupe genommen und in den letzten Tagen die Berichterstattung über die Wirtschaftslage in Asien untersucht.

CNN hat der Wirtschaft in Asien nur wenig Beachtung geschenkt und sich wie erwartet auf Amerika und die USA konzentriert. Es kamen nur sehr wenige Bemerkungen über Indien oder China - oft waren dieser aber politischer Natur oder neutral.

BBC hat in unserem Test dagegen sehr schlecht abgeschnitten. Viele Geschäftsreisende halten BBC oft für den neutralsten und seriösesten Sender. Aber dem ist leider nicht so: Neben sozialen Unruhen in China wird oft über Terroristen und andere Wirtschaftsprobleme in Hong Kong, Singapur oder Japan berichtet. Politische Probleme in Malaysia oder Indonesien werden ebenso berichtet wie der angebliche Absturz der chines. Wirtschaft. Wir können an dieser Stelle nur davor warnen der BBC Berichterstattung zuviel glauben zu schenken. Weder haben wir vor einem wirtschaftlichen Absturz und Massendemonstrationen in China zu befürchten, noch die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Malaysia.

Die Deutsche Welle hat dagegen allen Ansprüchen an eine ausgewogene und seriöse Berichterstattung erfüllt. Es wurde sowohl über wirtschaftliche und politische Probleme gesprochen - aber auch Chancen und Lösungen wurden aufgezeigt und oft unterstreichen die zahlreichen Dokumentationen und Reportagen die positiven Entwicklungen.

Fazit: Hände weg von CNN und BBC - diese Sender scheinen nur noch aus politisch motivierten Gründen zu senden und können nur begrenzt als ausgewogene Berichterstattung bezeichnet werden. Auf Geschäftsreisen schalten Sie besser die Deutsche Welle ein, um einen neutralen und fundierten Überblick zu erhalten.

15.01.09

INTERCULTI möchte Ihnen pünktlich zum Chinesisch Neujahr nächste Woche die neusten Bücher und Literatur zum Thema Geschäftserfolg in China bzw. Interkultureller Kommunikation mit China vorstellen:

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INTERCULTI wünscht allen Lesern viel Spaß. Gerne können Sie Ihre Meinung über die von uns vorgestellten Bücher in unserem Chat über die Kommentarfunktion diskutieren. Wir freuen uns!!

18.01.09

Expats in Asien erleben derzeit eine grosse Welle von Vertragsveränderungen, blauen Briefen für die Rückkehr oder anderweitige Versetzungen.

Grund - die weltweite Wirtschaftskrise fordert gerade europäische und amerikanische Firmen zum Sparen auf. Man spart gerne beim Personal aber wenn die Personaldecke bereits dünn gestreut ist, dann kommen die Auslandsvertretungen und Niederlassungen an die Reihe. Gerade in Hong Kong, Singapur und China wo viele deutsche aber auch internationale Firmen Ihren regionalen Firmensitz haben geht nun die Angst unter den Expats (Entsandten) um.

INTERCULTI liegen Berichte vor, nachdem bei einigen deutschen Firmen (vorallem für Banken und Automobilindustrie) bereits 30% der Expats wieder nach Hause geschickt werden oder Vertragsänderungen vorgelegt bekommen. Die fetten Zeiten der Expats scheinen also vorbei. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es in Hong Kong den Trend gegeben, mehr und mehr Expatverträge auf lokale Verträge umzuwandeln.

INTERCULTI findet es richtig, dass es nun auch die vollen Taschen der Expats gehts die bisher ihr gesamtes Gehalt meistens sparen konnten. Sondervergütungen wie Schulgeld, hohe Wohnzuschüsse, Hausangestellte, Auto, Handy, First Class Heimflüge usw. sind nun vorbei. Oft wird bei den Wohnzuschüssen oder Schulgeldern gespart. Heimflüge werden jetzt von First auf Business oder auf Economy Class umgestellt.

Weiter lesen "Weltwirtschaftskrise - Expats in Angst - Fettes Leben ade?" »

13.02.09

Nachdem in Thailand die politischen Unruhen nun zumindest etwas abgenommen haben und das Land zur Ruhe gekommen zu sein scheint, brennt es anderer Stelle. Dem ehemals größten Tigerstaat in Asien geht 2010 die Luft aus und steht vor der schwersten Krise des Landes.

Gemeinsam mit Japan, Singapur und Hong Kong ist Thailand ein Land welches die Weltwirtschaftskrise besonders betrifft. Die Inflation ist nicht so niedrig wie sie eigentlich zu diesem Zeitpunkt sein sollte und viele internationale Firmen die in Thailand produzieren haben entweder Fabriken geschlossen oder Kurzarbeit aufgelegt. Arbeitslosigkeit ist die Folge. Die Wirtschaft von Thailand ist im Sturzflug und wird bald in Rezession enden. Touristen kommen bereits 40% weniger als im Vorjahr - Dank der Unruhen am Flughafen vom Dezember 2008. Die Hotelbelegung in Bangkok ist bei 40%, die Bars in Pattaya warten auf Kundschaft und die Einkaufstempel bleiben leer. Mehrere Milliarden Euro + einige Prozente an Wirtschaftskraft kosteten die politischen Unruhen dem Land. Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Abzuwarten bleibt wie sich der neue Premier etabliert und ob er die Wirtschaft in Thailand innerhalb kurzer Zeit ausreichend stimulieren kann. Die Tourismusbehörde steckt auf jeden Fall mehr Geld als je zuvor in die Werbung für Thailand.

Nach wie vor rät INTERCULTI von weiteren Investitionen nach Thailand AB. Ebenso sollten Rentner aufpassen, die in Thailand ihr Haus kaufen wollen oder Auswanderer die gerne Thailand als Ziel ihrer Träume und als neues Domnizil haben möchten. Thailand bleibt weiterhin politisch und wirtschaftlich instabil! INTERCULTI rät eher zu Ländern wie Vietnam, Malaysia, Indonesien oder den Philippinen wo politische Unruhen eher selten sind und die Wirtschaft nicht so hart getroffen wurde.

Tipp: Englisch ist in Thailand nach wie vor nicht so sehr verbreitet und die kulturellen Unterschieden und Eigenheiten erheblich gegenüber zu Indonesien oder den Philippinen. Das "Wai" die gefalteten Hände beim Gruss, Verabschiedung oder Dank sagen ist ein unbedingtes Muss für erfolgreiche Verhandlungsführung in Thailand.

15.02.09

INTERCULTI möchte Ihnen im Rahmen unserer Reihe die neusten Bücher und Literatur zum Thema Geschäftserfolg in Inden bzw. Interkultureller Kommunikation mit Indien vorstellen:

INTERCULTI wünscht allen Lesern viel Spaß. Gerne können Sie Ihre Meinung über die von uns vorgestellten Bücher in unserem Chat über die Kommentarfunktion diskutieren. Wir freuen uns!!

16.02.09

US Außenministerin Hillary Clinton macht es auf Ihrer Antrittsrise richtig und gibt Asien die oberste Priorität. Nicht so wie viele Ihrer Vorgänger, die als erstes Russland oder Europa besucht haben, wendet sich die populäre Außenministerin zu allererst dem asiatischen Kontinent zu. Mit den Worten ....in Asien liegt die Zukunft der Welt..... traf Sie zunächst in Japan ein, um später nach Indonesien, Südkorea und China zu reisen. Der Besuch in China wird zugleich der Höhepunkt und der Neubeginn der Sino-Amerikanischen Beziehungen.

Wie INTERCULTI sich ebenfalls mit Asien befasst - so scheint Asien bei Hillary Clinton eine sehr hohe Priorität einzunehmen. Neben starken Wirtschaftsnationen will Hillary auch die politischen Probleme thematisieren und die Konflikte mit Nordkorea und Indonesien entschärfen.

INTERCULTI verspricht sich von Hillary Clinton wertvolle Impulse und einen Neubeginn der Asienpolitik der USA - sowie eine neue Ausrichtung der amerikanischen Wirtschaft auf die Asiaten. Das Team Obama/Clinton ist vielversprechend für Asien. Wir erwarten weitere positive Überraschungen und können alle Leser nur dazu ermutigen, ebenfalls an die wachsende Zukunft Asiens zu glauben.

Was halten Sie von der ersten Reise der US Außenministerin nach Asien? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit.

19.02.09

Ab heute hat INTERCULTI ein Land mehr über das wir berichten werden. Es ist die Volksrepublik Laos - eingekeilt zwischen China, Burma, Thailand, Vietnam und Kambodscha - eine wichtige Pufferzone zwischen den einzelnen Tigerstaaten und ist fast genauso gross wie Österreich. Von der Länge her betrachtet es sogar noch größer als die Bundesrepublik. Ein Land mit vielen Überraschungen. In den vergangenen Jahren hat sich Laos unter kommunistisch gesinnter Führung dem Westen und vorallem den Touristen geöffnet. In Luang Prabang stehen von der UN geschützte Weltkulturdenkmäler und der alte Königspalast. Die Hauptstadt Vientiane wacht langsam aus dem Dornröschenschlaf auf. Mehr und mehr Geschäftsleute aus Korea, China und Singapur und vorallem Thailand machen sich auf die Schatzsuche in Laos und eröffnen neue kleine Geschäfte. Die Menschen sind arbeitsam und ähnlich wie die Thais sehr zurückhaltend aber sehr freundlich. Buddhismus ist allgegenwärtig und eine strenge Lebensmaxime der Laoten. INTERCULTI erwartet in den kommenden Jahren viele positive Nachrichten aus Laos - vorallem Anregungen für neue Geschäfte. Allerdings wird Laos auch mit den schlechten Seiten des Tourismus leben müssen - HIV, Drogen und Sextouristen sind bereits allgewärtig, unzählige Rucksacktouristen sausen durch jede Gasse und nehmen Einheimischen die Barken auf dem Mekong und die Preise steigen....

Im Moment sind Investitionen für den Tourismus sicherlich lohnend und INTERCULTI meint - Laos ist eine Reise wert und sogar lohnenswert für ein erfolgreiches Auswandern! Ab sofort wird Laos gemeinsam mit Kambodscha und Burma in einer Länderkategorie geführt.


Haben Sie Geschäftserfahrungen aus Laos gesammelt? Schreiben Sie uns wir freuen uns über Ihre Zuschrift.

28.02.09

Interculti hat schon vor wenigen Wochen über die Auswirkungen der Weltwirtschafts-und Finanzkrise auf Entsandte s.g. Expats berichtet. Nun ist es offiziell:

Die Financial Times Asia berichtet, dass mehrere Zehntausand Expats von der Krise betroffen sind. Viele - vor allem Japaner, Korear, Amerikaner, Singapurer aber auch Europäer wurden von den Firmen bereits wieder nach Hause geholt. Einige werden in diesen Tagen noch die blauen Briefe zur Heimkehr bekommen und andere werden in diesen Tagen die Vertragsänderungen bekommen und empfindliche Kürzungen hinnehmen müssen. Die Zeiten von grosszügig gefüllten Expatpaketen - voll mit Vergünstigungen und finanziellen Anreizen dürften damit endgültig vorbei sein. Mit den Expats schwinden auch die Geschäfte deren Hauptgeschäft mit Expatz zu tun haben. In Shanghai mussten zahlreiche japanische und koreanische Händler und Restaurants schliessen, weil hunderte von Kunden ausbleiben und die Heimkehr antreten mussten. Ganz Strassen in denen Koreanisch oder Japanisch gesprochen wurden, ändern ihr Gesicht und werden Chinesisch.

Japan hat mit der schwersten Wirtschaftskrise des Landes seit dem 2. Weltkrieg zu kämpfen und die Wirtschaft schrumpft in rasenden Tempo. Daher müssen viele Firmen sparen und die japanischen Expats die Heimreise antreten. Ähnliche Szenarien dürften Europäern und vor allem Deutschen und Franzosen noch bevorstehen. Um die Heimreise abzuwenden, willigen im Endeffekt viele in schlechtere Vertragsbedingungen ein. Viele global agierende Firmen sind gerade jetzt zu Einsparungen angehalten - da kommen die Expats mit den grossen Zuwendungen gerade richtig und kommen in den Chefetagen und Controllingabteilungen unter die Räder und auf die Liste der Budgetkürzungen und Einsparungen.

INTERCULTI wird weiter über die Entwicklungen zu Expats in Asien berichten. Sollten Sie davon betroffen sein oder ein Expat sein - dann sollten Sie sich auf jeden Fall schon jetzt Ihren Lebensstandard einschränken, da es zu empfindlichen Änderungen kommen könnte. Wie INTERCULTI auch schon mehrfach berichtet hat, ist diese Entwicklung allerdings sehr gesund, da lokal angestellte Ausländer oft erheblich gegenüber Expats die die gleiche Arbeit machen benachteiligt sind. Die Ungleichheiten werden nun langsam abgebaut.

Sind Sie ein Expat und sind von Änderungen betroffen? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit.

07.03.09

Der Gentlemen´s Digest Verlag hat sich in den vergangen 2 Jahren zu besten Verlag für Literatur und Ratgeberbücher zum Thema "Auswandern" entwickelt.

Der Verlag publiziert im Moment über 400 Bücher und weitere Hundert e-Books. Jeder Auswanderer oder jeder der mit dem Gedanken spielt auszuwandern, sollte sich die Webseiten von GD nicht entgehen lassen. Finden Sie Literatur von A wie Australien bis Z wie Zypern. Mit INTERCULTI gelangen Sie direkt auf das Portal:

GD - Businness & Lifestyle

Neben Büchern rund um das Thema Auswandern bietet GD auch vielseitige Literatur zu den Themen Wirtschaft, Recht und Finanzen und weitere wichtige Lebensratgeber und interkultureller Kommunikation. INTERCULTI empfiehlt den Gentlemen´s Digest Verlag als den wichtigsten und wohl derzeit auch beliebtesten Verlag für alle Fernwehleidenden und Auswanderungswillige. Viel Spass beim Lesen!!

18.03.09

Nach fast 2 Jahren der wöchentlichen Berichterstattung gibt es diese Woche ausnahmsweise keine größeren Katatrophen oder Meldungen, die uns veranlassen könnte Ihnen das mitzuteilen. Hier eine Übersicht warum es derzeit so ruhig ist:

1. Indien hat mich sich selbst zu tun, um die Terroranschläge noch auszuwerten. Ausserdem kommt es in Pakistan immer wieder zu Ausschreitungen, daher sind die Augen der Inder ganz in der Region. Das einzige was Indien in der Tat macht sind massive Tourimuswerbungen: Incredible India.

2. Thailand hat ebenfalls mit sich und den Nachbarn zu tun. Die Wirtschaft ist am schlimmsten getroffen unter den Staaten in Südostasien. Der neue Premierminister versucht auf BBC, Davos usw. Aufbruchstimmung zu verbreiten und verkündet ein neues stabiles Thailand. INTERCULTIs Meinung kennen Sie - es ist nur eine Frage der Zeit bis die Ungleichheiten wieder ans Tageslicht kommen. Die Beziehungen zu den Nachbarn Laos, Kambodscha und Burma sind angespannt und es darf weiter beobachtet werden.

Übrigens steht in diesen Ländern auch bald das traditionelle Neujahrsfest Songkran an. In gut 3 Wochen ist es soweit, dann wird hier mit Wasser und Farbe das neue Jahr gefeiert.

3. China - die Negativschlagzeilen in deutscher und internationaler Presse schienen nicht abzureissen und alle wurden Sie enttäuscht. Wer mit Unruhen aus Tibet gerechnet hatte, der war falsch beraten. In China war und ist es ruhig. Auch China hat mit sich selbst und dem Aufbau der Wirtschaft zu tun. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass 7 - 8% Wirtschaftswachstum möglich sind. Ein Beweis für die westliche Presse auch sich ausnahmsweise mal mit sich selbst zu beschäftigen und weniger mit China - wo alles bestens läuft. Ach ja INTERCULTI konnte auch oft das Wort Deflation in der westlichen Presse lesen - alles Quatsch. Auch die Damen und Herren der tagesschau.de Redaktion sind wieder zur Ruhe gekommen.

4. Japan, Korea, Singapur, Hong Kong - alle trauern den goldenen Zeiten hinterher und befinden sich in tiefer Rezession und haben damit mit sich selbst zu schaffen.

5. Vietnam, Indonesien und Philippinen versuchen sich derweil einen kleinen Vorsprung auf die Nachbarn zu erwirtschaften. Zwar ist oft über arbeitslose Matrosen aus den Philippinen zu lesen, aber lassen Sie sich sagen das die Philippinen mit 3% Wirtschaftswachstum dieses Jahr doch sehr gut da stehn oder? Hier sind vor allem die Übersee-Philippiner in Europa und den USA von der Wirtschaftskrise betroffen.

In allen Ländern wird die Zahl der Expats reduziert. Das haben auch wieder neue Zahlen und Zeitungsberichte aus Hong Kong und Shanghai belegt.

Polítische Besuche sind nicht angekündigt und grosse Wirtschaftstreffen auch nicht. In diesem Sinne wünscht INTERCULTI eine ruhige Woche.

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise sind März und April weiterhin traditionelle und sehr gute Reisezeiten für Geschäftsreisen nach Asien, denn zu dieser Zeit warten viele grosse internationale Messe auf Ihre Besucher. Gerade jetzt können Geschäftsleute von den niedrigen Flugpreisen profitieren. Lufthansatickets sind 25% billiger als 6 Monate vorher und in vielen Fluglinien ist die so genannten Premium Economy für Geschäftsreisende der Renner, weil es billiger ist als die Businessclass aber immer noch viel besser als die unbequeme Economy Class.

Messen im Frühjahr in Asien haben Tradition, da das Ordergeschäft sich auf das Frühjahr und den Herbst beschränken. Diese Monate bieten nicht nur besseres Wetter sondern nach Ansicht der Asiaten auch gute Geschäftschancen. Im Sommer haben viele Europäer Urlaub und im Winter ist das Geschäft in Europa oder Amerika wichtiger.

In Hong Kong wartet unter anderem die weltberühmte Jewellery / Watch Fair oder die Ledermesse APLF, in Shanghai die Baumesse Expo Build oder Hotelmesse Hotelex und in Taiwan eine Fahrradmesse. In Indien finden Bau- und Infrastrukturmessen statt und in Canton ist derzeit Frühjahrsmesse für Konsumgüter. Viele viele Messen warten auf die Besucher und dieses Jahr dürfte der eine oder andere Einkäufer bestimmt auf Schnäppchenjagd unterwegs sein.

INTERCULTI wird sich in den kommenden Themen auch mehr mit Messegesprächen und Verhandlungen auf Messen beschäftigen. Haben Sie bereits Erfahrungen mit Messen in Asien? Dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit unseren Lesern.

13.09.09

Der Hurun Report (so etwas wie die amerikanische Forbesliste in China) hat es wieder gezeigt - es gibt nun knapp 30 Milliardäre mehr in China und damit 130 USD Milliardäre und das ist mehr als in Russland und Indien zusammen. Nur die USA hat mit 359 Milliardären die Nase weiterhin vorn.

Der kürzlich veröffentliche Hurun Report hat damit gezeigt, dass die Wirtschaftskrise China´s Topreichen eher nichts anhaben konnte. Einige Milliardäre aus der Immobilien und Bankenbranche sind zwar verschwunden, dafür sind neue aus anderen Wirtschaftsbereichen hinzugekommen.

An der Spitze ist Herr Wang Chuanfu mit ca. 5.1 Mrd USD aus Batterien und Elektroautos gefolgt vom Vorstand einer Papierfirma. Grosse Firmenvorstande wie von Lenovo waren nicht auf der Liste, da deren Reichtümer weitestgehend unbekannt sind. Es wird ausserdem davon ausgegangen das ca. 30% der Milliardäre der kommunistischen Partei angehören. Diese hat sich gleich nach der Veröffentlichung vom Hurunreport distanziert und hält derartig hohe Privatvermögen für schädlich.

China hat in den letzten Jahren eine sehr stark wachsende Oberschicht. Immer mehr Luxusketten und Qualitätsprodukte werden in China gekauft. Wer einmal genau hinschaut beim aussteigen aus einem Flieger in Shanghai oder Beijing wird feststellen, dass fast jeder 2. Chinese einen Versace, Gucci, Hermes oder andere Markentasche oder Einkäufe im Ausland getätigt hat. Es wird davon ausgegangen das es in China über 10 Millionen Millionäre gibt die mit einer immensen Kaufkraft den Luxusmarkt beherrschen werden. Dieser Trend wird sich in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter verstärken. INTERCULTI wird über die wachsende Oberschicht und die Trends berichten.

21.11.09

Der Gentlemen Digest Verlag hat eine neue Auswanderer Webseite ins Leben gerufen: http://www.arbeiten-in-hongkong.de/ bietet auf Basis des Buches "Leben und Arbeiten in Hong Kong" eine neue Plattform für alle Auswanderungs- und Hongkong-Interessierten an, die mit Hilfe von aktueller und fundierter Berichterstattung das Leben in der asiatischen Metropole veranschaulicht. INTERCULTI empfiehlt diese Webseite für alle Hong Kong Interessierten und lädt Sie zum Besuch dieser Seite ein.

BUCHTIPP

Unter dem Titel "Leben und Arbeiten in Hong Kong" mit der ISBN 987-3-941045-08-8 vom GD Verlag können Sie den Ratgeber und Insider-Reiseführer für Hong Kong in jedem Buchladen bestellen.

Ein Kurzprofil und eine Inhaltsangabe + Leseprobe finden Sie hier und unter www.auswandern-infos.com/leben-arbeiten-hong-kong-p-1452.html

Das Buch enthält die gesamte Erfahrungen von Björn Kempe von der südchinesischen Sonderverwaltungsregion.

INTERCULTI empfiehlt dieses Buch als optimalen Ratgeber zum Auswandern nach Hong Kong!! Gerne erwarten wir Ihre Rezensionen.

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