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Weltwirtschaftskrise - Expats in Angst - Fettes Leben ade?

Expats in Asien erleben derzeit eine grosse Welle von Vertragsveränderungen, blauen Briefen für die Rückkehr oder anderweitige Versetzungen.

Grund - die weltweite Wirtschaftskrise fordert gerade europäische und amerikanische Firmen zum Sparen auf. Man spart gerne beim Personal aber wenn die Personaldecke bereits dünn gestreut ist, dann kommen die Auslandsvertretungen und Niederlassungen an die Reihe. Gerade in Hong Kong, Singapur und China wo viele deutsche aber auch internationale Firmen Ihren regionalen Firmensitz haben geht nun die Angst unter den Expats (Entsandten) um.

INTERCULTI liegen Berichte vor, nachdem bei einigen deutschen Firmen (vorallem für Banken und Automobilindustrie) bereits 30% der Expats wieder nach Hause geschickt werden oder Vertragsänderungen vorgelegt bekommen. Die fetten Zeiten der Expats scheinen also vorbei. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es in Hong Kong den Trend gegeben, mehr und mehr Expatverträge auf lokale Verträge umzuwandeln.

INTERCULTI findet es richtig, dass es nun auch die vollen Taschen der Expats gehts die bisher ihr gesamtes Gehalt meistens sparen konnten. Sondervergütungen wie Schulgeld, hohe Wohnzuschüsse, Hausangestellte, Auto, Handy, First Class Heimflüge usw. sind nun vorbei. Oft wird bei den Wohnzuschüssen oder Schulgeldern gespart. Heimflüge werden jetzt von First auf Business oder auf Economy Class umgestellt.

Expats haben viel zu lange die Großzügigkeit der grossen internationalen Firmen ausgenutzt. Der Arbeitsmarkt bietet heute genug hoch qualifizierte Arbeitskräfte die mit weitaus weniger als fetten Expatpaketen im Ausland auskommen. Auch mit Kindern! Es muss nicht immer die beste internationale Schule sein oder die beste Wohngegend mit Meerblick, 300qm Wohnfläche, Garage mit Auto oder Hausangestellte. Soviel können Expats - wenn sie nicht wirklich in der obersten Managementebene wie CFE, Managing Director oder CEO angesiedelt - gar nicht einbringen wie sie internationalen Firmen kosten.

INTERCULTI findet den Trend der Reduzierung von Expatpackages sehr richtig und wichtig, um nicht die Ungerechtigkeiten gerade auf den lokalen Arbeitsmärkten nicht noch zu vergrößern. Oft verlieren Expats den Blick für die Realitiät, möchten nicht wieder in das Heimatland zurückkehren oder wenn doch, dann haben Sie riesige Probleme mit den einheimischen Verhältnissen. Eine gute Wohnung 150qm mit Clubhaus, kein Auto und nur geringer oder gar kein Hausangestelltenzuschuss machen es auch. Das Expatgehalt reicht auch ohne Zuschüsse oft auf um ein sehr gutes Leben zu führen.

Aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise erwartet INTERCULTI das dieses Jahr gerade bei amerikanischen und deutschen Firmen gespart wird. Alle Expatpackages gehören auf den Prüfstand und internationale Firmen sollten sich den internationalen Arbeitsmarkt anschauen und hoch qualifiziertes Personal auch ohne Bonbons und andere Luxuspakete bekommen. Wir hoffen, dass sich der Trend der Internationalisierung der Arbeitsmärkte weiter vorstetzt und der Anteil von hochbezahlten Expats auf mittlerer Managementebene abnimmt. Die Wirtschaftskrise ist somit eine Krise der Expats geworden und vielleicht sind ja ab 2009 die fetten Jahre wirklich vorbei. Geschäftsgründer sind von den oben genannten Bericht ausgeschlossen, da wir hier nur die Entsandten - Expats von grossen Firmen unter die Lupe nehmen. Erfolgreiche Geschäftsinhaber im Ausland dürfen natürlich die Vorteile des eigenen Geschäftserfolges genießen. INTERCULTI wird weiter berichten.


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