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Es ist Ruhe eingekehrt - auch in Tibet

Nach fast 2 Jahren der wöchentlichen Berichterstattung gibt es diese Woche ausnahmsweise keine größeren Katatrophen oder Meldungen, die uns veranlassen könnte Ihnen das mitzuteilen. Hier eine Übersicht warum es derzeit so ruhig ist:

1. Indien hat mich sich selbst zu tun, um die Terroranschläge noch auszuwerten. Ausserdem kommt es in Pakistan immer wieder zu Ausschreitungen, daher sind die Augen der Inder ganz in der Region. Das einzige was Indien in der Tat macht sind massive Tourimuswerbungen: Incredible India.

2. Thailand hat ebenfalls mit sich und den Nachbarn zu tun. Die Wirtschaft ist am schlimmsten getroffen unter den Staaten in Südostasien. Der neue Premierminister versucht auf BBC, Davos usw. Aufbruchstimmung zu verbreiten und verkündet ein neues stabiles Thailand. INTERCULTIs Meinung kennen Sie - es ist nur eine Frage der Zeit bis die Ungleichheiten wieder ans Tageslicht kommen. Die Beziehungen zu den Nachbarn Laos, Kambodscha und Burma sind angespannt und es darf weiter beobachtet werden.

Übrigens steht in diesen Ländern auch bald das traditionelle Neujahrsfest Songkran an. In gut 3 Wochen ist es soweit, dann wird hier mit Wasser und Farbe das neue Jahr gefeiert.

3. China - die Negativschlagzeilen in deutscher und internationaler Presse schienen nicht abzureissen und alle wurden Sie enttäuscht. Wer mit Unruhen aus Tibet gerechnet hatte, der war falsch beraten. In China war und ist es ruhig. Auch China hat mit sich selbst und dem Aufbau der Wirtschaft zu tun. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass 7 - 8% Wirtschaftswachstum möglich sind. Ein Beweis für die westliche Presse auch sich ausnahmsweise mal mit sich selbst zu beschäftigen und weniger mit China - wo alles bestens läuft. Ach ja INTERCULTI konnte auch oft das Wort Deflation in der westlichen Presse lesen - alles Quatsch. Auch die Damen und Herren der tagesschau.de Redaktion sind wieder zur Ruhe gekommen.

4. Japan, Korea, Singapur, Hong Kong - alle trauern den goldenen Zeiten hinterher und befinden sich in tiefer Rezession und haben damit mit sich selbst zu schaffen.

5. Vietnam, Indonesien und Philippinen versuchen sich derweil einen kleinen Vorsprung auf die Nachbarn zu erwirtschaften. Zwar ist oft über arbeitslose Matrosen aus den Philippinen zu lesen, aber lassen Sie sich sagen das die Philippinen mit 3% Wirtschaftswachstum dieses Jahr doch sehr gut da stehn oder? Hier sind vor allem die Übersee-Philippiner in Europa und den USA von der Wirtschaftskrise betroffen.

In allen Ländern wird die Zahl der Expats reduziert. Das haben auch wieder neue Zahlen und Zeitungsberichte aus Hong Kong und Shanghai belegt.

Polítische Besuche sind nicht angekündigt und grosse Wirtschaftstreffen auch nicht. In diesem Sinne wünscht INTERCULTI eine ruhige Woche.


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