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Deutsche verschlafen Trends in der Wirtschaft

Wie immer würden viele sagen - die Deutschen verschlafen die meisten Trends in der Wirtschaft in Asien. Zwar wird viel gereist aber es nicht viel gehandelt. Oft haben deutsche Firmen Angst vor dem Sprung in den Osten. In China hätten sich viele die Finger verbrannt - natürlich, da viele davon ausgegangen sind, dass ein Chinageschäft nach 6 Monaten profital ist. Allerdings sind Geschäfte in China im Durchschnitt erst nach 2 Jahren profitabel - dann aber stark steigend. Niemand wussste das damals nun haben alle Angst. Indien - viele Verbände gehen nach Indien, viele neue Messen in Indien - ist Indien das neue China für die nächsten 5 Jahre? Sicherlich bietet Indien mit 1 Millarde Menschen genug Marktpotential aber die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im wesentlichen verschieden mit China. Vietnam - grosse Bauprojekte und viele deutsche Ingenieure arbeiten bereits in Vietnam soll man vielleicht lieber nach Vietnam gehen? Nun Vietnam bietet derzeit vielleicht das stärkste Wirtschaftswachstum mit knapp 10% aber was kommt danach? Viele Firmen schauen immer nur oberflächlich auf die Wirtschaftsfaktoren und denken oh da ist der Markt, dort ist der Markt und fangen an zu rennen. Welchen Trend Sie gerade in China verschlafen verrät Ihnen Ihnen INTERCULTI:

China wird in den nächsten 10 Jahren zum größten Konsummarkt der Welt. Die Konsumenten in den US müssen sich um die Rückzahlungen der Kredite kümmern und in der EU sind die Gehälter so knapp, dass viele Konsumenten das Geld sparen. Also wohin soll es gehen? China bietet derzeit nicht nur günstige Einkaufspreise für Exportwaren - nein es wird auch immer besser in der Produktion. Die Skandale in der Spielzeugproduktion und bei den Lebensmitteln hat viele Produzenten dazu veranlasst nun mehr in Qualität statt in Quantität zu investieren. Viele ausländische Firmen darunter Firmen aus den USA, Türkei und Frankreich u.a. haben China auch nun als Absatzmarkt entdeckt - richtig so, denn China ist mit über 1,2 Millarden Menschen der größte Absatzmarkt der Welt. Die pro Kopf Verschuldung ist gering, die Gehälter steigen, die Inflation niedrig und stabil, die Währung stark. Im Gegensatz zu Europa wächst die Mittelschicht rasant schnell und die Oberschicht freut sich über mehrere Millionen Besitz- und Einkommensmillionäre. Chinesen wollen nicht mehr nur Produkte aus China, sondern wollen Made in Italy oder Made in Germany. Die Autobauer machen es vor - VW und Mercedes verkaufen gut im Reich der Mitte. Siemensgeräte oder Nolteküchen sehr beliebt, WMF oder andere Marken eröffnen die ersten Geschäfte. Doch nur wenige deutsche Unternehmen glauben an die Zukunft im Absatz und Einzelhandel in China. Viele andere Länder sind schneller als die Deutschen im Aufbau des Vertriebsnetzes in China. INTERCULTI rät allen Firmen dazu schnell in den chines. Markt als Absatzmarkt zu schauen. Warten Sie nicht zu lange und investieren Sie nicht zu viel Geld in Beratungsberichte die Sie nach einem Jahr bekommen. In Zeiten wo alte traditionelle Absatzmärkte zusammenbrechen oder stagnieren, sollten Sie nach Asien schauen. Indien und Vietnam sind noch zu jung und benötigen Foreign Direct Investment FDI - Investitionen aber China ist dem voraus. Viele Firmen aus Singapur, Taiwan, Hong Kong, USA und auch Südamerika und der Türkei sind derzeit sehr aktiv im Aufbau des lokalen Vertriebsnetzes. Also liebes Deutschland nicht den Trend verschlafen!


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