Nachdem die USA und Europa sich quasi in der Rezession befinden, geht es vielen Ländern in Asien noch gut. Indien, Vietnam und China zeigen erstaunliche Wiederstandsfähigkeit gegen die globalen Turbulzen und den gegen weltweiten Abwärtstrend. Wie lange kann sich Asien noch dagegenstellen?
China verzeichnet mit 9% Wirtschaftswachstum in der ersten Hälfte von 2008 einen ordentlichen Abschwung aber auf sehr hohem Niveau. Die chines. Regierung nimmt dies dennoch als ein Alarmzeichen und hat viele Konjunkturmaßnahmepakete auf den Weg gebracht, die vorallem den inländischen Konsum aufrecht erhalten sollen und die drohende zunehmenden Arbeitslosigkeit bekämpfen soll.
In der Tat sind in den vergangenen Monaten riesige Fabriken in China die sich ausschliesslich auf den Export konzentriert haben bankrott gegangen. Dazu gehören namhafte Schufabriken in Dongguan, Möbelhersteller in Guangzhou, Milchproduzenten usw.. Chinas Konsummarkt ist dagegen sehr stabil und zeigt starke Wachstumsraten. INTERCULTI Autor Björn Kempe war kürzlich in einem Interview mit dem TFI Magazine - Trade Fairs International - und sprach über die Chancen des Absatzmarktes China. Viele Europäer sehen China weiterhin nur als billigen Einkaufsmarkt und die Möglichkeit zum Sourcing oder einen Rivalen in billiger Produktion, Produktpiraterie oder geklauten Ideen. Weit gefehlt - China ist mittlerweile ganz anders und bietet riesige Chancen für den Konsummarkt. Wer sich auf den Export orientiert hatte - steht nun vor dem Aus. Wer sich aber rechtzeitig vor wenigen Jahren im chinesischen Markt mit einem Vertriebsnetz positioniert hat, kann nun die Verluste im Export durch wachsenden Absatz in China kompensieren.
INTERCULTI rät - verpassen Sie nicht den Trend des Absatzmarktes China und informieren Sie sich über die derzeit laufenden Regierungsprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft.