INTERCULTI hat die Medien zur Erdbebenkatastrophe in China verfolgt. Von der in Peking für die ARD korrespondierende Reporterin Frau J. Zimmermann nehmen die Ereignisse in China mittlerweile abergläubische Züge an. Laut einer alten Redensart der Kaiser vom "Himmel" bestraft, wenn etwas im Argen liegt. Ist damit der chines. Staatspräsident gemeint der sich um seine Politik sorgen sollte?
Nach der Schneekatastrophe und den politischen Tumulten um Tibet (INTERCULTI berichtete zu beiden Ereignissen) kommt nun das schlimmste Erdbeben seit 32 Jahre in der Provinz Szechuan im Westen des Landes hinzu. Damit sind der Westen, der Südwesten und der Osten bisher im Glücksjahr 2008 - dem Jahr was China gross und mächtig machen sollte und das Licht in die Welt hinaustragen sollte - von schweren Katastrophen heimgesucht worden. Bereits jetzt wird angeblich bei der Bevölkerung in einigen westlichen Provinzen der Unmut über die Partei und die Regierung zum Missmanagement während der Schneekatastrophen und der jetztigen Erdbebenkatastrophe spürbar und alte abergläubische Weisheiten aus den Zeiten des Kaisers werden wach.
An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass sich China im Moment der Katastrophe der Welt gegenüber sehr offen zeigt und dies ein neuer Schritt in Richtung Meinungs- und Nachrichtenfreiheit ist.
Wird das Jahr 2008 sich für China noch zum Guten wenden oder werden weitere Katastrophen folgen? Meinen auch Sie das Aberglaube und die Katastrophen der letzten Monate in China zusammenhängen und sich Chinas Einstellung zur Welt und Umwelt ändern sollte? Diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Meinung.
HELFEN SIE DEN ERDBEBENOPFERN IN SZECHUAN!!!