Nachdem in den Sommermonaten etwas Ruhe in Thailand eingekehrt war, wird nun wieder auf dem Strassen gekämpft. Zahlreiche Protestler richteten Ihre Wut gegen den Staat und die derzeit herrschende "militärische Demokratie" in Thailand. Die Bevölkerung verlangt nach einem Neuanfang. Unterdess gehen die Touristenzahlen nach unten und die Sorge wächst, dass sich die blutigen Proteste, die immer wieder von Polizei und Militär niedergeschlagen werden, auch auf andere Stadtteile und Provinzen Thailands ausbreiten. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass das Militär einen Schlussstricht zieht und den Protesten ein für alle mal ein Ende setzt. Der König scheint unterdessen sich noch zurück zunehmen und wartet die Situation ab. Sollte es zu den schlimmsten Unruhen seit Jahren kommen, wird der König auf jeden Fall einschreiten und eine neue Regierung vorschlagen. INTERCULTI wird weiter über die Lage in Thailand berichten. Sollten Sie einen Urlaub nach Thailand planen, so informieren Sie sich bitte vorher auf den Seiten des auswärtigen Amtes. INTERCULTI möchte zugleich vor Panikmache warnen, da die Proteste derzeit nur punktuell sind und nicht die gesamte Bevölkerung wiederspiegeln. Die Anführer sind eine kleine Zahl von Demokraten, Antiroyalisten, Anarchisten und Alternativen die mehr Demokratie für Thailand fordern. Die Mehrheit der thailändischen Bevölkerung ist aber noch ruhig und geht der alltäglichen Arbeit nach.