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Thema: News

09.05.07

Eine ganze Reihe von TV Sendungen nimmt das "Trendthema" Auswandern auf und berichtet fast täglich von Menschen, die den Schritt in ein neues Leben wagen. "Trendthema" deshalb, weil es meiner Meinung nach keinen echten Trend zur Auswanderung gibt. Die Thematik passt lediglich zur allgemeinen Unzufriedenheit und schürt Wünsche und Träume die ohne ordentliche Vorbereitung schnell zum Alptraum werden können. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Sendungen...

Weiter lesen "Auswandern im TV - Aktuelle Sendungen & Reportagen" »

FOCUS Online bietet auf seinen Seiten einen sehr guten Asien-Knigge für eine optimale Vorbereitung auf Ihre Reisen nach Asien. Ein Test mit anschliessender Auswertung und weitere Informationen können Sie auf FOCUS Online - Asien Knigge nachlesen.

Für all diejenigen die sich gerne in Hong Kong und Südchina niederlassen möchten oder zumindest sich dafür interessieren wie man in Hong Kong lebt und arbeitet, kann ich nur die Sendereihe des Senders ntv "Mythos Hong Kong" empfehlen. Neben vielen nützlichen Tipps zum Berufsstart vermittelt diese hervorragend recherchierte Dokumentation auch viele Lebensweisen und Traditionen der Hong Konger. Ferner werden viele Deutsche interviewt die sich in Hong Kong erfolgreich niedergelassen haben und ihre Erfahrungen erzählen. Die Sendereihe läuft im ganzen Januar - Sendetermine können im Videotext von ntv nachgelesen werden.

Weiter lesen " ntv Serie: Mythos Hong Kong" »

Die MZ berichtete im Artikel "Zwei Jahre Multikulti" im Januar 2007 über das United World College (http://www.uwc.org/). Mittlerweile über 3000 Schüler aus 70 Nationen in 12 weltweiten Einrichtungen des UWC leben gemeinsam unter einem Dach und lernen soziale Verantwortung, Toleranz und interkulturelle Kompetenz. Die Ausbildung kostet pro Jahr 20.000 EUR und eröffnet Bildungs- und Berufschancen auf der ganzen Welt.

16.06.07

Mit zunehmender Anzahl an Auswanderern und Grenzgängern steigt auch die Unzufriedenheit über bestehende Vereinbarungen zur Doppelbesteuerung. Bevor Sie auswandern (ausserhalb der EU) oder eine neue Arbeitsstelle in der EU antreten sollten Sie sich über Sonderregelungen zum Steuerrecht informieren. Wir haben Ihnen die 3 wichtigsten Tipps zusammengefasst, damit Sie vor bösen Überraschungen geschützt sind.

Weiter lesen "Doppelbesteuerung im Ausland beachten - Tipps" »

Falls Sie die letzte Folge von "Mein Neues Leben" in KABEL EINS gesehen haben, dann wissen Sie jetzt, wie man im Ausland nicht erfolgreich ist und wie man unvorbereitet auswandert. Im folgenden eine kleine Fehleranalyse der kanadischen Auswandererfamilie mit Tipps zum besser machen - damit Ihre Auswanderung besser vorbereitet und erfolgreicher abläuft.

Weiter lesen "Mein Neues Leben - Fehler von Auswanderern" »

22.07.07

Nach meiner Untersuchung von mehrerer Umfragen aus Zeitungen, Magazinen und TV Berichten (Auswertung von Januar - Juni 2007) scheinen weiterhin die folgenden Länder in der Beliebtheit der Deutschen beim "Auswandern" ganz oben zu stehen:

1. Australien
2. Kanada
3. Südafrika
4. Skandinavien
5. Niederlande
6. England

Im "Kommen" sind auch weiterhin China, Amerika, Spanien und Italien, sowie Osteuropa.

Achtung - ab September 2007 gelten neue Einwanderungsregeln in Australien. Auch Südafrika überlegt die Regelungen zur Einwanderung weiter zu verfeinern. Für weitere Informationen zum Auswandern innerhalb der EU stehen Ihnen unsere Informationen auf den Seiten von www.interculti.com zur Verfügung.

Wohin würden Sie "Auswandern" - diskutieren Sie mit in unserem Forum! Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Die Ostseezeitung berichtete am 10.7.2007, dass "Immer mehr Deutsche Chinesisch lernen" und Chinesich bei den deutschen Volkshochschulen und Sinologieinstituten einen ständigen wachsenden Kreis von Teilnehmern verzeichnen.

Laut Frau Beate Blüggel, Referentin für Sprachenmarketing beim Deutschen Volkshochschulverband "Boomt die Nachfrage" so OZ. Bundesweit belegen schon mehr als 5000 Bürger entsprechende Kurse. Man benötige ca. 100 Unterichtsstunden für die basissprachliche Ausbildung.

Wenn auch Sie nach China auswandern möchten oder Erfahrungen haben, dann diskutieren Sie in unserem Forum oder schreiben Sie uns.

Weitere Informationen zum Auswandern nach China finden Sie auf INTERCULTI Länderinformationen oder auch die Webseite: "Auswandernaktuell"

Unter dem Thema "Erfolgreiche Verhandlungsführung in Asien" bietet die Volkshochschule München im kommenden Semester unter der Kursnummer JM 1353 einen Wochenendkurs an. Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Ihnen die Webseite Volkshochschule München ab sofort zur Verfügung.

Weiter lesen "Erfolgreiche Verhandlungsführung in Asien" »

Fiducia Management Consultants ist eine in Hong Kong und China ansässige Beratungsfirmen, die vorallem deutsche Firmen beim Markteintritt in Fernost berät. Fiducia feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Anlässlich des Jahrestages veröffentlichen die Besitzer und zugleich Geschäftsführer Fiducia´s Frau C. & Herr J. Kracht ein Buch und teilen Ihre Erlebnisse und Erfahrungen in Geschäftsverhandlungen mit Chinesen. Erfahren Sie mehr darüber auf den Seiten von INTERCULTI.

Sollten auch Sie sich für einen Markteintritt in China oder für den Handel mit Fernost interessieren, so kontaktieren Sie die Firma Fiducia Management Consultants, welche über exzellente Reputation und über erstklassige Referenzen seit über 25 Jahren verfügt. Für weitere Informationen steht Ihnen die Webseite www.fiducia-china.com zur Verfügung.

Weiter lesen "Tipps für Geschäftsverhandlungen mit Chinesen von Fiducia" »

29.07.07

Die Volksrepublik China wird aller Voraussage nach im Jahr 2008 Deutschland als Exportweltmeister ablösen. "Grund ist das rasante Wirtschaftswachstum: Chinas Ausfuhren werden 2007 und 2008 um jährlich über 20 Prozent zulegen. Damit löst die Volksrepublik Deutschland nach fünf Jahren an der Spitze ab", sagte der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Axel Nitschke, der "Bild"-Zeitung.

Das beweist wieder, dass interkulturelle Verhandlungen einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen. Um am Ball bleiben zu können muss Deutschland den Handel - also auch den Export mit China verstärken und dazu ist Ihr Verhandlungsgeschick gefragt. Lernen Sie auf INTERCULTI mehr um erfolgreich mit Chinesen zu verhandeln.

Schreiben Sie uns und unseren Lesern Ihre Erfahrungen bei Verhandlungen mit Chinesen. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

15.08.07

Die Webseite von n-tv hat ein neues Thema aufgegriffen "China interkulturell verstehen -
Patentklau und böse Zahlen". In diesem Bericht berichtet Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG über Ihre Erfahrungen im Reich der Mitte und den Sinn oder Unsinn von interkulturellen Trainings und die Sensibilisierung für deutsche Geschäftsleute für den chinesischen Markt. Auch sie kommt zu dem Schluss, dass das größte Problem in der indirekten Kommunikation zwischen Chinesen und Deutschen liegt - was wir oft nicht verstehen können. Frau Warzelhan gibt weiterhin einige Tipps für Do´s & Dont´s in China - wie zum Beispiel die Auswahl von Farben oder den Gebrauch von Zahlen.
Neben interkulturellen Problemen werden in diesem Interview hauptsächlich wirtschaftliche Probleme und Vorurteile besprochen - zum Beispiel die Produktpiraterie, Copyright, Rohstoffklau, Milchaufkauf usw..

Wir empfehlen Ihnen diesen Artikel für Ihre Verhandlungen in China. Das komplette Interview lesen Sie hier.

"Warum brauchen Geschäftsleute eine interkulturelle Beratung?"

Dieser Frage geht seit kurzem ein Interview von n-tv mit Frau Linn Warzelhan, Vorstandsmitglied der ICUnet.AG auf den Grund. "In einer globalisierten Welt ist es an der Tagesordnung, mit Kollegen in der ganzen Welt zusammen zu arbeiten. Dann stellt sich die Frage, wie baue ich Vertrauen auf, wie führe ich Verhandlungen, wie laufen Geschäftsprozesse? Es gibt Fälle, in denen Geschäftsabschlüsse oder Fusionen daran gescheitert sind, dass sich die Partner nicht verstanden haben oder Misstrauen herrschte, weil der kulturelle Hintergrund nicht klar war. Das führt dann zu großen wirtschaftlichen Verlusten". Soweit die Ausführungen von Frau Warzelhan. Das komplette Interview zwischen n-tv und ihr können Sie hier sehen.

Das Ziel von INTERCULIT ist es, Sie optimal auf Ihre Verhandlungen in asiatischen Ländern vorzubereiten. Wir teilen die Erfahrungen aus dem Interview, dass interkulturelle Trainings und Seminare für Geschäftsleute unbedingt wichtig sind ,um geschäftliche Erfolge zu erzielen und Missverständnisse und somit hohe Kosten zu ersparen. Um für andere Kulturen sensibilisiert zu werden müssen Sie sich zunächst selbst verstehen und erkennen. Gerade für Ihre geschäftlichen Aktivitäten in China sollten Sie zunächst mehr über die Eigenschaften der Deutschen Kultur verstehen, damit Sie besser auf Ihre chinesischen Geschäftspartner und Kollegen zugehen können. Lesen Sie daher auf unseren Seiten über "Typisch Deutsch" weiter und gehen Sie dann auf die Länderinformationen zu China.

Haben Sie Erfahrungen mit interkulturellen Trainings und Seminaren? Waren diese hilfreich? Diskutieren Sie mit uns und senden Sie uns Ihre Meinung - wir freuen uns auf Ihre Nachricht

Vor kurzer erhielt unsere Redaktion eine Email mit einem Webseitenlink, der ausschliesslich die schlechten Seiten von Katar zeigt. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Katar ein schwieriger Ort um Geschäftsverhandlungen zu führen und das nicht alles Gold ist was glänzt. Katar ist im Moment ein sehr aufstrebender Ort. Ähnlich wie Dubai vor 10 Jahren werden in Katar dutzende von Bürohäusern gebaut, die Infrastruktur erweitert, ein neues Messezentrum gebaut, neue Firmen siedeln sich an. Katar ist mit seiner Erdgas- und Erdölproduktion führend in der Welt und mit steigenden Öl- und Gaspreisen steigt auch der Wohlstand von Katar. Die Asian-Games wurden erfolgreich im Dezember 2006 abgehalten und Katar hat sich auch als Sport-, Freizeit- und Bildungszentrum unter den Golfstaaten entwickelt.

Neben diesen sehr positiven Entwicklungen gibt es auch eine Kehrseite von Katar die Sie auf diesem Link lesen können.

Bitte nehmen Sie nicht alle Inhalte von qatarsucks.com für wahr. Einige Themen sind:

1. Erschwerte Einreisebedingungen / Konfizierung von Pässen
2. Misshandlungen von Hausangestellten
3. Hohe Kriminalität, über die nicht berichtet wird
4. Falsche Versprechungen der Kataris
5. Schlechte Wohnbedingungen
6. Diskriminierungen und Ausländerfeindlichkeit
7. Moderne Sklaverei und Gastarbeiter
8. Fehlende Pressefreiheit und Zensur
9. Bordellbesuche & andere weniger moralische Aktivitäten

Wie immer ist viel Story dabei, aber es werden auch ein paar wahre Inhalte und Erlebnisse geschildert. Sie sollten sich bei der Vorbereitung auf Ihre Geschäfte in Katar auf jeden Fall auch über die Kehrseite und dunkle Seite von Katar informieren. Diese Webseite ist übrigens in Katar selbst nicht zu lesen, da sie dort von den dortigen Behörden zensiert wird. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis diese Seite wieder Offline gestellt wird, da Katar ja auch von Amerikanern als Hub für Waffen, Militär und Geheimdienste im Golf benutzt wird und daher schlechte Nachrichten auch negativ auf Amerika auswirken.

Katar sollte somit auch nicht oben auf Ihrer Liste der Auswanderungsländer stehen.

Haben Sie bereits negative Erfahrungen in Katar gesammelt? Diskutieren Sie mit uns hier auf INTERCULTI. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Für all diejenigen unter Ihnen die sich auf Geschäftsverhandlungen in Asien vorbereiten möchten gibt es eine Vielzahl an interkulturellen Trainings, Seminaren, innerbetrieblichen Fortbildungskursen und eine Fülle von Literatur. Wie bereitet man sich nun richtig vor und woran erkennt man ein gutes von einem schlechten Seminar?

INTERCULTI hilft Ihnen die Qualität von interkulturellen Trainingseinheiten und Seminaren bewerten zu können und das bevor Sie viel Geld für sich oder Ihre Mitarbeiter ausgeben. Die interkulturellen Seminare und Bücher schiessen wie Pilze aus dem Boden und wie auch bei anderen Dienstleistungen gibt es gute und schlechte Kurse und manches ist reine Abzocke.

Lesen Sie weiter und Sie erhalten einen kurzen Überblick wie Sie ein qualitativ gutes interkulturelles Seminar von einem Schlechten unterscheiden können.

Haben Sie schon positive oder negative Erfahrungen in interkulturellen Trainings gemacht? Dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Weiter lesen "Qualität eines interkulturellen Seminars" »

17.08.07

Das Thema "Auswandern" gewinnt von Woche zu Woche mehr Bedeutung. Es sind zahlreiche TV-Produktionen (Siehe Übersicht bei INTERCULTI), Webseiten, Bücher und Reportagen im Moment zu sehen, zu hören und zu lesen. Viele Reportagen und Webseiten spiegeln allerdings nicht wirklich wieder, was Sie in dem Land tatsächlich erwartet. Ganz im Gegenteil - es werden absichtlich falsche Erwartungen und auch Bedürfnisse geweckt. Der Schritt zum erfolgreichen auswandern ist sehr schwierig und sollte mindestens 1 Jahr an Recherche über das Auswanderungsland beinhalten. INTERCULTI startet an dieser Stelle in Kürze eine wöchentliche Reihe mit wertvollen Informationen und Tipps zum Auswandern in folgende Länder Asiens. Wir fangen in Kürze mit Thailand an - dem Land der Träume, in dem sich bereits viele Deutsche befinden und eine Existenz aufgebaut haben. Danach werden Sie an dieser Stelle Woche für Woche ein neues Land finden - unter anderem:

- Malaysia
- Philippinen
- China
- Hong Kong oder Singapur
- Kambodscha
- Vietnam
- Katar

Also schauen Sie immer wieder rein und lesen Sie unsere ernst gemeinten Informationen und Ratschläge. Schon jetzt helfen Ihnen unsere Länderinformationsseiten, da wir Ihnen nicht nur Hinweise für Ihre interkulturellen Verhandlungen geben, sondern auch für Ihren Geschäftserfolg und wer auswandern will, der muss sich auch in irgendeiner Art geschäftlich betätigen.

Sollten Sie schon Erfahrungen gesammelt haben in diesen Ländern, dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und Kommentare.

22.09.07

In einer weiteren Folge unserer Berichte zum richtigen Auswandern nach Asien geht es heute um Singapur. Normalerweise sucht man sich den Stadtstaat am unteren Ende Malaysias kurz vor dem Äquator nicht freiwillig aus, sondern die meisten werden nach Singapur in eine Niederlassung entsendet. Oft geschieht dies ohne Vorankündigung, ohne interkulturelle Trainings oder Sensibilisierung. Singapur ist dabei gar nicht so einfach, da Sie hier gleich auf mehrere Kulturen gleichzeitig treffen - Chinesen, Inder, Araber und Malayen oder Thailänder. Der typische Singapurianer ist von chinesischer Abstammung, es gibt aber auch andere Abstammungen. Die religiöse Freiheit ist ein grosser Vorteil in Singapur. Die Mieten nehmen einen Grossteil Ihres Einkommens weg, sind aber dennoch erschwinglicher als Tokyo, Hong Kong oder London. Das Klima ist das ganz Jahr über konstant bei 33 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit.

Wenn Sie nach Singapur auswandern möchten, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

Weiter lesen "Auswandern nach Singapur - Abenteuer oder Langeweile?" »

23.09.07

Mit grosser Überraschung haben wir gestern das FOCUS Magazin mit der Aufmachung "Abenteuer Auswandern" an den Kiosken gesehen und wir von Interculti mussten uns gleich diese Ausgabe kaufen und fassen für Sie die wichtigsten Dinge zusammen:

1. Europa ist bei Auswanderern stark gefragt - vorallem die Schweiz, Österreich, England, Polen und Spanien sind die beliebtesten Länder innerhalb Europas

2. TOP 10 Auswanderungsländer 2006 (Quelle Focus Magazin/stat. Bundesamt)

Schweiz
USA
Österreich
England
Polen
Spanien
Frankreich
Kanada
Niederlande
Türkei

Überraschend für uns das China, Australien, Italien und andere beliebte Länder lagen hinter den oben genannten Ländern und haben daher noch Potential für die Zukunft. FOCUS bietet einen sehr übersichtlichen Ländervergleich mit wichtigen Daten und Fakten zu den Zielländern. Den grössten Zuwachs gab es wie gesagt bei den EU Ländern, gefolgt von Osteuropa un den sonstigen Ländern. Die klassischen Einwanderungsländer wie Neuseeland, Kanada usw. konnten dagegen nur gering zulegen.

3. Lesen Sie im FOCUS Erfahrungsberichte von Auswanderern, die jetzt in der USA, Polen, Österreich, Schweiz, Kambodscha, Mosambik, Kanada, Rumänien und in Holland leben.

4. Die 10 wichtigsten Gebote zum Auswandern laut FOCUS finden Sie hier in Kürze.

5. Wussten Sie das in Australien 106.000 Deutsche leben und in England sogar 231.000 Deutsche? Die meisten Deutschen leben allerdings in den USA mit 1.084 Mio. Deutschen stellen wir zwar nur 0,36% der Bevölkerung aber zusammengerechnet leben in den USA fast soviele Deutsche Auswanderer wie in der ganzen EU zusammengerechnet.

FOCUS berichtet weiter, dass Deutschland mittlerweile zum Auswanderungsland geworden ist und die Zahl der Auswanderer nun knapp über den Einwanderern liegt. Vorallem bei den jungen Deutschen unter 30 spielen Motive wie Arbeitsplatz und das Gefallen an anderen Ländern hoch im Kurs. INTERCULTI empfiehlt Ihnen die Ausgabe Nr. 38 des FOCUS und wünscht Ihnen viel Spass beim Lesen.

27.09.07

Liebe Leser,

wir berichten auf INTERCULTI hauptsächlich über asiatische Länder. Die Entwicklungen in Myanmar (ehemaliges Birma) machen uns sehr betroffen. Ein Land ist gefangen zwischen den Weltmächten USA und China und deren Spielstrategien auf dem globalen Reißbrett. Myanmar ist ein Land mit grossen Potential - eigentlich gut für Geschäfte und zum Auswandern, da die Wirtschaft und der Tourismus durch das dortige Militärregime sehr unterentwickelt ist.

Wir möchten Ihnen raten die Nachrichten zu Myanmar dauernd zu verfolgen und die Situation im Land abzuwarten. Aus unserer Sicht droht eine schlimme Niederschlagung der Proteste. Sollte es dennoch zu einem Erfolg der Protestanten kommen, wird es zu einem grossem Aufschwung in Myanmar kommen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes zu den aktuellen Entwicklungen und Reisewarnungen.

Wir möchten hiermit unsere Solidarität mit den Menschen in Myanmar ausdrücken und hoffen auf ein baldiges friedliches Ende der Aufstände.

Ihre INTERCULTI Redaktion.

17.10.07

Entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg in Asien ist nicht allein das beste Angebot, sondern vielmehr eine optimale Verhandlung. Diese setzt die Kenntnis kultureller Normen voraus. Werden Sie mit asiatischem Denken vertraut und lernen Sie, was es heißt, wenn Chinesen im Meeting einschlafen, erkennen Sie Kritik im Lächeln eines Thai und wann ein koreanisches «Ja» auch «Nein» bedeutet

Profilierte Kommunikationswissenschaftler geben in 10 Porträts asiatischer Länder einen lebendigen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Kontinents. Ein fundierter und praxisorientierter Ratgeber zur Business-Kommunikation in Asien.

INTERCULTI wünscht viel Spaß beim Lesen!


Unsere Redaktion hat heute eine neue Buchempfehlung von Herrn Dr. Horst Siewert.

Dr. Horst Siewert (geb. 1948) ist Diplom-Psychologe, Ehe- und Lebensberater. Er entwickelte das bekannte "SGG Programm | Seminar für Getrenntlebende und Geschiedene", das heute als Standardprogramm für kirchliche Eheberatungsstellen gilt. Die bdp-Nachrichten listeten es als das „meistgeklaute“ Seminar an Beratungsstellen und Volkshochschulen.

Neben Fernsehauftritten, Seminaren und Rundfunkbeiträgen widmet sich Dr. Siewert der Weiterentwicklung von interkulturellem Beziehungswissen - nicht nur auf privater, sondern auch auf gesamtwirtschaftlicher Ebene. In seinen mehr als 30 Publikationen greift er außerdem das Thema "Bewerbungsberatung" sowie Tests und Erziehung von Kindern und Jugendlichen auf.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

01.11.07

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht derzeit Indien. Auf Ihrer 4-tägigen Reise (begleitet durch hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft) durch den Subkontinent möchte Sie die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Indien weiter vertiefen. Indien gewinnt in letzter Zeit immer Bedeutung in der Weltwirtschaft und Deutschland steht im Konkurrenzkampf um indische IT Spezialisten und Ingenieure, die bisher vornehmlich nach England oder in die USA gehen. Laut Frau Merkel wird Deutschland alles tun, um sich weiterhin für Indien zu öffnen und den Wissenstransfer beider Staaten zu verstärken. Es wird erwartet, dass verschiedene Verträge in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur geschlossen werden um die Zusammenarbeit zu intensivieren. So ging zum Beispiel ein "Wissenschaftszug" auf die Reise, der in den kommenden Wochen und Monaten über den Wissenschaftsstandort Deutschland informieren wird und junge Inder dazu veranlassen soll, sich in ihrer Studien- und Arbeitsplatzwahl auch auf Deutschland zu blicken

Die Reise der Bundeskanzlerin ist ein weiteres Indiz, dass der grosse "China-Trend" allmählich vorbei geht. Nachdem China und sein Wirtschaftsboom fast ein Jahrzehnt täglich in der Presse waren, geht nun langsam der Blickwinkel von Presse, Wirtschaft und Politik in Richtung Indien. INTERCULTI rät Ihnen zeitig an den positiven Entwicklungen in Indien teilzunehmen und sich rechtzeitig im indischen Markt zu positionieren. Wie man Inder erfolgreich verhandelt und was Sie in Indien sonst noch an interkulturellen Besonderheiten und Feinheiten beachten sollten, erfahren Sie bei INTERCULTI. Schauen Sie auf unsere Länderinformationsseiten oder weiterführenden Links oder diskutieren Sie mit und senden uns Ihre Erlebnisse aus Indien im Kommentar. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Sie wollen Auswandern und suchen einen Arbeitsplatz im Ausland? INTERCULTI hat sich auf Asien spezialisiert und hilft Ihnen bei Ihrer Suche weiter. So finden Sie Arbeitsangebote in Asien:

1. Googeln Sie zunächst in Englisch "Job Search + Land in dem Sie arbeiten möchten" - danach schauen Sie sich die TOP 10 Einträge an. Oft gibt es keine einheitlichen Suchseiten in Asien und Sie müssen sich jedes Land einzeln ansehen.

2. Ein Spezialist in Asien ist neben www.monster.com auch www.jobsdb.com. Hier können Sie auch verschiedenen Arbeitsangeboten in vielen Ländern Asiens auswählen.

INTERCULTI hat noch mehr TIPPS - lesen Sie hier weiter.

Weiter lesen "Arbeitssuche im Ausland - Wer hilft?" »

10.11.07

Die Webseite www.atlatos-traveller.de hat vor wenigen Tagen praktische Tipps für Geschäftsverhandlungen in China zusammengestellt. In dem Blog "Reiseknigge - 80 Tage China" erfahren Sie wertvolle Informationen, wie man sich in China verhalten sollte, um erfolgreich Fettnäpfchen zu vermeiden und sich im Geschäftsleben sicher zu verhalten. Mittlerweile haben die Autoren von atlatos-traveller noch 10 weitere Tipps veröffentlicht und somit erhalten Sie mehr als 20 wertvolle Ratschläge in dem Reiseknigge zu China. Lesen die Tipps von atlatos hier.

INTERCULTI wünscht viel Spass beim Lesen. Haben Sie Fragen oder Meinungen zu diesem Artikel? Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Anregungen.

05.12.07

Eine interessante kleine Statistik haben wir in der neuen Ausgabe des FOCUS Magazins Nr. 49 erspät. Wo man Sex für "sehr wichtig" hält.

An der Spitze steht Griechenland mit 80%, gefolgt von Polen, Brasilien und Mexiko. An 5. Stelle stehen mit 72% die Inder und am Ende mit 38% die Thailänder.

Überrascht Sie dieses Ergebnis? Uns nicht, da wir wissen, dass der erste Anschein keinen Aufschluss über die eigentliche Kultur gibt. Während in der westlichen Kultur oft Thailand mit Sex gleichgestellt wird und die Inder bis auf Tantra und Kamasutra eher als prüde eingeschätzt werden, ist es innerhalb der Kulturen genau anders herum. Sex spielt in Thailand in der Gesellschaft und innerhalb der Familie eine untergeordnete Rolle, während in Indien Sex für die breite Mehrheit ein wichtiger Lebensbestandteil ist.

Warum berichten wir bei INTERCULTI über solche Ergebnisse und was hat Sex mit interkultureller Kommunikation zu tun?

Weiter lesen "FOCUS Magazin Nr. 49 veröffentlicht eine Statistik über die Wichtigkeit von Sex" »

Gut 3 Wochen vor Weihnachten fragen sich bestimmt einige Geschäftsleute unter Ihnen, ob man Ihrem asiatischen Geschäftspartner ein Weihnachtsgeschenk schicken sollte oder eine Weihnachtskarte senden solle?

INTERCULTI rät Ihnen zum Thema Weihnachten, Weihnachtsgrüße und Weihnachtsgeschenke folgende Dinge im Umgang mit Ihren asiatischen Geschäftspartnern zu beachten:

1. In ganz Asien kennt man mehr oder weniger Weihnachten nicht! Nur in Hong Kong, Singapur, Malaysia und Indien wird in Teilen das Weihnachtsfest begangen.

2. Hinduismus, Buddhismus und Islam kennen kein Weihnachtsfest. Nur christlich dominierte Staaten begehen das Weihnachtsfest. Stadtstaaten wie Hong Kong und Singapur haben Weihnachten eher als wirtschaftliches Verkaufsfest aus Amerika entdeckt. Deshalb ist in diesen Städten auch Weihnachten besonders kitschig. In Arabien wird Weihnachten noch nicht einmal als Dekoration in den Geschäften erwähnt.

3. In den meisten Staaten in Asien wird während Weihnachten gearbeitet (z.Bsp. China). Zwar findet man Dekoration in den Geschäften, aber die Weihnachtsfeiertage sind Arbeitstage.

Daher raten wir Ihnen zu folgender Vorgehensweise:

Weiter lesen "Weihnachten - Wichtig für Ihre Geschäftspartner?" »

09.12.07

Die Bild am Sonntag berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass die Weihnachtsbäume in Europa knapp werden (ca. 3 Mio Nordmanntannen kleinere Größen) fehlen, da die Chinesen und Araber zunehmend Weihnachtsbäume für die Dekoration der eigenen Wohnung bestellen. Obwohl Araber und Chinesen wie von INTERCULTI berichtet, kein Weihnachtsfest feiern, scheint sich der Trend zum "Dekorieren" und zum "Schenken" auch in christenfremden Kulturen durchzusetzen. Die Waldbesitzer in Europa fürchten in den kommenden Jahren eine weitere Verknappung der Weihnachtsbäume, da die Bestellmengen aus Asien weiterhin zunehmen werden.

INTERCULTI zeigt damit, dass andere Länder und Kulturen Weihnachten nicht kennen und trotzdem aufgrund von "Modeerscheinungen" und "Wohlstand" das Fest begehen, um so zusagen ein Teil des "Ganzen" zu sein. Unsere Empfehlung um diesen irrsinnigen Trend in China und Arabien zu stoppen - klären Sie Ihre Geschäftsfreunde in Asien über den Sinn des Weihnachtsfestes auf und über den christlichen Ursprung. Da bei den Chinesen und Arabern die Kulturen eher als christenfremd zubezeichnen sind, könnte das hilfen die sinnlose Verschiffung von europäischen Nordmanntannen nach Asien zu reduzieren oder auf dem gleichen Level stagnieren zu lassen. Helfen Sie mit!

Was ist Ihre Meinung zu der Tatsache, dass immer mehr Menschen auf der Welt Weihnachten feiern und Weihnachtsbäume dekorieren oder Geschenke schenken, obwohl man gar nicht über den Sinn des Weihnachtsfestes und seinen christlichen Ursprung Bescheid weiß? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Zuschriften.

16.12.07

Die letzte Folge von "Auf und Davon" auf VOX war wieder einmal der Beweis, dass sich Menschen nicht ausreichend auf Ihr Zielland vorbereiten. In diesem Fall schildert VOX die Probleme von Verena und Katharina in Nordchina. Wie bereits von INTERCULTI mehrfach berichtet wurden auch hier wieder mehrere Fehler gemacht:

1. Essen - Die Esskultur und die Gerichte in China sind nicht die gleichen, die wir aus einem Chinarestaurant kennen. Daher sollten Sie sich unbedingt vorher mit der Esskultur und den Gerichten an sich beschäftigen. Gerade bei Geschäftsessen wird auch viel aussergewöhnliches und exotisches serviert. Die Trauer von Katharina ist verständlich, denn wenn man zum ersten mal mit chinesischen Essen in Berührung kommt, denkt man oft an ekliges und unangenehmes.

2. Klima - Der Mauerabstieg hat gezeigt, dass das Klima auch in Nordchina unterschätzt wurde. Die Winter sind sehr kalt und trocken und die Sommer feucht-heiss. Sollten Sie Gesundheitsprobleme mit Herz, Kreislauf und Blutdruck haben, sollten Sie alle Ziele in feucht-warmen Klimazonen meiden.

3. Arbeit - Nicht jede Arbeit die einem versprochen wird, wird dann auch tatsächlich angeboten. Oft testen die Chinesen die Belastbarkeit der Mitarbeiter. Im Fall von Verena und Katharina war es abwaschen und putzen. Leider haben die beiden nicht begriffen, dass es nur ein Einstieg war und sich die Chefs zunächst ein Bild der beiden machen. Gut ist - wer nicht meckert und die arbeit macht, die einem aufgetragen wird. Putzen und Abwaschen war also nur ein Tests. Vor diesen Tests sollten auch Sie als Geschäftsleute sich in Acht nehmen. Wir verstehen vieles als Unverschämtheit - es ist aber nur um unsere Emotionen und Einstellungen zu testen.

FAZIT: Auch bei einem Praktikum muss Ihr Zielland gut recherchiert werden. Lesen Sie auf INTERCULTI die Tipps zum richtigen Auswandern, damit Ihnen die Fehler von Verena und Katharina nicht passieren und Sie nicht auch Ihr Praktikum abbrechen müssen. Haben Sie auch "Auf und davon" gesehen? Was ist Ihre Meinung zu den Berichten? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

12.01.08

Im aktuellen FOCUS Ausgabe Nr. 2 finden Sie einen sehr interessanten Artikel mit der Überschrift: Der Karriere-Knigge.

Darin erhalten neben interkulturellen Tipps für eine Karriere in internationalen Unternehmen auch wichtige Hinweise und Ratschläge für interkulturelle Geschäftsverhandlungen. Neben "Fettnäpfchen in Dubai" beschrieben von Herrn Tewe Pannier und des "Chinesischen Verhaltenskodex" beschrieben von Georg Warge erhalten Sie auch Nachhilfe und Tipps zum richtigen Verhalten in England, Amerika, Frankreich usw. in moderner Kommunikation, Geschäftsessen, Meetings, Kunden und Geschäftspartner sowie Verhalten gegenüber Kollegen und dem Chef.

INTERCULTI empfiehlt diesen Artikel als wertvollen Erfahrungsbericht und bunte Sammlung von Tipps zum richtigen Umgang in einer interkulturellen Umwelt und Karriereentwicklung. Haben Sie den Artikel gelesen und haben noch Fragen oder Kommentare? Dann schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

In mehreren Berichten im Fernsehen als auch in einschlägiger Wirtschaftspresse (z.Bsp. Financial Times Deutschland) wurden zu Jahresbeginn die beiden Wirtschaftsmetropolen Asiens - Hong Kong und Singapur - verglichen. Beide Städte liefern sich seit geraumer Zeit einen Konkurrenzkampf um die am wirtschaftlich stärkste Stadt. Im Moment liegt Hong Kong noch durch seine Freiheit im Kapitalmarkt leicht vor Singapur, welches unter anderem durch einen höheren Hafenumsatz im Vergleich zu Hong Kong punkten konnte.

Beide Metropolen Südostasiens haben jedoch eines gemein - die Bevölkerung soll bis 2015 um mehrere Millionen wachsen! Hong Kong will von derzeit 6,9 Mio Menschen auf knapp 10 Millionen wachsen und Singapur von der derzeit rund 4 Mio Menschen auf knapp 7 Mio Einwohner. Beide Städte zusammen suchen also für die kommenden 10 Jahre ca. 6 Millionen Menschen, die sich in Hong Kong oder Singapur niederlassen sollen. Natürlich gibt es auch hier einen kleine Haken - bevorzugt zur Einwanderung sind vorallem wirtschaftliche Berufe und dort hauptsächlich aus dem Finanzsektor. Die besten Chancen für eine einfache Einwanderung haben Investmentbanker, Fondmanager, Manager aus Private Equity oder im Real Estate aber auch Ingenieure, Informatiker und Finanzbuchalter sind sehr gefragt. Sollen Sie in diesen Berufen tätig sein, so könnte gerade jetzt der beste Zeitpunkt sein nach Hong Kong oder Singapur auszwandern.

Wenn Sie mehr über Hong Kong und Singapur erfahren möchten, dann lesen Sie auf INTERCULTI weiter und informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile in beiden Stadtstaaten. Haben Sie schon Erfahrung in Hong Kong oder Singapur gesammelt? Wenn ja dann schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

INTERCULTI stellt Ihnen heute das neue Programm des Bundesentwicklungsministeriums vor. Die folgenden Inhalte sind von der Webseite des Bundesministeriums www.bmz.de zitiert:

"Die Bundesministerin des Ministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Wieczorek-Zeul gibt den Startschuss für den neuen Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst - weltwärts:

Der neue Entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts ist wie geplant am 1. Januar 2008 gestartet. Die ersten 50 jungen Frauen und Männer, die als weltwärts-Freiwillige ihre Stellen in einem Entwicklungsland antreten, werden am 17.01.2008 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung von Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul verabschiedet.

Mit weltwärts beginnt ein Programm, das junge Menschen dabei unterstützt, freiwillig in einem Entwicklungsland zu arbeiten. Es gibt viele Projekte, in denen Freiwillige einen wichtigen Beitrag leisten und Menschen in Entwicklungsländern helfen können. Gleichzeitig erlernen die Freiwilligen dabei Fähigkeiten, die in einer globalisierten Wirtschaft und Gesellschaft dringend gefragt sind: Teamarbeit, interkulturelle Zusammenarbeit, Fremdsprachen."

INTERCULTI empfiehlt unseren jungen Lesern dieses einmalige Programm zu nutzen, um andere Kulturen kennenzulernen und einen Blick über den Tellerrand hinaus zu erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Webseite des Bundesministeriums unter www.bmz.de oder direkt bei weltwärts hier. Im Laufe des Jahres können Sie uns gerne Ihre Erfahrungsberichte über das Programm senden. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

13.01.08

Was hat eine ARD Sendung: "Anne Will - Endlich mehr Netto für Alle" mit Auswandern zu tun?

INTERCULTI hat die Sendung "Anne Will" vom 13.1.2008 verfolgt und war überrascht eine Familie vorzufinden, die aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten in Deutschland nun nach Mallorca auswandern will. Anscheinend scheint sich der Trend den INTERCULTI und andere Medien entdeckt haben - nämlich aus Deutschland auszuwandern - zu bestätigen. Wir finden es beschämend, dass Familien sich mitterweile sogar entscheiden auszuwandern, um der eigenen Familie eine bessere Zukunft und Lebensqualtität bieten zu können.

Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind mittlerweile so hoch und nicht mehr im Verhältnis zu den Gehältern, dass sich viele Familien der unteren und mittleren Einkommensgruppen anderweitig orientieren und in andere Länder auswandern, in denen sie mehr Nettoeinkommen bei gleichbleibenden oder sogar niedrigeren Lebenshaltungskosten haben. Die Sendung "Anne Will" hat in einer sehr interessanten Diskussion gezeigt, dass sich die Löhne in diesem Jahr positiv entwickeln müssen, um so die Unzufriedenheit und den Auswanderungstrend zu stoppen.

Haben Sie die Sendung verfolgt und was ist Ihre Meinung? Sehen Sie auch einen Zusammenhang zwischen den schlechten Lohnentwicklungen in Deutschland und aus Deutschland auszuwandern? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

15.01.08

INTERCULTI hat wieder das Netz durchstöbert und ist auf eine sehr interessante Studie zum Thema "Auswandern" des Institutes für Demoskopie in Allensbach (IfD) gestoßen. Der nachfolgende Text ist von der Webseite des IfD zitiert:

Allensbach am Bodensee, Anfang September 2007. - Jeder Fünfte würde gern aus
Deutschland auswandern. Vor allem junge Leute unter Dreißig (33 Prozent) spielen zur
Zeit mit dem Gedanken, Deutschland zu verlassen und ganz in den Lebensraum eines
anderen Landes einzutauchen. Als Gründe für ihren Auswanderungswunsch geben die
meisten an, dass ihnen andere Länder besser gefallen. Für die Jüngeren steht im Vordergrund, dass sie gerne einen Arbeitsplatz im Ausland finden würden. Das nennen 56
Prozent der Auswanderungswilligen im Alter unter Dreißig als ihr Motiv.

Lesen Sie mehr über das Thema auswandern hier direkt auf der Webseite des IfD oder auf INTERCULTI? Haben Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Studie? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

27.01.08

INTERCULTI Autor Björn Kempe hat ein neues e-Book zur interkulturellen Verhandlungsführung bei www.xinxii.com veröffentlicht. Das e-book können Sie hier direkt für 12.90EUR bestellen und herunterladen.

Erfolgreiche Verhandlungsführung in Asien ist ein praktischer Ratgeber für alle Geschäftsleute und gibt Tipps zu 10 ausgewählten Ländern in Asien u.a. zu China, Hong Kong, Singapur, Philippinen, Thailand, Vietnam und Katar. Der eigens dafür entwickelte "Interculti-Index" macht es Geschäftsleuten besonders leicht in nur wenigen Minuten sich auf das jeweilige Land einzustellen und vorzubereiten. Einheimische aus Thailand, Hong Kong und die wissenschaftlichen Gastartikel von Frau Dr. Schroll-Machl runden den Ratgeber zur interkulturellen Verhandlungsführung ab. Es umfasst 163 Seiten in A5 und kann somit leicht ausgedruckt auf einer Doppelseite A4 auf jede Geschäftsreise genommen werden.

Erfolgreiche Verhandlungsführung in Asien ist neben dem Buch: Geschäftserfolg in Asien. Verhandeln mit Tigern, Drachen und Elefanten der einzige Ratgeber zu interkulturellen Verhandlungsführung in Asien, welche auf dem deutschsprachigen Buchmarkt erhältlich sind.

02.02.08

Das Schneechaos in China kurz vor dem Chinesischen Neujahr ist mittlerweilte in allen Medien angekommen. Verschiedenen Medien berichten heute, dass nun der Premierminister seine Provinzgouverneure für die schlechte, langsame Arbeit gerügt wurden. Durch das zulange warten der Gouverneure den Notstand auszurufen, hat sich die Lage in den von Schnee betroffenen Gebieten dramatisch verschlechtert.

China ist deshalb so überrascht vom Schnee, weil es in den Zentral-, Süd- und Ostküstenprovinzen so gut wie nie schneit. Der Großteil der Haushalte verfügt über keine Heizung. Schweres Gerät zur Schneeräumung oder Glatteisbewältung gibt es ebenso wenig wie Frostschutzmittel oder Frostschutz für Wasserleitungen und Winterreifen.

Das Chaos am Bahnhof von Guangzhou - jedem Geschäftsmann von der Kantonmesse gut bekannt, kommt wegen der zahlreichen Zugverspätungen zustanden. Kurz vor dem chinesischen Neujahr möchten über Hundert Millionen Menschen zumeist Wanderarbeiter den einzigen Urlaub des Jahres bei den Familien verbringen.

Die Rüge der Provinzgouverneure ist einzigartig und wurde ausschliesslich durch die Millionen wartenden Menschen verursacht, die pünktlich zum Chinesischen Neujahr bei Ihren Familien sein möchten. INTERCULTI erwartet innerhalb der nächsten 48 Stunden einen riesigen Arbeitseinsatz in China zur Bewältigung der Krise - andererseits droht vielen Gouverneuren die Absetzung!

INTERCULTI hofft auf baldige Wetterbesserung in China, damit die vielen Arbeiter pünktlich zum Frühlingsfest (Chinesisch Neujahr am 8. Februar) bei ihren Familien sind.

03.02.08

Während vorallem in Südamerika und Europa derzeit die Narren Auslauf haben und Karneval gefeiert wird, haben die Asiaten rein gar nichts für Karneval oder Fasching übrig. Derzeit werden in vielen Ländern Asiens einschliesslich China, Hong Kong, Singapur, Malaysia u.a. die Vorbereitung für das chinesische Neujahr oder auch Frühlingsfest getroffen. Das Chinesische Neujahr beginnt am 8. Februar und wird die ganze Woche gefeiert.

Wussten Sie aber, dass der Karneval und das Frühlingsfest auf gemeinsame Wurzeln in der Geschichte zurückgehen? INTERCULTI war überrascht auf Wikipedia nachzulesen, dass aus den Frühlingsfesten der alten Römer und Griechen später ab dem 13. Jahrhundert Faschingsbräuche in Mitteleuropa und ab 15. Jahrhundert Karnevalsbräuche vorallem im Süddeutschen Raum entstanden sind. Karneval war der Beginn der Fastenzeit und zu Zeiten der alten Römer & Griechen wurde mit Festen im Februar dem bevorstehenden Frühling gehuldigt.

INTERCULTI meint - so weit sind Asiaten und Europäer doch gar nicht auseinander - ob Frühlingsfest (Chinesisch Neujahr) oder Fasching - alles ist ähnlich - der Frühling steht bevor. Dennoch sollten Sie auf jedenfall Ihren chinesischen Geschäftspartnern zum Neujahr gratulieren. Bitte versuchen Sie nicht, Karneval den Asiaten zu erklären - den kennt man in deren Kulturen wirklich nicht!!!

Haben Sie vielleicht schon Karneval in Asien erlebt? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

11.02.08

INTERCULTI startet heute einen Aufruf an alle Internetseiten im deutsch-sprachigen Web die sich mit dem Thema "Auswandern" befassen sich hier vorzustellen.

Die Flut an Informationen im Internet über das Thema ist mittlerweile so überwältigend und nur das Wort "auswandern" liefert unter Google 2.190.000 Einträge. Wir möchten Ihnen daher die Suche erleichtern und stellen Ihnen hier die besten Webseiten zum Thema "Auswandern" vor:

Webseite: www.ausgewandert.com

Ausgewandert.com sind die Webseiten einer Familie, die 1997 in die USA ausgewandert ist. Diese Webseite bietet umfangreiche Informationen rund ums Reisen, Umziehen und Auswandern in die USA, mit Informationen, Tipps, Links und Adressen zu Visa, Greencard, Lotterie, Alltag, Jobsuche, Firmengründung, Immobilien, Schulen, Studium, amerikanischen Artikeln, Büchern und vielem mehr Eigene Foren und Blogs, sowie nützlichen Umrechnungstabellen, Rezepten, Fotos runden das Angebot ab. Schauen Sie rein unter www.ausgewandert.com!

Webseite: www.wohin-auswandern.de

Auswandern aus Deutschland - aber wohin? Wohin-auswandern.de stellt die besten Auswanderungsziele für Ihre berufliche Karriere vor.

Auswandern nach Spanien? Mehr Informationen finden Sie auf diesen Webseiten:

www.spanien-abc.com
www.auswandern.com
www.imp-agentur.com

Sie möchten auch Ihre Webseite hier stehen haben? Schreiben Sie uns einen Kommentar und wir prüfen die Listung Ihrer Webseite zum Thema "Auswandern". Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

In immer mehr Bewerbungsgesprächen wird interkulturelle Kompetenz abgefragt. Gerade bei großen international tätigen Firmen stehen Auslandserfahrungen und interkulturelle Kompetenz ganz oben.

INTERCULTI ist auf www.e-fellows.net auf einen interessanten Artikel von Kay Szantyr mit dem Titel: Interkulturelle Kompetenz - Die Weisheit der Welt gestoßen.

Der Artikel fasst die wichtigsten Vorteile von interkultureller Kompetenz zusammen:

Interkulturell ist... flexibel
Interkulturell ist... kommunikationsstark
Interkulturell ist... teamfähig
Interkulturell ist... kreativ
Interkulturell ist... tolerant
Interkulturell ist... tolerant

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen. INTERCULTI empfiehlt diesen Artikel und rät allen Bewerbern sich bis zum Berufseinstieg interkulturelle Kompetenz anzueignen. Interkulturell gibt also Aufschluss auf wichtige soziale Kernkompetenzen des Bewerbers und wichtige Charaktereigenschaften, die bei einer erfolgreichen Bewerbung eine wichtige Rolle spielen.

Zusätzlich gibt dieser Artikel ein paar gute Tipps, um eine fremde Kultur besser kennen zu lernen.

Weiter lesen "Interkulturelle Kompetenz - Wichtig für den Job" »

23.02.08

INTERCULTI hat die Nachrichtenmagazine und Diskussionssendungen FRONTAL, FAKT, MONITOR, hart aber fair und Anne Will verfolgt. In allen Sendungen ging es aus aktuellem Anlass um die Themen Steuerflucht und Steuerhinterziehung. Bereits in den vergangen Monaten hatte INTERCULTI darüber berichtet, dass mittlerweile auch viele normale (aufs Einkommen bezogen) Familien aus Deutschland auswandern, um in anderen Ländern mehr vom Gehalt zu haben. Die aktuellen Entwicklungen in Liechtenstein zeigen, dass auch viele Reiche aus Deutschland auswandern - vornehmlich in die angrenzenden Staaten Luxemburg, Liechtenstein, Österreich und in die Schweiz. Die Steuer in Deutschland scheint also ein weiterer Faktor für die steigende Abwanderung aus Deutschland zu sein.

Im Zuge der zunehmenden Europäisierung der Finanzsysteme wird auch das Bankgeheimnis in den letzten Hochburgen und Fürstentümern fallen. Die Steueraus- und abwanderungen werden dann nicht mehr nach Liechtenstein möglich sein und INTERCULTI erwartet eine vermehrte Kapital- und Steuerflucht nach Asien oder in die Karibik und die Südsee, wo Steuerparadiese wie die British Virigin Island, Cook Inseln aber auch Macau und Singapur vor der Deutschen Steuer noch sicher sind und wo die Kontenbewegungen nicht gemeldet werden müssen. Wie mehrfach berichtet ist aber auch hier Deutschland in Verhandlungen mit diesen Staaten, um entsprechende Kontrollen einzurichten und der Kapitalabwanderung vorzubeugen.

Steuerflucht als Motiv zum Auswandern ist für INTERCULTI ein zunehmend ernst zunehmender Faktor den wir weiter verfolgen werden. Nicht nur Reiche suchen die Flucht vor dem Zugriff des deutschen Fiskus, sondern auch normal einkommensstarke Familien, die mehr Netto vom Brutto haben möchten. Was halten Sie davon? Sind die hohen Steuern auch für ein Grund um aus Deutschland auszuwandern? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

02.03.08

Nachdem Chinesisch Neujahr vorbei ist und die meisten Länder in Süd-Ost Asien das Neujahrs- und Frühlingsfest hinter sich haben, wird vom 14 - 16. April in Thailand und Laos als letzte Länder in Asien das Neujahrsfest begangen. In Thailand wird es Songkran oder auch Wasserfest genannt. Die Thailänder begehen Ihr Neujahrsfest mit viel "Wasser" und farbenfrohen Straßenumzügen. Falls Sie vorhaben zum Songkran nach Thailand zu reisen, dann sollten Sie sich lieber noch heute um ein Hotel und einen Flug kümmern, da alle Touristenorte in Thailand zu dieser Zeit meistens zu 120% ausgebucht sind. Sollten Sie thailändische Geschäftspartner haben, dann vergessen Sie nicht ein paar Songkrangrüsse auszurichten, vorallem wenn Sie buddhistische Geschäftspartner haben, da es sich beim Songkran um ein buddhistisches Neujahrsfest handelt, bei dem Übergang des Mondes von ein Tierkreiszeichen in ein neues gefeiert wird. Sollten Sie mit vornehmlich chinesisch-thailändischen Geschäftspartnern zu tun haben die nicht buddhistisch sind, dann können Sie auch auf die Grüße zum Songkran verzichten.

Haben Sie schon Songkran erlebt oder haben Sie Songkran schon bei Einheimischen gefeiert? Schreiben Sie uns - wir freuen uns auf Ihre Nachrichten.

03.03.08

INTERCULTI hat heute auf RTL eine Sendung über das Luxuschoaching für Familie Koetzle, die für 3 Jahre nach China auswandern wird, verfolgt. Das Chinaseminar wurde von der Asienexpertin Frau Sylvia Knoss geleitet. Die Reportage über das Luxuscoaching hat gut veranschaulicht, wie praktische Vorbereitungsseminare zu bestimmten Ländern ablaufen.

Frau Knoss hat in Ihrem 12-stündigen Chinaseminar verschiedene Elemente wie das Training mit Stäbchen zu essen, Kniggeregeln beim Essen, Essgewohnheiten, Trinksitten (Gam Bei), das Zeigen verschiedener Verhandlungsstrategien, Allgemeinwissen aber auch kulturelle Besonderheiten zu China durch die Sensibilisierung mittels von Rollenspielen vermittelt, damit Familie Koetzle optimal auf Ihre neue Aufgabe in China gewappnet ist. Damit war dieses Seminar sehr ausgewogen und qualitativ gut für solche Personen, die noch nie in China waren. Für Fortgeschrittene wäre dieses Training aber ungeeignet gewesen.

Im Verlauf der Sendung kam dann noch eine Relocation-Managerin hinzu, welche die Familie in Schanghai bei der Ankunft für Wohnungssuche, beim Essen und Einkaufen betreut hat. INTERCULTI meint - es geht auch ohne! Wenn Ihre Firma keine Relocation Managerin bezahlt, dann können Sie sich diese Ausgabe sparen. Versuchen Sie es mit Ihren neuen chinesischen Kollegen.

INTERCULTI hat schon öfters über die Qualität von interkulturellen Seminaren berichtet und über häufige Fehler die Auswanderer machen. Leider sind uns bei dieser Reportage wieder einige Fehler auf Seiten der Auswandererfamilie und Unstimmigkeiten auf Seiten der Trainerin aufgefallen:

Weiter lesen "RTL zeigt Luxuscoaching für China Auswanderer" »

14.03.08

Laut verschiedener Berichter internationaler Nachrichtenagenturen ist die Lage in Tibet und der Hauptstadt Lhasa sehr kritisch. Nachdem in Myanmar vor 4 Monaten die Mönche gegen das diktorische Regime aufbegehrt und verloren haben, versuchen nun die tibetischen Mönche auf ihre prekäre Lage aufmerksam zu machen. Die Tibetaner werden seit vielen Jahrzehnten von China kontrolliert und in der freien Ausübung ihres Glaubens unterdrückt. Das kommunistische China hat nichts übrig für buddhistische Weltansichten und Menschenrechte in Tibet. Tibet wird als terretoriales Hoheitsgebiet der Volkrepublik angesehen. Gemeinsam mit Taiwan kämpft Tibet seit vielen Jahren für die Unabhängigkeit von China.

INTERCULTI wird die Lage in Tibet weiter für Sie verfolgen. Die Lage scheint derzeit sehr kritisch. Fernsehberichte und Videos gelangen so gut wie nicht über die Grenze. Nach Auskunft mehrer Nachrichtenagenturen wurden Telefonleitungen und teilweise auch Stromleitungen nach Lhasa gekappt und die Stadt ist von chinesichen Sicherheitsbeamten und Armee von der Aussenwelt abgeriegelt.

Chinas Missachtung der Menschenrechte wird vor den Olympischen Sommerspielen in Peking im Sommer noch für zahlreiche Schlagzeilen sorgen. Im Moment können wir Ihnen nur raten, die Situationen genau zu verfolgen und Ihre chines. Geschäftspartner nicht auf die Lage in diesen Regionen anzusprechen oder aufmerksam zu machen. Chinesen sind sehr nationalstolz und werden für Ihre Fragen oder Mitleid mit Tibet kein Verständnis haben.

13.04.08

Die olympische Fackel geht um die Welt und wird diesmal nicht willkommen geheissen, sondern mit scharfen Protesten begrüßt. INTERCULTI hat diverse Berichte in Magazinen und dem TV ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass sich derzeit China in der Klemme befindet - Image der Olympischen Spiele und Chinas kontra Menschenrechte und Tibet.

Das IOC möchte keine klare Stellung zu Menschenrechtsfragen beziehen und sieht den Fackellauf als sportliche Veranstaltung. China beschwert sich über die Europäische Union und verbittet sich jegliche Einmischung in innere Angelegenheiten. Wie von INTERCULTI mehrfach berichtet sind die Menschenrechte in China ein sehr heikles Thema. und die Lage in Tibet nach wie vor sehr kritisch. Die Medien in China wenden eine harte Zensur an, wenn es um internationale Kritik an China und den Menschenrechten gibt. INTERCULTI ist ebenfalls für die Thematisierung dieses Themas und solidarisiert sich mit den Menschen in Tibet.

Allerdings machen wir im Zuge dieser Diskussion nochmals darauf aufmerksam, dass Sie im täglichen Geschäft mit den Chinesen die Menschenrechte oder die Tibetdiskussion nicht thematisieren oder ansprechen sollten. Chinesen sind sehr nationalstolz und kennen unsere Fernsehberichte nicht. Negative Berichte werden nicht nur als Berichte gegen China angesehen, sondern auch als Angriff gegen die chinesische Bevölkerung und die kommunistische Partei. Im täglichen Geschäftsleben sollten Sie daher dieses Thema elegant umschiffen, da man Sie nicht verstehen wird.

Weiter lesen "Olympia und Tibet - China in der Klemme?" »

In einer der letzten Ausgaben vom FOCUS Magazin (Nr. 13) veröffentlichte FOCUS eine kleine interessante Statistik (Quellen Eurostat / Focus) über "K(l)eine Paradiese" und wie europäische Länder Ihre Familien fördern:

Die beste Familienförderung gibt es in Luxemburg mit 2239 EUR pro Kopf Ausgabe und in Dänemark immerhin noch 1456EUR. Deutschland spielt im Mittelfeld mit 829EUR pro Kopf Ausgabe und am Ende rangieren viele Mittelmeerländer aber auch Estland mit 118EUR pro Kopf.

INTERCULTI stellt nach dieser Statistik fest, dass die Familienförderung in den Ländern in Nordeuropa und vorallem Skandinavien viel besser ist als in Südeuropa. Wenn Sie also mit Ihrer Familie auswandern möchten, sollten Sie die Länder im Norden Europas in Ihre Überlegungen mit einbeziehen.

Internationaler Währungsfond und Weltbank warnen die Welt vor dramatischen Folgen von steigenden Lebensmittelpreisen. In Thailand und anderen Ländern steigen die Reispreise, in Europa die Milch- und Fleischpreise und die Preise für Mais, Soja und Getreide sind schon seit geraumer Zeit auf Rekordhöhe. Die Länder in Südostasien werden weniger Reis und andere Grundnahrungsmittel nach Amerika und Europa exportieren. In Hawai wurde die Regierung gestürzt, weil die Lebensmittelpreise andauernd steigen. In Simbabwe ist ein Grund für die 1000%ige Inflation die Knappheit an Lebensmitteln und auch im Urlaubsparadies Ägypten gibt es zunehmend Unruhen wegen den stark gestiegenen Preisen für Grundnahrungsmittel.

Die Welt steckt also in der Krise? IWF und Weltbank warnen vor internationalen Konflikten und Unruhen aufgrund dieser Situation. In der Wirtschaft macht die US Immobilien- und Bankenkrise zusätzlich der Weltwirtschaft zu schaffen. Der EURO befindet sich auf Höchststand zum US Dollar und Rohöl, Gold und andere Rohstoffpreise haben in den letzten 6 Wochen die Höchststände der Geschichte getestet. Was hat diese Situation mit internationalen Verhandlungen und Auswandern zu tun?

Weiter lesen "IWF und Weltbank warnen - Kommt die Weltwirtschaftskrise?" »

18.04.08

Wie mehrere Medien und Nachrichtenagenturen berichten, hat sich die Erteilung von Touristen-, Studenten- und Geschäftsvisa für die Volksrepublik China erheblich verlangsamt und teilweise werden Visa auch nicht erteilt. Amerikanische Studenten berichten über die Nichtverlängerung der Visa über die Sommermonate und auch in deutschen Konsulaten dauert die Erteilung der Visaanträge für die Einreise nach China bis zu 3 Monaten. Es wird spekuliert, dass China im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele in Peking die Einreise erschwert, um die Zahl der Einreisenden zu drosseln und besser kontrollieren zu können. Ferner verschärft sich die Sicherheitslage aufgrund der Olympiade aber auch durch die Proteste zu Tibet. Medien zufolge sind aber vornehmlich amerikanische Bürger von Einreisebehinderungen und teilweise Ausweisungen betroffen. Für Europa gibt es derzeit nur eine verlängerte Bearbeitungsdauer und schärfere Kontrollen bei Antragstellung.

Viele auch deutsche Geschäftsleute haben sich bereits mit dem deutschen Außenministerium in Kontakt gesetzt, um nach den Ursachen für die Visaerteilung und Verzögerungen zu fragen und schnelle Abhilfe zu schaffen. Es wird erwartet, dass sich das Außenministerium in Kürze dazu äußern wird. Für die aktuelle Situation können Sie auf dem Seiten des Außenministeriums aktuelle Informationen erhalten.

INTERCULTI rät allen Geschäftsleuten sich Halbjahres- oder Jahresvisa für die VR China zu besorgen und diese jetzt mindestens 3 Monate vor Reiseantritt zu beantragen. INTERCULTI erwartet weitere massive Einschränkungen bei der Einreise im Vorfeld der Olympischen Spiele die hauptsichlich durch sicherheitspolitische Maßnahme begründet werden. Wer nicht unbedingt nach China muss, sollte daher zunächst den Kontakt per Videoschaltung suchen. Studenten und Praktikanten sollten sich vor Antritt des Studiums oder Praktikums über die Einreise informieren. INTERCULTI wird weiter über die Lage der Visaerteilung berichten.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit Ausweisungen, schärferen Einreisekontrollen nach China oder langen Visabearbeitungszeiten gemacht? Wenn ja, schreiben Sie uns und teilen Ihre Erfahrungen mit unseren Lesern. Wir freuen uns.

Die letzte Ausgabe des FOCUS Magazins (Nr. 15) veröffentlicht eine interessante Statistik zur Zunahme der Langstreckenflüge von Deutschland nach China.

Laut Focus-Umfrage liegt die Lufthansa mit über 58 Flügen pro Woche an der Spitze der Flugbewegungen ins Reich der Mitte dicht gefolgt von Air France mit 48 und KLM mit 39 Flügen pro Woche. British Airways, Finnair und Swiss kommen zusammen auf 72 Flüge pro Woche. Insgesamt stehen im Sommerflugplan 2008 also über 200 Langstreckenflüge pro Woche allein nach China. Auch Air Berlin plant Flüge nach Peking.

Zum Trotz jeglicher Umweltschutzbemühungen und CO2 Verringerungsmaßnahmen nehmen die Langstreckenflüge von Monat zu Monat zu. Eine Ursache neben der starken Geschäftstätigkeit deutscher Firmen in China sind auch die bevorstehenden Olympischen Spiele im August, die viele Firmen aber auch Privatpersonen und Touristen ins Reich der Mitte locken.

INTERCULTI appelliert an alle Geschäftsreisenden die Reisen nach China einzuschränken. Zu Zeiten von CO2 Problemen und hohen Ölpreisen passt es nicht zusammen, dass Langstreckenflüge nach China von Monat zu Monat steigen. Neben hohen Reisekosten in der Unternehmenskasse wird auch das Klima belastet. Alternativen gibt es genug - Videotelefone oder die Errichtung einer lokalen Niederlassung sind auf Dauer günstiger als monatliche Dienstreisen.

Was halten Sie von der Klimadiskussion und den ansteigenden Langstreckenflügen nach China?

23.04.08

Die neuste Ausgabe des SPIEGEL Magazins (Nr. 17) hat auf der Titelseite ein sehr altes aber immer aktuelleres Thema ausgewählt "Wie ticken die Deutschen"? Dabei durchleutet der Spiegel typische Vorurteile zu Deutschen, deren Lieblingsbeschäftigungen, Kultur, Sexvorlieben, woran sie glauben, woran sie denken und ob wir Deutsche tatsächlich solche Saubermänner sind oder nicht.

INTERCULTI empfiehlt unseren Lesern die aktuellste Ausgabe des SPIEGEL Magazins. Lesen Sie selbst wie wir sind, wie wir wirken, was wir vielleicht falsch machen und was andere Länder und Menschen besser machen. Selbsterkennung als Mittel zur besseren interkulturellen Kommunikation und Sensibilisierung kultureller Eigenheiten im Ausland.

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen den Test von Spiegel-Online empfehlen: Wie typisch deutsch sind Sie?

Weiter lesen "SPIEGEL Magazin Nr. 17 - Wie ticken die Deutschen?" »

01.05.08

Die Medien - egal ob Tagespresse, Magazine oder TV - die Nachrichten überschlagen sich mit neuen erschreckenden Zahlen zur Abwanderung aus Deutschland. INTERCULTI fasst für Sie zusammen:

Danach ist die Zahl der Auswanderer erneut wieder auf ein Rekordhoch gewachsen. Laut Statistischen Bundesamt sind von Januar bis November 2007 rund 150.000 Deutsche ins Ausland abgewandert. Beliebte Ziele der Auswanderer waren die Schweiz, Österreich, USA aber auch Länder wie Spanien, Schweden, Kanada, Australien sind weiterhin sehr beliebt. Statistiker befürchten, dass sich die Abwanderung aus Deutschland weiterhin verstärkt und das im aktuellen Jahr bis 200.000 Bundesbürger Deutschland verlassen werden. Hauptsächlich sind es junge Männer die Deutschland verlassen und nach einer neuen beruflichen Chance oder Zukunft suchen. Darunter sind auch viele Leistungseliten aus Wissenschaft und Wirtschaft mit überdurchschnittlichen Bildungsniveau.

Während die Politik abwiegelt und mit steigenden Einwanderungszahlen und einer wachsenden Anzahl von so enannten "Rückkehrern" argumentiert, scheint sie dennoch nicht die Tragweite der höchsten Abwanderungsrate seit Kriegsende in den 50er Jahren begriffen zu haben. Neben steigenden Sozialabgaben, steigender Inflation und gleichbleibenden oder teilweisen sinkenden Nettolöhne sind Faktoren wie bessere Karrierechancen, bessere Bezahlung, Bildungschancen und Familienförderung Ursache für die Auswanderungswelle aus Deutschland.

Eine interessante Studie können Sie auch bei Migration und Bevölkerung http://www.migration-info.de/migration_und_bevoelkerung/artikel/080310.htm">hier lesen.

Übrigens auch INTERCULTI wird seinen Sitz von Deutschland nach China verlagern!

Was halten Sie von der stetig ansteigenden Zahl der Auswanderer/Abwanderer aus Deutschland? Ist es nur eine Modeerscheinung oder ein Trend, der früher oder später die Gesellschaft verändern wird? Diskutieren Sie mit - INTERCULTI freut sich auf Ihre Meinung und Kommentare.

13.05.08

INTERCULTI hat die Medien zur Erdbebenkatastrophe in China verfolgt. Von der in Peking für die ARD korrespondierende Reporterin Frau J. Zimmermann nehmen die Ereignisse in China mittlerweile abergläubische Züge an. Laut einer alten Redensart der Kaiser vom "Himmel" bestraft, wenn etwas im Argen liegt. Ist damit der chines. Staatspräsident gemeint der sich um seine Politik sorgen sollte?

Nach der Schneekatastrophe und den politischen Tumulten um Tibet (INTERCULTI berichtete zu beiden Ereignissen) kommt nun das schlimmste Erdbeben seit 32 Jahre in der Provinz Szechuan im Westen des Landes hinzu. Damit sind der Westen, der Südwesten und der Osten bisher im Glücksjahr 2008 - dem Jahr was China gross und mächtig machen sollte und das Licht in die Welt hinaustragen sollte - von schweren Katastrophen heimgesucht worden. Bereits jetzt wird angeblich bei der Bevölkerung in einigen westlichen Provinzen der Unmut über die Partei und die Regierung zum Missmanagement während der Schneekatastrophen und der jetztigen Erdbebenkatastrophe spürbar und alte abergläubische Weisheiten aus den Zeiten des Kaisers werden wach.

An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass sich China im Moment der Katastrophe der Welt gegenüber sehr offen zeigt und dies ein neuer Schritt in Richtung Meinungs- und Nachrichtenfreiheit ist.

Wird das Jahr 2008 sich für China noch zum Guten wenden oder werden weitere Katastrophen folgen? Meinen auch Sie das Aberglaube und die Katastrophen der letzten Monate in China zusammenhängen und sich Chinas Einstellung zur Welt und Umwelt ändern sollte? Diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Meinung.

HELFEN SIE DEN ERDBEBENOPFERN IN SZECHUAN!!!

INTERCULTI berichtete mehrfach über die politischen Unruhen in Myanmar (Birma). Nun ist der riesige Staat im Südosten Asiens von einem der schlimmsten Zyklone heimgesucht worden und die UN befürchtet bereits bis 200.000 Tote durch die direkten und indirekten Folgen des Killersturms.

Nach gut einer Woche des Zyklons der Birma mit aller Wucht traf, läuft die internationale Hilfe aufgrund der restriktiven Haltung des Militärregims sehr schleppend an. Viele Visa werden verzögert oder nicht ausgestellt. Hilfslieferungen stappeln sich am Flughafen von Rangun, an der Grenze Thailands oder im Grenzgebiet zu China und warten auf den Abtransport in Richtung der Notleidenden Menschen. Fehlende Infrastruktur ins Flussdelta machen den Weitertransport zu den am schlimmsten betroffenen Menschen fast unmöglich. Es wird davon ausgegangen, dass bisher nur 30% der Bevölkerung in Not erreicht werden konnte.

Trotz zahlreicher Sanktionen und Strafen gelingt es der USA und der EU bisher nicht dem Militärregime in Myanmar Vernuft beizubringen oder Myanmar gegenüber dem Westen zu öffnen und demokratische Strukturen einzuführen. Das Militär bereichert und feiert sich vor Ort und lässt sich nur wenig von den internationalen Protesten stören. So wie keiner mehr über die Proteste der Mönche vor nur wenigen Monaten berichtet, so wird in ein paar Monaten niemand mehr über diese Sturmkatastrophe berichten.

INTERCULTI unterstützt das Aktionsbündis verschiedener Hilfsorganisationen. HELFEN SIE DEN MENSCHEN VÒN BIRMA und SPENDEN SIE für Notleidende. Informationen finden Sie im Internet oder auf den Seiten von ARD und ZDF.

Für alle Anderen empfiehlt INTERCULTI - unterstüzten Sie das Militärsystem Myanmar NICHT durch Ihre Reise oder durch Ihre Geschäftstätigkeit in Birma. Halten Sie Investitionen zurück und unterstützen Sie dadurch nicht korrupte Militärmachthaber. Warten Sie auf eine veränderte politische Situation und investieren Sie dann in Birma - was vor 50 Jahren zu den reichsten Ländern Südostasiens gehörte.

Haben Sie Fragen und Meinungen zum Thema Birma? Wie sollte man am besten helfen? Diskutieren Sie mit!

16.06.08

Chinas Unglück geht weiter....nachdem die Aufräumarbeiten der Erdbebenkatastrophe im Westen des Landes auf Hochtouren laufen, sind Millionen Menschen von schweren Regenfällen, Erdrutschen und Hochwasser im Osten und Südosten des Landes bedroht. Laut mehrerer Versicherungsagenturen belaufen sich die Schaden durch das Hochwasser bereits auf über eine Milliarde Euro. Wird die Unglücksserie bis zu den olympischen Spielen in gut 6 Wochen anhalten?

Derweil ist die Kritik für die Menschenrechtspolitik, Tibet, Proteste bei den olympischen Fackelumzügen und Ausweisungen oder Ablehnungen von Visa-Anträgen abgeflacht. Die chines. Regierung versucht die Zeit vor den olympischen Spielen zu nutzen um sich um die Katastrophen im Land zu kümmern und Ruhe in die internationale Politik einkehren zu lassen.

Ungehindert davon haben viele Deutsche und Europäer für das chinesische Volk in den Erdbebengebieten gespendet. Obwohl China selbst in der Lage wäre die Katastrophe zu bewältigen war die internationale Hilfe größer als im benachbarten Birma, wo der Zyklon noch mehr Tote vor wenige Monaten opferte.

INTERCULTI ruft in diesem Zusammenhang nochmals alle Leser dazu auf, für die Zyklonopfer in Birma und die Erdbebenopfer in China zu spenden. Entsprechende Spendenkonten finden Sie im Internet oder bei der ARD / ZDF.

INTERCULTI´s Co-Autor zieht derzeit nach China und macht derzeit Bekanntschaft mit den Einwanderungsregelungen. Hier ein paar Tipps für alle Auswanderwillige nach China:

1. Planen Sie die Auswanderung mindestens 3 - 6 Monate im voraus

2. Ihr Arbeitgeber sollte so schnell wie möglich eine Einladung und ein Bestätigungsschreiben vom Arbeitsministerium beantragen.

3. Um Ihr Einreisevisa zur Arbeitsaufnahme (Z-VISA) zu erhalten - derzeit wird über grosse Verzögerungen berichtet - benötigen Sie folgende Unterlagen:

- Bestätigung über Ihren Flug
- Bestätigung über Ihr Hotel bei Ankunft oder permanente Wohnunterkunft
- Gesundheitszeugnis und ggf. HIV Test
- Arbeitsvertrag im Original
- Einladung und Bestätigung der Firma vom Arbeitsministerium

Besorgen Sie sich im Vorfeld eine gute Krankenversicherung die weltweit gültig ist. Ggf. wird bei Ihrem Visaantrag schon eine Bestätigung der Krankenversicherung verlangt.

Weiter lesen "Auswandern nach China - Tipps von Interculti" »

16.07.08

Mit EXPLI (mehr dazu im EXPLI Blog) geht in Kürze eine Do-it-yourself Plattform online, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kreative Menschen und ihre Ideen zusammenzubringen, damit sich diese bei den unterschiedlichsten Problemstellungen helfen können. Mit einfachen Rezepten bis hin zur Modifikation von hochkomplexen Produkten (z.B. ein düsengetriebenes Fahrrad) sollen alle Komplexitätsbereiche abgedeckt werden.

Weiter lesen "Web 2.0 für Bastler: EXPLI die Plattform für Anleitungen & Ideen steht in den Startlöchern" »

08.08.08

Mit einem großem Spektakel wird heute die Eröffnung der Beijing Olympic Games erwartet. Die Spiele standen sowohl in China als auch ausserhalb Chinas unter keinen guten Stern. Viele Chinesen freuen sich auf die Spiele aber Anzeichen wie Erdbeben, Hochwasser, ein harter Winter, erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für alle öffentliche Bereiche sowie politische Missverständnisse und erschwerte Visa Bedingungen. Die Hotels in Peking sprechen von 15% weniger Touristen als erwartet, sind aber dennoch mit der Vielzahl der internationalen Besucher zufrieden.

Auch gestern stand die finale Runde der olympischen Fackel unter keinem guten Stern, da der Himmel über dem Prestigeobjekt - das Nest so wie das Eröffnungsstadium heisst - unter einer dicken Wolke von Luftverschmutzung lag. Der Wetterbericht verspricht etwas Wind und Regen, was die Situation heute zur Eröffnung wesentlich verbessern sollte. Hunderte von Polizisten werden für einen reibungslosen Ablauf und einen hohen Sicherheitsstandard sorgen. Das IOC hat in einer Pressekonferenz nochmals darauf hingewiesen das nun der Sport im Vordergrund steht und keine politischen Auseinandersetzungen. Bei Olympia ringt die Welt friedlich und sportlich miteinander!

China ist sehr stolz auf die Spiele und auch mit recht - es wurde erstmalig in der olympischen Geschichte geschafft, dass alle Objekte überpünktlich zur Eröffnung fertig wurden. INTERCULTI hofft daher, dass die schlechten Anzeichen wirklich nur ein Vorspiel waren und die Beijing Olympischen Spiele unter einem guten Stern und Sonne mit viel blauen Himmel starten können. I

INTERCULTI wünscht allen Lesern eine schöne Zeit und viel Spaß beim anschauen der grossen Eröffnungsfeier bei Olympia sowie allen Sportlern viel Glück und Kraft und gratuliert den Organisatoren von Olympia zu diesem hervorragenden Ergebnis und einzigartigen Sportstätten.

16.08.08

Während sich chinesische Medien sehr positiv zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking geäußert haben, war die Berichterstattung in Deutschland durch vielerlei negative Kommentare gekennzeichnet. Oft wurde Peking mit Melbourne verglichen, was natürlich Unsinn ist - da Melbourne eine sehr futuristische Eröffnung hatte und Peking eine eher traditionelle mit vielen modernen Showelementen. Eine objektive Berichterstattung haben lediglich CNN und BBC abgeliefert. Die Eröffnungsfeier wurde in diesen Nachrichtensendern ausdrücklich gelobt und hervorgehoben, es wurde aber auch immer wieder auf kritische Themen hingewiesen.

Einen peinlichen Auftritt hatte dagegen Deutschland auf Olympia - über 80 Staatsoberhäupter und Königshäuser gaben sich ein Stelldichein auf der VIP Tribüne darunter der amerikanische President Bush, der französische President, der russische Ministerpräsident Putin und viele andere mehr. Wo war Deutschland? Aufgrund der viel debatierten Themen zu Menschenrechten und dem Tibetthema ist Deutschland wohl absichtlich von der Eröffnungsfeier fern geblieben. Die Kanzlerin ist noch im Urlaub und die Minister oder der Bundespräsident hatten wohl auch keine Lust. Die Europameisterschaft im Fussball war wohl schon genug für die Politik in der Teilnahme an sportlichen Aktivitäten. Für Asiaten war die Abwesenheit der Bundesrepublik leider ein völliger Gesichtsverlust Deutschlands. Der Einmarsch der deutschen Mannschaft, bei der auch einige Sportler aus ähnlichen Gründen fernblieben, verlief somit unspektakulär und ohne ein Winken eines Representanten.

INTERCULTI hat die lokale Presse und internationale Presse verfolgt, wo die Abwesenheit Deutschlands auf der Gasttribüne als äußerst peinlich empfunden wurde. Medien in Deutschland haben darüber gar nicht oder sogar positiv berichtet. Wir meinen - Deutschland sollte derartige Alleingänge in Zukunft sorgfältig prüfen. Es kann viel "Gesicht" und Ansehen durch solch für uns eher unwichtige Begebenheit zerstört werden. Natürlich hat Deutschland damit auch ein Zeichen gesetzt, aber es ist im Alleingang passiert und das ist wiederum negativ. Wir hoffen, dass sich Deutschland zukünftig in Asien vorsichtiger agiert und die Folgen von "nicht anwesend sein" bedenkt. War das nicht wieder "Typisch Deutsch"?

Was meinen Sie zur Abwesenheit der Kanzlerin oder anderer hoher Representaten der Bundesrepublik auf der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Nachdem die letzten 7 Monaten durch diverse Naturkatastrophen und exorbitante Preissteigerungen gekennzeichnet war, sieht es nun für China sehr gut aus. Der Preisauftrieb ist deutlich gefallen, die Regierung hat die Wirtschaft gedrosselt um eine Überhitzung der Volkswirtschaft zu vermeiden. Der Chinesische Yuan zeigt sich erstaunlich stark gegenüber anderen Währungen und auch die Olympsichen Spiele in Peking bringen China bisher den erwünschten Goldregen. Vor den wichtigen Wettkämpfen in der Leichtatlethik führt China den Medailienspiegel unangefochten weit vorn an, sodass auch die USA um einiges zulegen muss, um Chinas Sieg in den Spielen wegzunehmen.

Mit den positiven Nachrichten von Olympia hoffen wir, dass die lange Unglückserie in China abreist und sich die verbleibenden 3 Monate weiter positiv entwickeln. Sicherlich werden im Nachgang der Spiele die kritischen Themen angesprochen. Mit Olympia ist allerdings auch Weltoffenheit nach China eingekehrt. Die Menschen begegnen Ausländern nicht mehr so fremd wie vor 10 Jahren.

Ein guter Beweis dafür ist das Leben in Shanghai. Unter www.schanghai.com tauschen sich hauptsächlich Deutsche Auswanderer über das Leben in der Metropole am Yantze aus. INTERCULTI empfiehlt www.schanghai.com sowohl für Auswanderer als auch für alle Interessierten an Veränderungen im chinesischen Gesellschaftsleben.

23.08.08

Die Olympischen Spiele in Peking gehen morgen mit einer grossartigen Abschlussveranstaltung zuende. Die internationalen Medien sind nach wie vor zweigeteilt zu den Spielen.

Typisch Deutsch - Deutsche Medien derzeit überwiegend negativ und kritisch zu China

Während sich deutsche Medien noch vor wenigen Jahren immer positiv zu China geäußert haben und damit einen Boom der deutschen Wirtschaft in China auslösten, wird seit einiger Zeit nur noch negativ berichtet. Große Internetanbieter wie GMX sprechen von "Zuviel Eigenlob" und zitieren chinesische Medien und deren Lob für die gelungenen Spiele und den Medaillienregen.

Genau wie in Deutschland wird in China jede Goldmedaillie gefeiert - da ist auch gut so. Während die deutsche Mannschaft hinter den Erwartungen zurückblieb, konnten die Chinesen Ihre Kraft unter Beweis stellen. Fast alle Sportler aller Nationen lobten die Organisation vor Ort - ob in Hong Kong bei den Reitern, in Qingdao bei den Seglern oder in Shanghai bei den Fussballern - überall lief die Organisation reibungslos und die Besucher hatten keine Wünsche offen. Die Spiele verliefen ohne grosse Zwischenfälle, ohne Sicherheitsbedenken und Terrorgefahren - Dank der hervorragenden Organisation der chinesischen Behörden. Wird Olympia in England 2012 das auch schaffen?

In Deutschland wird allerdings weniger über die gelungenen Spiele berichtet, sondern eher über chinesische Politiker die Journalisten beschimpfen, die angeblich eingeschränkte Pressefreiheit, den chinesischen Nationalstolz oder die Propagandakampagnen für die Spiele. Wenn die Spiele in Leipzig gewesen wären, dann hätte auch die deutsche Medienlandschaft ausschliesslich positiv über die Spiele geäußert. Warum messen wir bei anderen Ländern mit anderen Maßstäben?

INTERCULTI meint - die deutsche Medienlandschaft sollte darüber nachdenken und nicht nur negativ über China berichten. Die Spiele gehören zu den Besten in der Geschichte und China darf mit recht stolz darauf sein und natürlich auch darüber 1. Nation im Medaillienspiegel zu sein. Die deutsche Presse soll sich bitte an die Jahre 1998 - 2003 erinnern, wo China als das Land der ungeahnten Möglichkeiten gepriesen wurde und eine Abwanderungswelle deutscher Produktionsstätten nach China auslöste. Wie stehen Sie zur zweigeteilten Meingung - ist Olympia ein Erfolg oder nur eine grossartige Propagandashow? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns.

07.09.08

Die politische Situation in Thailand ist nach wie vor unübersichtlich und angespannt. Viele die derzeit einen Thailandurlaub planen, sollten sich vorher über die Webseiten des Außenministeriums informieren (Siehe unter INTERCULTI Link).

Warum kommt Thailand nicht zur Ruhe? Das Land schwankt seit Jahren zwischen Korruption (Thaksin) und Militärdiktatur. Nur der König kann immer noch regulierend eingreifen und das Land zur Ruhe bringen. Die Thailänder wünschen sich eine ordentliche demokratische und nicht korrupte Regierung. Das Militär hat seit der Absetzung Thaksins inoffiziell die Kontrolle über Thailand und Thailand kann daher quasi als Militärdiktatur bezeichnet werden. Obwohl es Thailand seit vielen Jahren wirtschaftlich gut geht, ist der Aufschwung an der Masse der Bevölkerung vorbeigegangen. Steigende Reispreise (INTERCULTI hat berichtet) haben ferner zu noch mehr Ärger über die Regierungspolitik geführt und Unruhen ausgelöst.

Der mittlerweile sehr kranke König schafft es allerdings noch immer die Bevölkerun zu beschwichtigen und bekommt das Land allein durch seine herausragende Position unter Kontrolle. Sollte Thailand wieder zum Royalismus wechseln? Es wird in diesen Tagen viel spekuliert über die Zukunft des Königshauses und von Thailand selbst. INTERCULTI wünscht sich für Thailand eine stabile Führung, damit das Land weiterhin wachsen kann.

Tipp: Sprechen Sie bei Geschäftsverhandlungen die politische Situation im Land nicht an. Wie auch in anderen Tipps vorher von INTERCULTI, sollten auch kritische Fragen zum Königshaus und zum Militär in Thailand tabu sein. Thailand ist sehr stolz auf seine Geschichte, als einziges Land in fast ganz Asien nie kolonisiert gewesen zu sein. Das sollten Sie immer anerkennen, wenn doch mal die Diskussion auf dieses Thema kommt.

Haben Sie gerade einen Thalandurlaub hinter sich? Wenn ja - wie war die Situation vor Ort und hatten Sie Angst? Schreiben Sie uns teilen uns Ihre Erlebnisse mit. Die Leser von INTERCULTI freuen sich.

Das sehr ruhige Kambodscha macht derzeit Schlagzeilen mit einer Innovation der den Automarkt in Asien durcheinander bringen könnte:

Ein Tüfftler hat in seiner Werkstatt ein Selbstbauauto entworfen. Mit ein paar Handgriffen ist der fahrbare Untersatz fertiggestellt und selbst die Batterie kann wie bei einem Handy ein- und ausgeschaltet werden. Die Idee die hinter dieser Innovation steht ist, dass sich viele Leute in Kambodscha kein Auto oder Motorrad leisten können. Das Auto kostet nach verschiedenen Angaben zwischen 600 - 1000USD und soll hoffentlich bald in Serie gehen, sobald sich ein Investor gefunden hat.

INTERCULTI findet diese Innovation wegweisend für Kambodscha. Das Land entwickelt sich immer besser und versucht den Anschluss an den Wachstum seiner Nachbarstaaten zu schaffen. Wenn die Autoproduktion tatsächlich starten kann, wäre Kambodscha nach Indien das 2. Land, welches ein Billigauto für die Bevölkerung auf den Markt bringt.

Die US Wirtschaft dümpelt seit geraumer Zeit zwischen Finanz- und Immobilienkrise, steigenden Arbeitslosenzahlen und einer "fast" Rezession. In Europa ist die Inflation auf dem Vormarsch und der Euro auf dem Rückzug von seiner Bergtour. Die Arbeitslosenzahlen halten sich in Europa auf Vorjahresniveau und die Wirtschaft stagniert.

In Asien dagegen ist die Inflation der Nahrungsmittelpreise auf dem Rückzug und die Währungen steigen wieder. Der Chinesischen Renmimbi zeigt sich so stark wie noch nie und es wird erwartet, dass er in den kommenden 8 - 12 Monaten weiter aufgewertet wird. Damit werden Waren aus der EU nun billiger und die Asiaten können bei uns auf Einkaufstour gehen. Fällt der Euro weiter profitieren durch die schlechte Wirtschaftslage in den USA ausschliesslich die Asiaten. In Asien sind die Aktienmärkte bereits am Boden und beginnen sich zu erholen. In China haben so viele Anleger wie noch nie im Juli und August Depots eröffnet, um sich am derzeit sehr billigen Aktienmarkt zu versorgen und daran zu profitieren. In Europa und den USA dagegen kommt es immer wieder zu Einbrüchen der Aktienmärkte und niemand weiß, wann der Boden erreicht ist.

INTERCULTIs Prognose: Es könnte sein, dass jetzt die goldenen Jahre für Asien anbrechen - allen voran wieder mit China. Eine starke Währung, robustes Wirtschaftswachstum, niedrige Inflation sind eine sehr gute Ausgangslage für den zukünftigen Aufstieg Asiens. Gemeinsam mit Indien, Hong Kong, Singapur, Vietnam und der arabischen Halbinsel bildet Asien nun ein gesundes Gegengewicht zu den USA und der EU und kann die Weltwirtschaft stabilisieren. Wer hätte das vor 10 Jahren gedacht? Die USA und die EU müssen nun nicht nur wirtschaftlich, sondern auch machtpolitisch umdenken. Höchstwahrscheinlich wird sich Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nach Asien in den kommenden Jahren noch verstärken. Grund genug um über das Auswandern nach Asien nachzudenken.

12.10.08

Nachdem in den Sommermonaten etwas Ruhe in Thailand eingekehrt war, wird nun wieder auf dem Strassen gekämpft. Zahlreiche Protestler richteten Ihre Wut gegen den Staat und die derzeit herrschende "militärische Demokratie" in Thailand. Die Bevölkerung verlangt nach einem Neuanfang. Unterdess gehen die Touristenzahlen nach unten und die Sorge wächst, dass sich die blutigen Proteste, die immer wieder von Polizei und Militär niedergeschlagen werden, auch auf andere Stadtteile und Provinzen Thailands ausbreiten. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass das Militär einen Schlussstricht zieht und den Protesten ein für alle mal ein Ende setzt. Der König scheint unterdessen sich noch zurück zunehmen und wartet die Situation ab. Sollte es zu den schlimmsten Unruhen seit Jahren kommen, wird der König auf jeden Fall einschreiten und eine neue Regierung vorschlagen. INTERCULTI wird weiter über die Lage in Thailand berichten. Sollten Sie einen Urlaub nach Thailand planen, so informieren Sie sich bitte vorher auf den Seiten des auswärtigen Amtes. INTERCULTI möchte zugleich vor Panikmache warnen, da die Proteste derzeit nur punktuell sind und nicht die gesamte Bevölkerung wiederspiegeln. Die Anführer sind eine kleine Zahl von Demokraten, Antiroyalisten, Anarchisten und Alternativen die mehr Demokratie für Thailand fordern. Die Mehrheit der thailändischen Bevölkerung ist aber noch ruhig und geht der alltäglichen Arbeit nach.

Die weltweite Finanzmarktkrise macht auch vor Asien nicht halt. Die Leitbörsen in Tokio, Hong Kong, Singapur und Korea zeigten eine Woche lang in Folge ausschliesslich den Trend nach ganz unten. In China ist der Shanghai Composite so tief wie seit vielen Jahren nicht mehr. Viele Asiaten haben Ihr Erspartes in Aktien oder Fonds angelegt und stehen jetzt vor dem Aus. Bereits vor wenigen Wochen verzeichnete die chinesische Kontrollbehörde einen Boom bei der Eröffnung neuer Depotkonten. Es kann davon ausgegangen werden, dass viele Chinesen die im August und September Ihre Depots eröffnet haben nun in tief roten Zahlen sind. Aus vielen Ländern gibt es bereits Proteste von Kleinanlegern und zahlreiche Selbstmorde.

Allerdings zeigt sich Asien trotz der Krise sehr stabil. Es kann davon ausgegangen werden, dass Asien die Weltwirtschaft stützen wird und ein Gegengewicht zur Rezession in den USA und dem drohenden Abschwung in Europa bilden kann. Die Volkswirtschaften in Asien zeigten sich erstaunlich robust. Ein niedriger Euro hilft vielen Währungen zu neuer Kaufkraft. Der niedrige Ölpreis schafft auch wieder mehr Vertrauen und Produktion und Exporte steigen. Alles hängt nun an dem Konsumverhalten der Asiaten. Da viele Ihr Geld am Aktienmarkt verloren haben, könnte es zu dramatischen Einbrüchen beim Konsum kommen. INTERCULTI erwartet auf die Sicht von 2 Jahren einen Einbruch der asiatischen Propertymärkte, da diese bisher stabil auf sehr hohem Niveau sind. Es ist nur eine Frage der Zeit bis viele Wohnungskäufer die Kredite nicht mehr bedienen können und damit ist eine Gefahr für die asiatische Sub-Prime Krise gegeben. Viele Unternehmen zeigen sich pessimistisch für 2009 und fangen an zu sparen. Die Auswirkungen werden auf dem Arbeitsmarkt als erstes sichtbar werden.

INTERCULTI wird weiter über die Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen berichten. Was meinen Sie wie es mit der Finanzmarktkrise weitergeht?

02.11.08

Die Nachrichten über China werden weniger und weniger in diesen Tagen. Man hört vereinzelt Wirtschaftsmeldungen aus dem Reich der Mitte. Die Kanzlerin war kürzlich mit einer hochrangigen Delegation in China aber ansonsten ist es doch eher ruhig um China geworden. Die Olympischen Spiele sind vorbei, Tibetproteste haben sich vorerst gelegt, es gibt keine Naturkatastrophen - bisher war es für China ein ereignisreiches Jahr.

Dennoch - das Interesse an China hat sich gelegt. Noch vor wenigen Jahr war China als Powerhouse in der Welt bekannt und war umworben von allen Staaten. Viele europäische Firmen haben in dieser Zeit Ihre Niederlassungen und Fabriken in China eröffnet. Mit der zunehmenden Marktkapitalisierung in Indien und anderen Staaten hat sich der Fokus aber verlagert - die Geschäfte in China laufen gut und natürlich sollten noch mehr Firmen investieren. Viele Unternehmen trauen China aber nicht mehr - warum? Oder war China doch nur eine Modeerscheinung? Im Moment sind Märkte wie Russland, Brasilien, Vietnam, Indien oder Kasachstan interessant - aber bieten diese Märkte wirklich die gleichen Vorteile wie in China?

INTERCULTI meint - die "Chinawelle" ist erst einmal vorbei. Viele Medien möchten nicht mehr über China berichten. Auswanderer nach China sind uninteressant geworden. Verbände interessieren sich für andere Märkte wo sie sich mehr Chancen ausrechnen. Doch INTERCULTI gibt Ihnen zu bedenken: Die weltweite Finanzkrise (INTERCULTI hat berichtet) ist nicht spurlos an der EU, USA, Russland, Indien und anderen Märkten vorbei gegangen. Chinas Wirtschaftswachstum ist mit ca. 8% nach wie vor gut in Takt. Viele Firmen sollten sich jetzt auf China als Absatzmarkt konzentrieren - es gibt eine immer grösser werdende Mittelschicht, eine sehr gut gehende Oberschicht und über 10 Millionen Millionäre. China ist eine der größten Importländer für Lebensmittel, Möbel und Maschienen. Der Absatz dürfte sich weiter positiv entwickeln - gerade in Premiumsegmenten. Schliesslich wird der Chinesische Yuan (RMB) immer stärker und es kann mehr gekauft werden. Nutzen Sie die Chance und schauen Sie nicht auf Märkte, deren Wachstum durch die derzeitige Krise selbst in die Krise oder ins Stocken geraten ist.

Wie immer würden viele sagen - die Deutschen verschlafen die meisten Trends in der Wirtschaft in Asien. Zwar wird viel gereist aber es nicht viel gehandelt. Oft haben deutsche Firmen Angst vor dem Sprung in den Osten. In China hätten sich viele die Finger verbrannt - natürlich, da viele davon ausgegangen sind, dass ein Chinageschäft nach 6 Monaten profital ist. Allerdings sind Geschäfte in China im Durchschnitt erst nach 2 Jahren profitabel - dann aber stark steigend. Niemand wussste das damals nun haben alle Angst. Indien - viele Verbände gehen nach Indien, viele neue Messen in Indien - ist Indien das neue China für die nächsten 5 Jahre? Sicherlich bietet Indien mit 1 Millarde Menschen genug Marktpotential aber die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im wesentlichen verschieden mit China. Vietnam - grosse Bauprojekte und viele deutsche Ingenieure arbeiten bereits in Vietnam soll man vielleicht lieber nach Vietnam gehen? Nun Vietnam bietet derzeit vielleicht das stärkste Wirtschaftswachstum mit knapp 10% aber was kommt danach? Viele Firmen schauen immer nur oberflächlich auf die Wirtschaftsfaktoren und denken oh da ist der Markt, dort ist der Markt und fangen an zu rennen. Welchen Trend Sie gerade in China verschlafen verrät Ihnen Ihnen INTERCULTI:

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04.11.08

Ein neues Land für INTERCULTI - Bhutan - steht derzeit im Mittelpunkt einiger Auslandskorrespondenten. Der junge König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck wurde mit nur 28 Jahren zum 5. Drachenkönig des Königreiches Bhutans gekrönt und ist damit der jüngste König der Welt. Allerdings gilt er für sein Alter auch als sehr Weise, da er internationale Universitäten besucht hat. In seiner Amtszeit möchte er Bhutan vorsichtig der Welt öffnen. Der Himalayastaat eingeklemmt zwischen Indien und China kannte bis vor wenigen Jahren noch kein TV. Im vorigen Jahr hatte sich das Land bereits ersten Touristen geöffnet, die mit teuren Spezialvisa Bhutan bereisen können. In einer feierlichen Krönungszeremonie erhielt der junge König nun heute den offiziellen Auftrag die Geschicke des Landes fortzuführen. Bereits vor einigen Jahren hatte er mehrere Tausend Nepalis aus Bhutan verwiesen, aus Furcht vor Unruhen. INTERCULTI wünscht dem neuen Drachenkönig, dass er Bhutan langsam und vorsichtig der Welt öffent und das er lange die Geschicke des Himalayastaates lenken kann.

05.11.08

China hat gerade umfangreiche Wirtschaftshilfen und Konjunkturmaßnahmen verabschiedet. Die Wirtschaft hat sich schneller als erwartet auf derzeit 8,2% BIP abgekühlt. Exporte und andere Fundamentaldaten zeigen sich noch stabil, aber es macht sich eine grosse Angst und Volatilität breit. Selbst der Chines. Staatspräsident bezeichnete die derzeitige Situation als sehr ernst zunehmend bzw. die Effekte der Krise auf China als viel schlechter als ursprünglich erwartet. Auslandsinvestitionen FDI beginnen bereits zu sinken. Mit der Krise im Nacken hat China nicht lange auf sich warten lassen und umfangreiche Hilfsmaßnahmen für Wirtschaft, Arbeit und Konjunktur verabschiedet, die u.a. folgende Mittel beinhalten:

1. Unterstützung des Inlandkonsums
2. Verringerung von Exportsteuern für z.Bsp. Textilien, Spielzeuge usw.
3. Stabilität des Yuan, um ein weiteres Ansteigen und Verteuerung chines. Produkte zu vermeiden
4. Unterstützung des Imports u.a. von Lebensmitteln
5. Umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen z.Bsp. den Neu- und Ausbau von Flughäfen, Piplinebau und den Bau von Kernkraftwerken aber auch hohe Investionen in "grüne Bauprojekte".

Insgesamt sind die Hilfemaßnahmen über 500 Mrd. USD schwer und es wird erwartet, dass sich zumindest der Bausektor in China und der Konsum stabil hält.

Kommentare der Weltbank - wenn China seine Wirtschaftskraft behält und stabil zwischen 8-9% wächst, dann wird es der Welt viel leichter fallen aus der Krise zu kommen.

China Daily hatte vorige den Aufmacher "China zeigt den Weg vorwärts"

Insgesamt sind sich Experten einig: Es ist Zeit das China eine grössere und wichtigere Rolle bei den weltweiten Entscheidungen in der Wirtschaft trifft. Auch INTERCULTI hofft, dass China sich in den kommenden Monaten stabil zeigen wird und der Welt den Weg aus der Krise zeigen kann. INTERCULTI rät allen Lesern im nächsten Jahr die Maßnahmen in China genau zu beobachten und auch als Chance für Investitionen in die Zukunft zu sehen, da sich China für 2010 und 2011 sicherlich als noch stärker als zuvor in der Weltwirtschaft positionieren wird.

Wer hätte das noch vor wenigen Jahren gedacht, dass bei einem Weltfinanzgipfel die Welt auf Indien und China schaut. Die G8 Staaten sind von gestern - nun sind die G20 Staaten am Zug die derzeitige Krise auf den Finanz- und Wirtschaftsmärkten zu bekämpfen. Nicht nur das Indien und China gemeinsam ein Drittel der Weltbevölkerung stellt, auch die Wirtschaftskraft ist in Indien und China so stark geworden, dass man diese Staaten beim Kampf gegen weltweite Rezession einbeziehen muss. Viele G8 Staaten verlangen sogar eine noch stärkere Einbindung von Brasilien, Indien und China, um die Weltwirtschaft zu stimulieren.

Nichtsdestotrotz, es wird erwartet das sich China bei einigen Hilfemaßnahmen ggf. sperren wird oder eine andere Stellung bezieht u.a. bei der Kontrolle weltwelter Finanzinstitutionen bzw. bei der Kontrolle der Währungskurse usw.. Ferner wird der alte US Präsident Bush noch am Tisch sitzen, sodass die USA ohne den neugewählten Präsidenten Obama ebenfalls andere Maßnahmen unterstützen wird und noch die alte Wirtschafts- und Finanzpolitik vertreten wird. Daher ist das Ergebnis des Weltfinanzgipfels völlig offen. Hoffentlich wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. INTERCULTI wird weiter berichten wie sich China und Indien zur derzeitigen Weltwirtschafts- und Finanzkrise positionieren werden.

06.11.08

Der neugewählte US Präsident Obama wird in fast allen Ländern als grosser Hoffnungsträger für verbesserte Beziehungen gesehen. China heisst Obama willkommen und hofft auf mehr Stabilität zwischen den Sino-Amerikanischen Beziehungen. Die USA und China sind ein Garant für die polititische Stabilität in der Welt und den Weltfrieden. Beide Nationen hoffen die Beziehungen vertiefen zu können, um so eine enge und lang andauernde Freundschaft aufzubauen.

Indien dagegen lobt die Ambitionen Obamas und würdet den langen Weg, den Obama bis zur seiner Wahl zurücklegen musste. Auch Indien hofft auf verbesserte Beziehungen in Politik und Wirtschaft.

Asiens Wirtschaft ist nach wie vor sehr stabil. In China hat sich das Wirtschaftswachstum auf 9% abgekühlt. Die meisten Staaten in Asien hoffen auf bessere Wirtschaftsbeziehungen zur USA und politische Stabilität. Es wird sich zeigen wie Obama auf kritische Themen wie Tibet, Birma, Taiwan, Pakistan, Iran, die Kriege in Afghanistan und noch teilweise im Irak regieren wird. Für Asien bedeutet der neue Präsident daher grosse Hoffnung. INTERCULTI wird über die Regierungsarbeit des neuen Präsidenten mit Asien berichten und wünscht dem Mr Presiden-elected Obama alles Gute.

Nachdem die USA und Europa sich quasi in der Rezession befinden, geht es vielen Ländern in Asien noch gut. Indien, Vietnam und China zeigen erstaunliche Wiederstandsfähigkeit gegen die globalen Turbulzen und den gegen weltweiten Abwärtstrend. Wie lange kann sich Asien noch dagegenstellen?

China verzeichnet mit 9% Wirtschaftswachstum in der ersten Hälfte von 2008 einen ordentlichen Abschwung aber auf sehr hohem Niveau. Die chines. Regierung nimmt dies dennoch als ein Alarmzeichen und hat viele Konjunkturmaßnahmepakete auf den Weg gebracht, die vorallem den inländischen Konsum aufrecht erhalten sollen und die drohende zunehmenden Arbeitslosigkeit bekämpfen soll.

In der Tat sind in den vergangenen Monaten riesige Fabriken in China die sich ausschliesslich auf den Export konzentriert haben bankrott gegangen. Dazu gehören namhafte Schufabriken in Dongguan, Möbelhersteller in Guangzhou, Milchproduzenten usw.. Chinas Konsummarkt ist dagegen sehr stabil und zeigt starke Wachstumsraten. INTERCULTI Autor Björn Kempe war kürzlich in einem Interview mit dem TFI Magazine - Trade Fairs International - und sprach über die Chancen des Absatzmarktes China. Viele Europäer sehen China weiterhin nur als billigen Einkaufsmarkt und die Möglichkeit zum Sourcing oder einen Rivalen in billiger Produktion, Produktpiraterie oder geklauten Ideen. Weit gefehlt - China ist mittlerweile ganz anders und bietet riesige Chancen für den Konsummarkt. Wer sich auf den Export orientiert hatte - steht nun vor dem Aus. Wer sich aber rechtzeitig vor wenigen Jahren im chinesischen Markt mit einem Vertriebsnetz positioniert hat, kann nun die Verluste im Export durch wachsenden Absatz in China kompensieren.

INTERCULTI rät - verpassen Sie nicht den Trend des Absatzmarktes China und informieren Sie sich über die derzeit laufenden Regierungsprogramme zur Ankurbelung der Wirtschaft.

27.11.08

Als ob die Finanzkrise derzeit nicht genug Probleme in Asien bereitet, sind nun Terror und politische Proteste in Asien ausgebrochen.

In Thailand haben politische Proteste den Flughafen in Bangkok lahm gelegt. Tausende Touristen sind am Flughafen gestrandet. Alle Flüge sind gestrichen. Das Militär hat die Regierung dazu aufgerufen, Neuwahlen auszurufen. Wie INTERCULTI mehrfach berichtet hat schwelten die Proteste in Thailand schon seit vielen Monate. Der König hatte sich bisher nicht eingeschaltet - dafür aber der Chefgeneral des thailändischen Militärs. Es wird nun erwartet das die Regierung in Kürze zurücktritt und den Weg für Neuwahlen freigibt. Sollte die Regierung sich weigern, könnte es zu den schlimmsten Protesten in der Geschichte Thailandas kommen und der Flughafen wird weiterhin besetzt. Das Herz von Thailand ist bereits getroffen - mehr als 30% weniger Touristen dieses Jahr. INTERCULTI wird weiter berichten.

Unterdessen gab es in der Wirtschaftsmetropole Mumbai in Indien die schlimmste Terrorattacke seit Jahren. So wie mehrere Agenturen berichten haben mehrere bewaffnete Männer verschiedene Luxushotels - das Taj und das Oberoi Hotel - gestürmt und vorallem Britten und Amerikaner als Geiseln genommen. Diese Hotels sind auch sehr berühmt bei deutschen Geschäftsleuten. Zusätzlichen wurden bei der Erstürmung Bomben und Granaten verwendet, sodass es teilweise in den Hotels brennt. Beide Hotels sind vom indischen Miltär umstellt. Es gab mehrere Tote und es kommen minütlich neue Nachrichten. Indien ist im Moment sehr beliebt als Wirtschaftsstandort und für Investitionen für deutsche Unternehmen.

Aufgrund der Terroranschläge in Mumbai und der politischen Proteste in Thailand empfiehlt INTERCULTI sich geschäftlich zunächst auf Vietnam und China zu konzentrieren. Diese Länder sind politisch stabil und bieten gute Wachstumschancen. INTERCULTI wird weiter über die Nachrichten aus Mumbai und Bangkok berichten.

04.12.08

INTERCULTI hat an dieser Stelle mehrfach über die politschen Proteste in Thailand berichtet. Seit vorigem Jahr schwelte es in der Bevölkerung. Nachdem Thaksin quasi aus dem Land gejagt worde, war sein Schwager Ministerpräsident - für viele Thais undenkbar. Die Proteste hatten in der vergangenen Woche ihren Höhepunkt erreicht, nachdem die gelben Regierungsgegner den Flughafen in Bangkok besetzt hatten und damit den wichtigsten Punkt des Land - dem Tourismus - geschadet haben. Jeden Tag verlor Thailand 85 Millionen USD.

Der Sieg der gelben Regierungsgegner wurde mit dem Gerichtsurteil und der vorangekündigten Unterstützung des Militärs gefeiert. Die rote Regierungspartei wurde verboten und der Ministerpräsident darf 5 Jahre keine Politik betreiben. Der Flughafen ist seit gestern wieder frei und in Kürze werden wieder Langstreckenflüge von Bangkok aus starten.

INTERCULTI hatte mehrfach vor dem Auswandern oder vor hohen Investitionen nach Thailand gewarnt. Thailand ist und bleibt ein hoch politisch instabiles Land. Nur der Geburtstag des König konnte dieses Jahr schlimmeres verhindern. Die Probleme mit Thailands Demokratie bleiben nach wie vor bestehen. Der König, das Militär und das Volk werden sich wohl nie komplett einig werden, wer das Land einigermaßen korruptionsfrei steuern kann. Der Tourismus wird 2009 um 30% sinken. Zu den politischen Problemen machen Prostitution und damit weiterhin leider ein schmuddeliges Image, ein hoher Anteil an HIV Infizierten und damit hohe Staatsausgaben für Gesundheit und schlechterer Export Thailands Wirtschaft zu schaffen. Die Situation kann ganz schnell wieder umkippen, wenn nun die Neuwahlen anders ausfallen oder das Militär wieder eine Übergangsregierung stellen wird.

Mit politischen Protesten sollte damit inThailand ganzjährig gerechnet werden. Auswandern lohnen sich daher nur die weit abgelegenen südlichen Landesteile. Hier sollte man aber auf die Probleme mit der islam. Minderheiten achten. INTERCULTI rät abwarten! Für Urlaub immer gut aber vorsichtig bei geschäftlichen Engagements.

Die Finanzkrise hat sich zur handfesten Weltwirtschaftskrise entwickelt. In den USA sind die größten Autobauer Fiat und Chrysler nur kurz der Insolvenz entgangen und in Deutschland aber auch anderswo in Europa wird die Arbeitslosigkeit in den kommenden 12 dramatisch steigen. Weihnachtsgeld und Weihnachtsfeiern werden aus Kostengründen gestrichen. Alle Konsumten halten am ersparten fest und viele Kleinanlager haben Tausende an den Aktienmärkten verloren. In Indien gab es die schlimmsten Terroranschläge seit vielen Jahre und in Thailand gab es politische Proteste die über eine Woche den Flughafen in Bangkok lahmgelegt hatten.

Überall scheint es nur Probleme zu geben und der Strudel reisst weitere Nationen in die Rezession. Japan erwartet kein schrumpfen der Wirtschaft aber ein Wirtschaftswachstum von 0% und kann sich somit noch gerade über dem Wasser halten. Grund genug für INTERCULTI genau hinzusehen, welche Länder jetzt noch Möglichkeiten und Geschäftserfolg bieten.

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10.12.08

Das Auswärtige Amt hat kürzlich die Online (Elektronische) Erfassung für Auslandsdeutsche kurz elefand veröffentlicht. Unter dem Link http://service.diplo.de/registrierungav können sich seit wenigen Wochen alle Auslandsdeutschen in das Verzeichnis eintragen. Diese Erfassung ist die Weiterentwicklung der s.g. Deutschenliste die in vielen deutschen Botschaften und Konsulaten auf der Welt geführt wird. Neben Notfallinformationen können Sie auch Kontaktdaten und andere Informationen dem Konsulat mitteilen, die für die Registrierung und den Notfall relevant sind.

INTERCULTI kann alle Auswanderer und Auslandsdeutsche nur ermutigen an diesem System teilzunehmen! Die entsprechenden Einladungen wurden bereits von den örtlichen Konsulaten verschickt aber sicherlich gibt es noch eine große Anzahl von nicht registrierten Auslandsdeutschen.

13.12.08

In den letzten Jahren sind Webseiten für Netzwerke so genannte Web-Communities sehr populär geworden. INTERCULTI möchte einmal den Mehrwert von diesen Netzwerken auch für internationale und interkulturelle Konakte untersuchen. Viele dieser Web-Communities operieren mittlerweile weltwelt. Unter Ihnen finden sich zum Beispiel:

Facebook
Friends
Stayfriends
Linkedin
Xing
Tuenti
Nasza Klasa
Linkedin
Studivz

Dies nur einige - zumeist die Populärsten. Jedes Land bietet meist mehrere solcher Web-Communities in der Landessprache an. Im deutschsprachigen Raum sind XING und Studivz sehr beliebt, aber auch amerikanische Anbieter von Netzwerken gewinnen immer mehr Zuspruch. Bringen aber diese Web-Netzwerke tatsächlich etwas? INTERCULTI schaut genauer hin und spricht über die Vor- und Nachteile von Internet-Netzwerken für interkulturelle Kommunikation.

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07.01.09

Das neue Jahr ist gerade fast eine Woche alt und Thailand kommt auch 2009 nicht aus den Schlagzeilen.

Nachdem in der Silvesternacht ein Nachtklub in Flammen aufgegangen ist und mehr als 60 Tote gefordert hat, gibt es auch politisch weiterhin Unruhen. Das Parlament wurde zunächst an seiner ersten Sitzung von mehr als 4000 Anti-Regierungs-Protestanten behindert und nun hat der König den neuen aber zugleich auch wiederum unbeliebten Premierminister eingeschworen. Die Aufnahmen zeigen ein stark gealterten König. Es bleibt abzuwarten wie sich dieses Jahr entwickelt.

INTERCULTI geht von keiner Besserung der Lage in Thailand aus! Politisch bleibt das Land stark instabil, da es sowohl gleichviele Regierungsanhänger wie auch Befürworter gibt. Eine Neuwahl gab es nicht, der König ist nicht mehr so stark wie in die alten Zeiten und Regierungsgegner scheinen diesen Umstand ausnutzen zu wollen. Der Tourismus ist weiter rückläufig und somit leidet auch die Wirtschaft. Thailand hat eine der schlechtesten Wirtschaftsergebnisse und den Staaten Asiens.

INTERCULTI rät Ihnen daher Ihre Investitionen und Geschäfte mit Thailand zu beschränken und genau zu überdenken. Auswandern - jetzt besser nicht nach Thailand! In den nächsten 12 Monaten kann viel passieren und obwohl INTERCULTI sehr selten pessimistisch ist gehen wir für Thailand von einer dramatischen Verschlechterung der Lage in 2009. Die Zukunft wird beweisen wie sich Thailand diesen Herausforderungen stellt.

14.01.09

Viele von Ihnen halten internationale Nachrichtensender wie BCC, CNN und Deutsche Welle u.a. für seriös. Oft sehen Geschäftsleute gerade diese Sender im Hotel auf Reise. Doch sind die Berichte wirklich seriös und entsprechen der Wahrheit?

INTERCULTI hat diese 3 wichtigsten internationalen Nachrichtensender unter die Lupe genommen und in den letzten Tagen die Berichterstattung über die Wirtschaftslage in Asien untersucht.

CNN hat der Wirtschaft in Asien nur wenig Beachtung geschenkt und sich wie erwartet auf Amerika und die USA konzentriert. Es kamen nur sehr wenige Bemerkungen über Indien oder China - oft waren dieser aber politischer Natur oder neutral.

BBC hat in unserem Test dagegen sehr schlecht abgeschnitten. Viele Geschäftsreisende halten BBC oft für den neutralsten und seriösesten Sender. Aber dem ist leider nicht so: Neben sozialen Unruhen in China wird oft über Terroristen und andere Wirtschaftsprobleme in Hong Kong, Singapur oder Japan berichtet. Politische Probleme in Malaysia oder Indonesien werden ebenso berichtet wie der angebliche Absturz der chines. Wirtschaft. Wir können an dieser Stelle nur davor warnen der BBC Berichterstattung zuviel glauben zu schenken. Weder haben wir vor einem wirtschaftlichen Absturz und Massendemonstrationen in China zu befürchten, noch die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Malaysia.

Die Deutsche Welle hat dagegen allen Ansprüchen an eine ausgewogene und seriöse Berichterstattung erfüllt. Es wurde sowohl über wirtschaftliche und politische Probleme gesprochen - aber auch Chancen und Lösungen wurden aufgezeigt und oft unterstreichen die zahlreichen Dokumentationen und Reportagen die positiven Entwicklungen.

Fazit: Hände weg von CNN und BBC - diese Sender scheinen nur noch aus politisch motivierten Gründen zu senden und können nur begrenzt als ausgewogene Berichterstattung bezeichnet werden. Auf Geschäftsreisen schalten Sie besser die Deutsche Welle ein, um einen neutralen und fundierten Überblick zu erhalten.

Brandneue Statistiken berichten das China in der Internetnutzung die USA überrundet hat und nun an Nr. 1 der Ländern mit den meisten Internetnutzern steht. Mit mehr als 260 Millionen Internetnutzern hatte China fast 42% mehr Internetnutzer als ein Jahr zuvor. Bei den Handynutzern stieg die Rate ebenfalls sehr schnell auf derzeit 117.4 Millionen Handynutzer mit stark steigender Tendenz.

China wird aufgrund der Bevölkerung weiterhin zweistellige Wachstumsraten bei Internet und Handynutzung zeigen und somit den Telekommunikationsdienstleistern ein gutes Jahr bringen. Dienstleistungen in diesen Gebieten werden weiter in hoher Nachfrage sein. Chinas größte Suchmaschine Baidu darf sich somit weiterhin über mehr Anfragen freuen und rückt damit Konkurrent google näher. China Telekom wird eine der größten und reichsten Telekomunternehmen der Welt.

18.01.09

Expats in Asien erleben derzeit eine grosse Welle von Vertragsveränderungen, blauen Briefen für die Rückkehr oder anderweitige Versetzungen.

Grund - die weltweite Wirtschaftskrise fordert gerade europäische und amerikanische Firmen zum Sparen auf. Man spart gerne beim Personal aber wenn die Personaldecke bereits dünn gestreut ist, dann kommen die Auslandsvertretungen und Niederlassungen an die Reihe. Gerade in Hong Kong, Singapur und China wo viele deutsche aber auch internationale Firmen Ihren regionalen Firmensitz haben geht nun die Angst unter den Expats (Entsandten) um.

INTERCULTI liegen Berichte vor, nachdem bei einigen deutschen Firmen (vorallem für Banken und Automobilindustrie) bereits 30% der Expats wieder nach Hause geschickt werden oder Vertragsänderungen vorgelegt bekommen. Die fetten Zeiten der Expats scheinen also vorbei. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es in Hong Kong den Trend gegeben, mehr und mehr Expatverträge auf lokale Verträge umzuwandeln.

INTERCULTI findet es richtig, dass es nun auch die vollen Taschen der Expats gehts die bisher ihr gesamtes Gehalt meistens sparen konnten. Sondervergütungen wie Schulgeld, hohe Wohnzuschüsse, Hausangestellte, Auto, Handy, First Class Heimflüge usw. sind nun vorbei. Oft wird bei den Wohnzuschüssen oder Schulgeldern gespart. Heimflüge werden jetzt von First auf Business oder auf Economy Class umgestellt.

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09.02.09

INTERCULTI hat die "Suche" Funktion verbessert. Wenn Sie Ihre gewünschten Inhalte nicht gleich auf der 1. Seite finden, dann geben Sie einfach den von Ihnen gesuchten Begriff rechts oben in unsere Suche-Funktion ein und schon werden alle Artikeln mit dem von Ihnen gesuchten Begriff der vergangen Monate angezeigt. Wenn Sie beispielsweise in Kürze nach China reisen werden oder nach China auswandern wollen, dann geben Sie einfach den Begriff China ein und schon erscheinen alle verwandten Themen.

Damit verbessert INTERCULTI das Informationsangebot für Sie. Vermissen Sie etwas oder haben Sie etwas nicht gefunden? Schreiben Sie uns und wir kümmern uns um Ihr Anliegen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr INTERCULTI Team.

13.02.09

Nachdem in Thailand die politischen Unruhen nun zumindest etwas abgenommen haben und das Land zur Ruhe gekommen zu sein scheint, brennt es anderer Stelle. Dem ehemals größten Tigerstaat in Asien geht 2010 die Luft aus und steht vor der schwersten Krise des Landes.

Gemeinsam mit Japan, Singapur und Hong Kong ist Thailand ein Land welches die Weltwirtschaftskrise besonders betrifft. Die Inflation ist nicht so niedrig wie sie eigentlich zu diesem Zeitpunkt sein sollte und viele internationale Firmen die in Thailand produzieren haben entweder Fabriken geschlossen oder Kurzarbeit aufgelegt. Arbeitslosigkeit ist die Folge. Die Wirtschaft von Thailand ist im Sturzflug und wird bald in Rezession enden. Touristen kommen bereits 40% weniger als im Vorjahr - Dank der Unruhen am Flughafen vom Dezember 2008. Die Hotelbelegung in Bangkok ist bei 40%, die Bars in Pattaya warten auf Kundschaft und die Einkaufstempel bleiben leer. Mehrere Milliarden Euro + einige Prozente an Wirtschaftskraft kosteten die politischen Unruhen dem Land. Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Abzuwarten bleibt wie sich der neue Premier etabliert und ob er die Wirtschaft in Thailand innerhalb kurzer Zeit ausreichend stimulieren kann. Die Tourismusbehörde steckt auf jeden Fall mehr Geld als je zuvor in die Werbung für Thailand.

Nach wie vor rät INTERCULTI von weiteren Investitionen nach Thailand AB. Ebenso sollten Rentner aufpassen, die in Thailand ihr Haus kaufen wollen oder Auswanderer die gerne Thailand als Ziel ihrer Träume und als neues Domnizil haben möchten. Thailand bleibt weiterhin politisch und wirtschaftlich instabil! INTERCULTI rät eher zu Ländern wie Vietnam, Malaysia, Indonesien oder den Philippinen wo politische Unruhen eher selten sind und die Wirtschaft nicht so hart getroffen wurde.

Tipp: Englisch ist in Thailand nach wie vor nicht so sehr verbreitet und die kulturellen Unterschieden und Eigenheiten erheblich gegenüber zu Indonesien oder den Philippinen. Das "Wai" die gefalteten Hände beim Gruss, Verabschiedung oder Dank sagen ist ein unbedingtes Muss für erfolgreiche Verhandlungsführung in Thailand.

15.02.09

INTERCULTI möchte Ihnen im Rahmen unserer Reihe die neusten Bücher und Literatur zum Thema Geschäftserfolg in Inden bzw. Interkultureller Kommunikation mit Indien vorstellen:

INTERCULTI wünscht allen Lesern viel Spaß. Gerne können Sie Ihre Meinung über die von uns vorgestellten Bücher in unserem Chat über die Kommentarfunktion diskutieren. Wir freuen uns!!

16.02.09

US Außenministerin Hillary Clinton macht es auf Ihrer Antrittsrise richtig und gibt Asien die oberste Priorität. Nicht so wie viele Ihrer Vorgänger, die als erstes Russland oder Europa besucht haben, wendet sich die populäre Außenministerin zu allererst dem asiatischen Kontinent zu. Mit den Worten ....in Asien liegt die Zukunft der Welt..... traf Sie zunächst in Japan ein, um später nach Indonesien, Südkorea und China zu reisen. Der Besuch in China wird zugleich der Höhepunkt und der Neubeginn der Sino-Amerikanischen Beziehungen.

Wie INTERCULTI sich ebenfalls mit Asien befasst - so scheint Asien bei Hillary Clinton eine sehr hohe Priorität einzunehmen. Neben starken Wirtschaftsnationen will Hillary auch die politischen Probleme thematisieren und die Konflikte mit Nordkorea und Indonesien entschärfen.

INTERCULTI verspricht sich von Hillary Clinton wertvolle Impulse und einen Neubeginn der Asienpolitik der USA - sowie eine neue Ausrichtung der amerikanischen Wirtschaft auf die Asiaten. Das Team Obama/Clinton ist vielversprechend für Asien. Wir erwarten weitere positive Überraschungen und können alle Leser nur dazu ermutigen, ebenfalls an die wachsende Zukunft Asiens zu glauben.

Was halten Sie von der ersten Reise der US Außenministerin nach Asien? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit.

19.02.09

Ab heute hat INTERCULTI ein Land mehr über das wir berichten werden. Es ist die Volksrepublik Laos - eingekeilt zwischen China, Burma, Thailand, Vietnam und Kambodscha - eine wichtige Pufferzone zwischen den einzelnen Tigerstaaten und ist fast genauso gross wie Österreich. Von der Länge her betrachtet es sogar noch größer als die Bundesrepublik. Ein Land mit vielen Überraschungen. In den vergangenen Jahren hat sich Laos unter kommunistisch gesinnter Führung dem Westen und vorallem den Touristen geöffnet. In Luang Prabang stehen von der UN geschützte Weltkulturdenkmäler und der alte Königspalast. Die Hauptstadt Vientiane wacht langsam aus dem Dornröschenschlaf auf. Mehr und mehr Geschäftsleute aus Korea, China und Singapur und vorallem Thailand machen sich auf die Schatzsuche in Laos und eröffnen neue kleine Geschäfte. Die Menschen sind arbeitsam und ähnlich wie die Thais sehr zurückhaltend aber sehr freundlich. Buddhismus ist allgegenwärtig und eine strenge Lebensmaxime der Laoten. INTERCULTI erwartet in den kommenden Jahren viele positive Nachrichten aus Laos - vorallem Anregungen für neue Geschäfte. Allerdings wird Laos auch mit den schlechten Seiten des Tourismus leben müssen - HIV, Drogen und Sextouristen sind bereits allgewärtig, unzählige Rucksacktouristen sausen durch jede Gasse und nehmen Einheimischen die Barken auf dem Mekong und die Preise steigen....

Im Moment sind Investitionen für den Tourismus sicherlich lohnend und INTERCULTI meint - Laos ist eine Reise wert und sogar lohnenswert für ein erfolgreiches Auswandern! Ab sofort wird Laos gemeinsam mit Kambodscha und Burma in einer Länderkategorie geführt.


Haben Sie Geschäftserfahrungen aus Laos gesammelt? Schreiben Sie uns wir freuen uns über Ihre Zuschrift.

22.02.09

In den Zeiten von Angst um den Arbeitsplatz nimmt auch der Wunsch nach dem Auswandern wieder mehr und mehr Menschen in Besitz. Nachdem 2007 noch ein Auswandererboom aus Deutschland weg zu verzeichnen war, lagen die Zahlen 2008 eher im Normalbereich. Dieses Jahr wird sogar wieder von einer höheren Zuwanderung ausgegangen, weil einige im Ausland lebende Expats Ihre gut bezahlten Jobs aufgrund der weltweiten Wirtschaftsflaute entweder verloren haben oder zugunsten des Heimatlandes aufgeben müssen (INTERCULTI hat berichet).

Bei dem Teil der Menschen die vielleicht gerade jetzt ohne Arbeit da stehen und es schwer ist eine neue Arbeit zu finden, wird das Auswandern dagegen zur echten Option. Aber wohin soll es gehen? In Amerika oder Europa sieht es im Moment schlecht aus mit einer gut bezahlten Arbeitsstelle also auf nach Asien. Hier warten noch Chancen und in einigen Regionen positive Wirtschaftszahlen und Zukunftsaussichten.


Weiter lesen "Wirtschaftskrise - Auswandern wieder im Trend" »

28.02.09

Interculti hat schon vor wenigen Wochen über die Auswirkungen der Weltwirtschafts-und Finanzkrise auf Entsandte s.g. Expats berichtet. Nun ist es offiziell:

Die Financial Times Asia berichtet, dass mehrere Zehntausand Expats von der Krise betroffen sind. Viele - vor allem Japaner, Korear, Amerikaner, Singapurer aber auch Europäer wurden von den Firmen bereits wieder nach Hause geholt. Einige werden in diesen Tagen noch die blauen Briefe zur Heimkehr bekommen und andere werden in diesen Tagen die Vertragsänderungen bekommen und empfindliche Kürzungen hinnehmen müssen. Die Zeiten von grosszügig gefüllten Expatpaketen - voll mit Vergünstigungen und finanziellen Anreizen dürften damit endgültig vorbei sein. Mit den Expats schwinden auch die Geschäfte deren Hauptgeschäft mit Expatz zu tun haben. In Shanghai mussten zahlreiche japanische und koreanische Händler und Restaurants schliessen, weil hunderte von Kunden ausbleiben und die Heimkehr antreten mussten. Ganz Strassen in denen Koreanisch oder Japanisch gesprochen wurden, ändern ihr Gesicht und werden Chinesisch.

Japan hat mit der schwersten Wirtschaftskrise des Landes seit dem 2. Weltkrieg zu kämpfen und die Wirtschaft schrumpft in rasenden Tempo. Daher müssen viele Firmen sparen und die japanischen Expats die Heimreise antreten. Ähnliche Szenarien dürften Europäern und vor allem Deutschen und Franzosen noch bevorstehen. Um die Heimreise abzuwenden, willigen im Endeffekt viele in schlechtere Vertragsbedingungen ein. Viele global agierende Firmen sind gerade jetzt zu Einsparungen angehalten - da kommen die Expats mit den grossen Zuwendungen gerade richtig und kommen in den Chefetagen und Controllingabteilungen unter die Räder und auf die Liste der Budgetkürzungen und Einsparungen.

INTERCULTI wird weiter über die Entwicklungen zu Expats in Asien berichten. Sollten Sie davon betroffen sein oder ein Expat sein - dann sollten Sie sich auf jeden Fall schon jetzt Ihren Lebensstandard einschränken, da es zu empfindlichen Änderungen kommen könnte. Wie INTERCULTI auch schon mehrfach berichtet hat, ist diese Entwicklung allerdings sehr gesund, da lokal angestellte Ausländer oft erheblich gegenüber Expats die die gleiche Arbeit machen benachteiligt sind. Die Ungleichheiten werden nun langsam abgebaut.

Sind Sie ein Expat und sind von Änderungen betroffen? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit.

03.03.09

...der "Tagesschau" Kommentator des schrecklichen Grubenunglücks in China, welches letzte Woche mehrere Dutzend das Leben kostete, scheint noch nicht ganz mit der neuen chinesischen Politik der Offenheit vertraut zu sein. Zahlreiche Kommentare belegten, dass China ja eigentlich nie so offen ist und Problem und Katastrophen zeigt.

Nun leider falsch und ein weiterer Beweis für die noch immer anhaltende Anti-Chinakampagnen in Deutschland. Ganz das Gegenteil ist der Fall - seit den Olympischen Spielen in Peking und das furchtbare Erdbeben im Westen des Landes berichtet China sehr oft offen über Unglücksfälle und Katastrophen. Es gibt keinen Grund für das chines. Fernsehen, Wahrheiten zurückzuhalten. In Europa geht man noch immer davon aus, dass viele Internetseiten blockiert sind und westliche Nachrichten in China nicht ankommen und Nachrichten aus China einer strengen Zensur unterlegen. Nichts entspricht der Wahrheit - in China kommt man in die gängisten Internetprogramme weltweilt - solange Sie nicht gegen geltende Gesetze verstossen. Man kann die Nachrichten CNN und BBC unverschlüsselt empfangen, welche gerne gegen China berichten. Warum also immer noch der Kommentar von der Tagesschau, dass diese neue Offenheit so überrascht? China ist weltoffener geworden und gerade in Zeiten der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrisen wird gemeinsames internationales Handeln wichtiger.

Der wesentliche Unterschied ist nämlich, dass man in China genau berichtet, während man in Deutschland immer nur etwas hier hört und da hört und noch ein Gerücht und wenn es dann schon passiert und vorbei ist, dann hört es auch der Rest der Bevölkerung. Die Politik der kleinen Schritte und kleinen Fütterung sozusagen. Die Berichterstattung hat also auch in Deutschland noch Entwicklungspotentiale. INTERCULTI hofft, dass die neue Offenheit Chinas nun auch bald in den westlichen Köpfen ankommt und nicht mehr so oft negativ berichtet wird.

Haben Sie Erfahrungen mit negativen Berichterstattungen von China und anderen Ländern? Denken Sie das diese gerechtfertigt sind? Schreiben Sie uns und diskturien Sie mit.

05.03.09

INTERCULTI hat schon wieder bei tagesschau.de Anti-China Schlagzeilen entdeckt:

Derzeit stehen Artikel wie: "Angst vor dem Volksaufstand" oder "China redet seine Wirtschaft stark" unter den sonst so gut recherchierten Titel der tagesschau Redaktion. INTERCULTI ist bestürzt, dass sich tagesschau.de nun auch in den Strudel der Negativnachrichten aus und um China gemeinsam mit CNN, BBC und einigen Privatsendern einreiht.

Wer die oben genannten Artikel bis zu Ende liest, wird schnell herausfinden, dass die Schreiber der Artikel selbst an der Überschrift zweifeln, denn von der negativen Schlagzeile bleibt zum Schluss nicht weiter übrig als vage Vermutungen und ansonsten positive Aussagen von führenden Politikern und Wirtschaftsexperten.

INTERCULTI kann im Moment bestätigen, dass Chinas Wirtschaft natürlich von der Wirtschaftskrise getroffen wurde. Vor allem viele Exportfirmen mussten viele Wanderarbeiter entlassen, die nun zu Millionen arbeitslos in andere Provinzen ziehen. 1 Million Wanderarbeiter entspricht aber gerade mal 0,02% der arbeitenden Bevölkerung - im Gegensatz 1 Million Arbeitslose in Deutschland eine Quote von ca. 1.5% mehr ausmachen würde. Die Regierung hat alles getan, um die Krise einzudämmen und Schäden vom chines. Innenmarkt fernzuhalten. Die Inlandsnachfrage ist weiterhin stabil und es darf davon ausgegangen werden, dass China seite 7,5%+ Wirtschaftswachstum dieses Jahr erreichen wird.

INTERCULTI wünscht sich von tagesschau.de eine bessere und vor allem in schlechten Zeiten auch positive Berichterstattung. Es nützt derzeit niemanden alles schlecht zu reden - da hat die Regierung in Peking vielleicht der Regierung in Deutschland etwas voraus.

07.03.09

Der Gentlemen´s Digest Verlag hat sich in den vergangen 2 Jahren zu besten Verlag für Literatur und Ratgeberbücher zum Thema "Auswandern" entwickelt.

Der Verlag publiziert im Moment über 400 Bücher und weitere Hundert e-Books. Jeder Auswanderer oder jeder der mit dem Gedanken spielt auszuwandern, sollte sich die Webseiten von GD nicht entgehen lassen. Finden Sie Literatur von A wie Australien bis Z wie Zypern. Mit INTERCULTI gelangen Sie direkt auf das Portal:

GD - Businness & Lifestyle

Neben Büchern rund um das Thema Auswandern bietet GD auch vielseitige Literatur zu den Themen Wirtschaft, Recht und Finanzen und weitere wichtige Lebensratgeber und interkultureller Kommunikation. INTERCULTI empfiehlt den Gentlemen´s Digest Verlag als den wichtigsten und wohl derzeit auch beliebtesten Verlag für alle Fernwehleidenden und Auswanderungswillige. Viel Spass beim Lesen!!

18.03.09

Nach fast 2 Jahren der wöchentlichen Berichterstattung gibt es diese Woche ausnahmsweise keine größeren Katatrophen oder Meldungen, die uns veranlassen könnte Ihnen das mitzuteilen. Hier eine Übersicht warum es derzeit so ruhig ist:

1. Indien hat mich sich selbst zu tun, um die Terroranschläge noch auszuwerten. Ausserdem kommt es in Pakistan immer wieder zu Ausschreitungen, daher sind die Augen der Inder ganz in der Region. Das einzige was Indien in der Tat macht sind massive Tourimuswerbungen: Incredible India.

2. Thailand hat ebenfalls mit sich und den Nachbarn zu tun. Die Wirtschaft ist am schlimmsten getroffen unter den Staaten in Südostasien. Der neue Premierminister versucht auf BBC, Davos usw. Aufbruchstimmung zu verbreiten und verkündet ein neues stabiles Thailand. INTERCULTIs Meinung kennen Sie - es ist nur eine Frage der Zeit bis die Ungleichheiten wieder ans Tageslicht kommen. Die Beziehungen zu den Nachbarn Laos, Kambodscha und Burma sind angespannt und es darf weiter beobachtet werden.

Übrigens steht in diesen Ländern auch bald das traditionelle Neujahrsfest Songkran an. In gut 3 Wochen ist es soweit, dann wird hier mit Wasser und Farbe das neue Jahr gefeiert.

3. China - die Negativschlagzeilen in deutscher und internationaler Presse schienen nicht abzureissen und alle wurden Sie enttäuscht. Wer mit Unruhen aus Tibet gerechnet hatte, der war falsch beraten. In China war und ist es ruhig. Auch China hat mit sich selbst und dem Aufbau der Wirtschaft zu tun. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass 7 - 8% Wirtschaftswachstum möglich sind. Ein Beweis für die westliche Presse auch sich ausnahmsweise mal mit sich selbst zu beschäftigen und weniger mit China - wo alles bestens läuft. Ach ja INTERCULTI konnte auch oft das Wort Deflation in der westlichen Presse lesen - alles Quatsch. Auch die Damen und Herren der tagesschau.de Redaktion sind wieder zur Ruhe gekommen.

4. Japan, Korea, Singapur, Hong Kong - alle trauern den goldenen Zeiten hinterher und befinden sich in tiefer Rezession und haben damit mit sich selbst zu schaffen.

5. Vietnam, Indonesien und Philippinen versuchen sich derweil einen kleinen Vorsprung auf die Nachbarn zu erwirtschaften. Zwar ist oft über arbeitslose Matrosen aus den Philippinen zu lesen, aber lassen Sie sich sagen das die Philippinen mit 3% Wirtschaftswachstum dieses Jahr doch sehr gut da stehn oder? Hier sind vor allem die Übersee-Philippiner in Europa und den USA von der Wirtschaftskrise betroffen.

In allen Ländern wird die Zahl der Expats reduziert. Das haben auch wieder neue Zahlen und Zeitungsberichte aus Hong Kong und Shanghai belegt.

Polítische Besuche sind nicht angekündigt und grosse Wirtschaftstreffen auch nicht. In diesem Sinne wünscht INTERCULTI eine ruhige Woche.

Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise sind März und April weiterhin traditionelle und sehr gute Reisezeiten für Geschäftsreisen nach Asien, denn zu dieser Zeit warten viele grosse internationale Messe auf Ihre Besucher. Gerade jetzt können Geschäftsleute von den niedrigen Flugpreisen profitieren. Lufthansatickets sind 25% billiger als 6 Monate vorher und in vielen Fluglinien ist die so genannten Premium Economy für Geschäftsreisende der Renner, weil es billiger ist als die Businessclass aber immer noch viel besser als die unbequeme Economy Class.

Messen im Frühjahr in Asien haben Tradition, da das Ordergeschäft sich auf das Frühjahr und den Herbst beschränken. Diese Monate bieten nicht nur besseres Wetter sondern nach Ansicht der Asiaten auch gute Geschäftschancen. Im Sommer haben viele Europäer Urlaub und im Winter ist das Geschäft in Europa oder Amerika wichtiger.

In Hong Kong wartet unter anderem die weltberühmte Jewellery / Watch Fair oder die Ledermesse APLF, in Shanghai die Baumesse Expo Build oder Hotelmesse Hotelex und in Taiwan eine Fahrradmesse. In Indien finden Bau- und Infrastrukturmessen statt und in Canton ist derzeit Frühjahrsmesse für Konsumgüter. Viele viele Messen warten auf die Besucher und dieses Jahr dürfte der eine oder andere Einkäufer bestimmt auf Schnäppchenjagd unterwegs sein.

INTERCULTI wird sich in den kommenden Themen auch mehr mit Messegesprächen und Verhandlungen auf Messen beschäftigen. Haben Sie bereits Erfahrungen mit Messen in Asien? Dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit unseren Lesern.

29.03.09

Thailand kommt aus den Negativschlagzeilen nicht heraus. Trotz der Wirtschaftskrise und der neugebildeten Regierung kommt die rote Opposition in Thailand nicht zur Ruhe. Es haben sich wieder mehrere Tausend rote Oppositionsanhänger versammelt und vor wichtigen Gebäuden der Regierung demonstriert. Es kam noch zu keinen Ausschreitungen.

Das traditionelle Songkran Fest - Das Neujahrsfest in Thailand - wird in 2 Wochen gefeiert. Zu dieser Zeit werden Hunderttausende von Touristen erwartet. Es kann davon ausgegangen werden, dass die "Roten" das Songkranfest für weltweite Veröffentlichungen über die Lage in Thailand nutzen. Von Ausschreitungen oder Flughafenbesetzungen wie im vorigen Jahr geht INTERCULTI aber nicht aus, da die neue Regierungs sicherlich alles daran setzen wird, die Stabilität des Landes zu gewährleisten und keinen weiteren Schaden der ohnehin schon schwer gebeutelten Tourismusindustrie hinzuzufügen. Die kommenden 2 Wochen bis zu Songkran Mitte April dürten entscheidend sein.

INTERCULTI rät allen Lesern weiterhin bei Thailand vorsichtig zu agieren und vorallem Geschäftsinvestitionen aufgrund der politischen Unruhen genau zu überdenken. Auswanderungspläne nach Thailand vorallem für Ruheständler und Renter sollten auf Eis gelegt werden, bis fest steht, wie es mit Thailand in den nächsten 2 Jahren weitergeht und ob die Regierung politische Stabilität und damit neues Vertrauen von Wirtschaft und Touristen schaffen kann.

05.04.09

Die Zeiten der Hiobsbotschaften in der Wirtschaft scheint zunächst vorbei zu sein. Den Wirtschaftsaktivitäten in China zufolge boomt im Moment der Beratungssektor und Sektoren zum Outsourcen. Viele Firmen schauen auf Ihre Kosten und lagern IT, Verwaltung, Call Center und andere nicht zum Hauptgeschäft gehörende Dinge aus. Die Messen in China sehen eine starke Nachfrage von internationaler Seite, da sich viele Amerikaner und Europäer wieder auf den chines. Markt konzentrieren. Selbst im letzten Deutschlandlandtrend wurde festgestellt, dass China wieder in der Beliebtheit stark zugenommen hat. Egal ob Bau-, Fussboden, Möbel oder andere Konsumgütermessen - die Messebetreiber berichten über volle Hallen und guten Besucherandrang - gerade von chines. Seite. Es scheint nun endlich angekommen zu sein, dass China der Weltwirtschaft helfen kann. Mit mehreren Billionen USD hat die Regierung der Wirtschaft mit Konjunktur und Infrastrukturmaßnahmen unter die Arme gegriffen. Ein Wirtschaftswachstum von ca. 7%+ in diesem Jahr ist nach wie vor das erklärte Ziel. Nach Informationen von Touristen aus Hong Kong ist auch dort die Lage nicht mehr so dramatisch. Die Kontainerterminals fangen sich wieder langsam an zu füllen. Massenentlassungen in China und Thailand sind weitestgehend vorüber. Die Wirtschaft fängt wieder an zu atmen und auch die Aktienmärkte in Asien scheinen sich gefangen zu haben.

INTERCULTI wird weiterhin über die Wirtschaftslage berichten. Sollten Sie positive Berichte zur Weltwirtschaftslage und über Asien haben, dann schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit.

10.05.09

Während die Schweinegrippe weltweit leider noch immer Tote fordert, ist die Ausbreitung in Asien so gut wie unter Kontrolle. Weder in Hong Kong noch in China oder Indien oder Singapur - also in Reisenationen mit gleichzeitig grosser Bevölkerung - sind Neuinfektionen bzw. eine Ausbreitung registriert worden. Alle Nationen allem voran China und Hong Kong haben mit hervorragenden Kontrollen und Quarantänemaßnahmen die Schweinegrippe in Griff bekommen. Vor kurzem wurden die letzten Reisenden aus Mexiko in Hong Kong und Schanghai freigelassen. Die Gesundheitsbehördern überwachen derweil alle Ein- und Ausreisenden. Diese harten Quarantänekontrollen haben vor allem zwischen China und Mexiko auch zu polit. Spannungen geführt. In allen Gesundheitsbereichen in China muss Mundschutz getragen werden. INTERCULTI wird weiterhin über die Situation berichten und lobt die Maßnahmen der asiatischen Gesundheitsbehörden. Durch SARS in 2003 haben viele Länder hervorragend auf die Schweinegrippe (Swine Flu) reagiert und waren ausreichend für eine solche plötzliche Situation eingestellt. Geschäftsreisende sollten dennoch in der jetztigen Situation sehr vorsichtig sein und auf besondere Einreisebeschränkungen oder Gesundheitskontrollen achten.

Noch vor 9 Monaten mussten wir Hiobsbotschaften über INTERCULTI laufen lassen, dass viele Wirtschaftsnationen in Asien am Boden liegen und Massenarbeitslosigkeit droht. In der Zwischenzeit haben sich die Kettenreaktionen auf den Zusammenbruch der amerikanischen Immobilien-, Banken- und auch Autoindustrie gelegt. Japan, Hong Kong, Singapur und Thailand haben zwar noch immer mit den Folgen der Rezession zu kämpfen, aber es geht auch wieder voran. China konnte schlimmere Folgen vermeiden und wird das Wachstumsziel von 7% erreichen. Die Konjunkturmaßnahmen der Regierungen zeigen erste Wirkungen. Folgende Wirtschaftsbereiche erfreuen sich bereits wieder über positive Wachstumszahlen und Steigerungen:

1. Beratungsunternehmen für Einstieg in asiatische Märkte
2. IT Unternehmen
3. Immobilienunternehmen
4. Call Center und andere Firmen für Outsourcing

Viele Firmen haben die Krise als Zeit zur Neuausrichtung der Unternehmenstrategien genutzt und durch Entlassungen und Outsourcing usw. die Organisationen verengt und effizienter gestaltet. Europäische Firmen und Amerikanische Firmen haben die Expatverträge umgestellt oder richten die Neuexpansion in Asien anders aus. Die Wirkungen zeigen sich jetzt. Auch an den Immobilien- und Aktienmärkten in Asien geht es wieder aufwärts. Viele Schnäpchenjäger sind derzeit auf der Jagd nach günstigen Gelegenheiten für einen Wohnungs- oder Landkauf. Durch die Maßnahmen in der Bauindustrie kann auch in absehbarer Zeit wieder mit Neueinstellungen und dem Absinken der Arbeitslosigkeit gerechnet werden. Auch in Japan sind die Produktionszahlen wieder gestiegen.

Alles in allem gute und positive Anhaltspunkte das die weltweite Wirtschaftskrise ein Ende findet und es wieder aufgeatmet werden darf und die Wirtschaft sich ab jetzt die Zeit nimmt um sich zu erholen bevor es dann wieder richtig bergauf geht. INTERCULTI empfiehlt allen Auswanderern und Geschäftsleuten die verschiedenen Märkte in Asien zu beobachten und Chancen zu nutzen!

21.06.09

Wie diese Woche berichtet wurde, bestätigt die Weltbank die Wachstumsziele für China und geht nun von einem Wachstum vom ca. 7,2% aus nachdem die Weltbank vorher nur 6,5% angenommen hatte. Damit wird von unabhängiger Seite bestätigt, dass sich China bereits wieder in einer Aufschwungsphase befindet und nicht in Rezession. Es wird sogar davon ausgegangen das 8% dieses Jahr noch möglich sind, nachdem die Regierung in Peking Milliardenschwere Konjunkturprogramme für die Bauindustrie aufgelegt hat. Die Zahl der Immobilienkäufe sind in Shanghai und Peking ebenfalls gestiegen und damit einhergehend auch die Zahl der Verschuldeten Bürger in China. Die erleichterten Kreditvergaben sollen die Binnenkonjunktur ankurbeln. Ausländische Firmen sollten sich schon längst Gedanken gemacht haben, wie Sie in den nächsten 2 Jahren am weiteren Wachstum profitieren können. Gerade durch die Weltausstellung in Shanghai in 2010 wird von einer weiteren stark wachsenden Wirtschaft gerade im Shanghaier Raum ausgegangen. INTERCULTI wird weiter über die Geschäftschancen in China berichten und rät zu Vertrauen in die Konjunkturprogramme die sicherlich bald noch mehr Auswirkungen zeigen werden.

13.09.09

Liebe Leser,

INTERCULTI hofft, dass Sie einen schönen Sommer geniessen konnten und wird wieder ab sofort über aktuelle Tagesereignisse aus Asien berichten - gemeinsam mit Tipps und Informationen zur interkulturellen Kommunikation, Verhandlungsführung und zum Auswandern und natürlich mit wichtigen Wirtschaftsinformationen aus der Region. Hightlights werden u.a. Hong Kong, Singapur, Vietnam, China und die Philippinen sein. Ausserdem werden auch wir die Auswirkungen der anstehenden Bundestagswahl auf asiatische Länder betrachten und über die Stimmen über Deutschland im Ausland berichten. In China steht der 60. Jahrestag der Volksrepublik bevor und am 1. Oktober darf die Welt auf China gespannt sein.

Wir freuen uns auf Ihre Berichte und Erlebnisse - die Sie vielleicht gerade jetzt nach Ihrem Sommerurlaub in Asien mit unseren Lesern teilen möchten. Wir freuen uns Ihre Kommentare und Zuschriften.

Viel Spass beim Lesen und Browsen wünscht Ihnen Ihre INTERCULTI Redaktion

Der Hurun Report (so etwas wie die amerikanische Forbesliste in China) hat es wieder gezeigt - es gibt nun knapp 30 Milliardäre mehr in China und damit 130 USD Milliardäre und das ist mehr als in Russland und Indien zusammen. Nur die USA hat mit 359 Milliardären die Nase weiterhin vorn.

Der kürzlich veröffentliche Hurun Report hat damit gezeigt, dass die Wirtschaftskrise China´s Topreichen eher nichts anhaben konnte. Einige Milliardäre aus der Immobilien und Bankenbranche sind zwar verschwunden, dafür sind neue aus anderen Wirtschaftsbereichen hinzugekommen.

An der Spitze ist Herr Wang Chuanfu mit ca. 5.1 Mrd USD aus Batterien und Elektroautos gefolgt vom Vorstand einer Papierfirma. Grosse Firmenvorstande wie von Lenovo waren nicht auf der Liste, da deren Reichtümer weitestgehend unbekannt sind. Es wird ausserdem davon ausgegangen das ca. 30% der Milliardäre der kommunistischen Partei angehören. Diese hat sich gleich nach der Veröffentlichung vom Hurunreport distanziert und hält derartig hohe Privatvermögen für schädlich.

China hat in den letzten Jahren eine sehr stark wachsende Oberschicht. Immer mehr Luxusketten und Qualitätsprodukte werden in China gekauft. Wer einmal genau hinschaut beim aussteigen aus einem Flieger in Shanghai oder Beijing wird feststellen, dass fast jeder 2. Chinese einen Versace, Gucci, Hermes oder andere Markentasche oder Einkäufe im Ausland getätigt hat. Es wird davon ausgegangen das es in China über 10 Millionen Millionäre gibt die mit einer immensen Kaufkraft den Luxusmarkt beherrschen werden. Dieser Trend wird sich in den kommenden Monaten und Jahren noch weiter verstärken. INTERCULTI wird über die wachsende Oberschicht und die Trends berichten.

CHINA wird wieder neu entdeckt! INTERCULTI freut sich über die Nachrichten, dass China im Brennpunkt der letzten Frankfurter Buchmesse stand und ein gutes Fazit ziehen konnte.

Nachdem Indien im Mittelpunkt stand ist es nun China das wieder in das Licht der Öffentlichkeit rückt.

Mit den Guangzhou Asian Games, der Weltausstellung in Shanghai 2010 und vielen Veranstaltungen auf den Olympiagelände in Beijing wirbt China um die Aufmerksamkeit der Welt. China hat sich in den letzten Jahren nicht nur wirtschaftlich weiterhin positiv entwickelt, sondern ist auch weltoffener geworden, Die permante Negativberichterstattung (z.Bsp. Berichte über Krankheiten, Nahrungsmittelskandale, Menschenrechte, Tibet usw.) wie man es aus deutschen Medien immer noch vernehmen muss haben geraden in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass viele Menschen und die Wirtschaft sehr sekeptisch und vorsichtiger mit China umgehen. Dabei sind diese Beispiele wirklich nur Randnotizen und das Reich der Mitte entwickelt sich ungehindert weiter. Einige europäische Länder machen es den Deutschen bereits vor - wie man erfolgreich in China Geschäfte macht und verkaufen kann. Immernoch ist das Bild da das in China permant billig produziert und kopiert wird.

INTERCULTI hofft, dass durch das Rampenlicht der Frankfurter Buchmesse CHÌNA wieder in Mode kommt und das wieder mehr Menschen aber vorallem die deutsche Wirtschaft wieder in die Marktkraft von China vertraut und wieder mehr für die Zukunft investieren. Die Frankfurter Buchmesse war wieder eine herausragende Platform, um China´s Künstler, Literaten und Dichter zu präsentieren. China hat gerade in den letzten Jahren im Bereich Kunst und Kultur viel getan und weiterentwickelt - Wirtschaftsmetropolen wir Shanghai und Peking haben bereits eine rege Kunstszene.

INTERCULTI möchte für alle Hong Kong Liebhaber ein neues privates Blog vorstellen:

http://imostenfernernichtsneues.blogspot.com/2009/07/durch-den-wind.html

Es verbindet auf sehr lockere aber auch dichterische Art und Weise ein paar typische Eindrücke von Hong Kong und ist sicherlich wertvoll sowohl für Deutsche in Hong Kong aber auch für alle diejenigen die nach Hong Kong auswandern oder arbeiten möchten. Die Schreiberin ist eine in Hong Kong lebende Expat und lebt seit vielen Jahren in der Metropole.

INTERCULTI wünscht Ihnen viel Spass beim Lesen dieses überaus interessanten, niveauvollen und vielseitigen Blogs über Hong Kong. Haben Sie Meinungen zu diesem Blog? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit!

15.11.09

INTERCULTI stellt vor Interkulturelle Seminare mit www.kulturkompass.asia

„Mit dem richtigen Lächeln erfolgreich in Südostasien“

Der berufliche Weg führt deutsche Fach- und Führungskräfte immer häufiger nach Südostasien – und dort nach Thailand. Um hier erfolgreich arbeiten zu können, benötigen sie neben Fachwissen vor allem eines: interkulturelle Kompetenz.

Interkulturelle Kompetenz ist nicht selbstverständlich: Etwa zwanzig Prozent der ins Ausland entsandten Manager brechen ihren Auslandsaufenthalt vorzeitig ab! Ein Drittel aller internationalen Firmenaktivitäten scheitert daran, dass die kulturellen Unterschiede in ihrer Bedeutung unterschätzt werden

Weiter lesen "Interkulturelle Kompetenz mit Kulturkompass" »

21.11.09

Der Gentlemen Digest Verlag hat eine neue Auswanderer Webseite ins Leben gerufen: http://www.arbeiten-in-hongkong.de/ bietet auf Basis des Buches "Leben und Arbeiten in Hong Kong" eine neue Plattform für alle Auswanderungs- und Hongkong-Interessierten an, die mit Hilfe von aktueller und fundierter Berichterstattung das Leben in der asiatischen Metropole veranschaulicht. INTERCULTI empfiehlt diese Webseite für alle Hong Kong Interessierten und lädt Sie zum Besuch dieser Seite ein.

BUCHTIPP

Unter dem Titel "Leben und Arbeiten in Hong Kong" mit der ISBN 987-3-941045-08-8 vom GD Verlag können Sie den Ratgeber und Insider-Reiseführer für Hong Kong in jedem Buchladen bestellen.

Ein Kurzprofil und eine Inhaltsangabe + Leseprobe finden Sie hier und unter www.auswandern-infos.com/leben-arbeiten-hong-kong-p-1452.html

Das Buch enthält die gesamte Erfahrungen von Björn Kempe von der südchinesischen Sonderverwaltungsregion.

INTERCULTI empfiehlt dieses Buch als optimalen Ratgeber zum Auswandern nach Hong Kong!! Gerne erwarten wir Ihre Rezensionen.

14.01.10

In Kürze wird die jährlich größte Reisewelle der Welt einsetzen. Pünktlich zum 13. Februar werden sich fast 600 Millionen Menschen in Bewegung setzen um Chinesisch Neujahr im Kreise der Familie zu begehen.

INTERCULTI wünscht allen Lesern ein erfolgreiches Jahr des Tigers!

Das neue chinesische Jahr beginnt am 14.2.2010 und wird das Jahr des Tigers. Der Ochse steht für Kraft, Kampf und Energie. Wir wünschen unseren Lesern ebenfalls ein erfolgreiches und vor allem ertragreiches Jahr! Gerade nach dem Jahr des Ochsen, welches für viele ein wirtschaftliches sehr hartes Jahr, erhoffen sich viele Chinesen neue Kraft vom Jahr des Tigers!

Während Chinesisch Neujahr sind fast alle Büros und Fabriken in China geschlossen. Bis zum 20. Februar wird sich nichts mehr bewegen und ab 25.2. kann wieder mit einer normalen Geschäftstätigkeit gerechnet werden. Danach stehen Neujahrsfeste in Vietnam, Thailand (Songkran), Kambodscha und Laos im April auf dem Programm. In Hong Kong, Taiwan, Singapur, Malaysia und Macau wird zur gleichen Zeit gefeiert wie in China. Indonesien und Philippinen feiern dagegen keine Neujahrsfeste.

Machen Sie Ihren Geschäftspartnern eine Freude und denken Sie an Neujahrsgrüße im Jahr des Tigers.

31.01.10

China hat wie erwartet gegen Ende es letzten Quartals 2009 - Deutschland als Exportweltmeister abgelöst. China hatte nach Angaben der Statistik und Wirtschaftsbehörde etwas über 100 Millionen US Dolla mehr Ausfuhren als die Bundesrepublik. Damit zeigt China den westlichen Weltmächten die Fäuste und wird auch weiterhin um den Kampf um die größte Volkswirtschaft kämpfen - welche noch die USA ist. In ca 5 Jahren wird China die weltweit größte Wirtschaftsmacht sein. Für das Jahr 2010 erwartet China beachtliche 9,7-10% Wirtschaftswachstum.

Vor allem die Autoindustrie konnte beachtlich zulegen und China verkaufte mehr Autos als die USA. Weitere Wachstummotoren sind die Bauindustrie und die geplanten umfangreichen Infrastrukturmaßnahmen. Gemeinsam mit einem hohen chines. Inlandskonsum und mehr Exporten läßt sich das Ziel von 10% erreichen.

Vielen Firmen schauen derzeit wieder nach China und investieren vermehrt. Sollten Sie am Wirtschaftsstandort China interessiert sein - INTERCULTI vermittelt gerne die richtigen Partner vor Ort!

Die Weltausstellung in Shanghai - Shanghai World Expo 2010 - steht unmittelbar bevor. In weniger als 100 Tagen wird die riesige Weltausstellung in Shanghai Pudong eröffnet. Schanghai bereitet sich bereits seit 2 Jahren auf dieses Grossereignis vor und lockt mit vielen kulturellen Programmen. Es werden über 70 Millionen Touristen - hauptsächlich aus China - erwartet. Neue U-Bahnen, der Ausbau des Flughafens und die Eröffnung von vielen Luxushotels oder der neuen Bundpromenande sind nur wenige der umfangreichen Infrastruktur- and Baumaßnahmen der letzten Jahre, die Schanghai über sich ergehen lassen mussten.

Die Auswirkungen der World Expo - Offizielle Webseite http://en.expo2010.cn - sind erheblich. Viele Länder stellen sich in innovatien und futuristischen Pavillons vor. Mehr als 5000 freiwillige Helfer aus aller Welt werden gesucht, um den Touristenansturm gerecht zu werden. Viele Hotels werden in den kommenden Monaten eröffnen und suchen nach ausgebildtetem Fachpersonal.

INTERCULTI empfiehlt allen Auswanderern sich die Shanghai World Expo-Weltausstellung 2010 einmal genau anzusehen und nach Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu suchen. Sollten Sie an einer Firmengründung in Shanghai interessiert sein - INTERCULTI vermittelt gerne die richtigen Partner. Schreiben Sie uns hier

INTERCULTI Kurzbericht über Ereignisse in Süd-Ost-Asien

Philippinen: Hier bereitet man sich nun auf die grosse Wahl im Sommer vor. Bis dahin wird es im Inselstaat wohl ruhig bleiben. Die Mordserie hatte politische Hintergründe und die Verursacher sind bereits verurteilt worden. Wirschaftlich dürfte es allerdings mit den Philippinen weiterhin bergauf gehen - vorallem im Lebensmittel- und Möbelbereich tut sich hier viel.

Indonesien: Obama büst Anerkennung in Indonesien ein. Immer weniger Indonesier sind stolz auf Präsident Obama. Ursache sind die vielen Konflikte und Armeen in islamistischen Ländern. Es bleibt abzuwarten, ob Indonesien weiterhin sehr Obamafreundlich bleibt. Für Unternehmen bietet Indonesien immer bessere Chancen. Die Lohnkosten sind fast die niedrigsten in ganz Asien und viele Firmen siedeln sich in Indonesien an. INTERCULTI wird in Kürze über die Wirtschaft und Chancen in Indonesien berichten.

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16.05.10

Das Königreich Thailand steht nur ein Jahr nach den Protesten wieder am Abrund und Bürgerkrieg droht. Geschäftsviertel wurden bereits abgespeert, von Explosionen und Schiessereien ist die Rede in zahlreichen Medienberichten. Der kranke König hat keinen Einfluß mehr und mehr als 50.000 "Red Shirts" (Rothemden) stehen Regierungstruppen und Armee gegenüber. INTERCULTI hat mehrfach an dieser Stelle über Thailand berichtet und über die schlecht instabile politische Lage. Durch die Krankheit des Königs fehlt ferner eine starke Leitfigur in Thailand. Obwohl der jetzige Premierminister zu Neuwahlen im September aufgerufen hat, geben sich die Red Shirts nicht zufrieden. Ursache der Ausschreitungen ist auch das Geld was der Ex-Premier in die Protestgruppen fliessen lässt, um seinen Einfluss wieder zu stärken. Die Ursachen sind unterschiedlich aber auf absehbare Zeit ist keine Stabilität in Sicht. INTERCULTI warnt vor Auswandern oder Rente in Thailand oder neue Investitionen, solange es keine stabile Regierung gibt.

Haben Sie Kommentare zu den Protesten in Thailand? Schreiben Sie uns und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns.

18.07.10

Gute Nachrichten für alle google Fans - der amerikanische Konzern mit der weltweit größten Suchmaschine hat die Lizenz für China erneuert und ist nun wieder über einen chines. Server bereit. Bisher hatte google China auf die Seite in Hong Kong umgelenkt. Damit zeigt google das die bisherigen Schwierigkeiten mit der Zentralregierung weitestgehend ausgeräumt sind. Die Probleme mit der Firewall werden allerdings weiterhin für ausgewählte Seiten bestehen.

Firmen wie Facebook, Twitter oder Youtube sind in China gesperrt. Allerdings wird erwartet das Facebook sehr bald einen Auftritt in China haben wird. Die Webseiten für soziale Netzwerke aber auch B2B sind in China stark im kommen und viele neuen Firmen haben Plattformen mit Millionen Internetnutzern. China hat bereits mehr Internetnutzer als Europa.

Nach der Wirtschaftskrise im vorigen Jahr ist China wieder in den Schlagzeilen. Der derzeitige Besuch von der Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Beweis für das gute Wirtschaftsverhältnis zw. China und Deutschland. Viele Deutsche Firmen die sich vor vielen Jahren in China niedergelassen haben, sind nun sehr erfolgreich. Porsche, BMW und andere verkaufen mehr Autos als in Amerika und erklären zum neuen Ziel für Luxusautos. Wie können Sie davon profitieren?

Media Markt wird in Kürze einen großen Markt im Herzen Schanghais eröffnen. Viele Messen und Ausstellungen ziehen nach Schanghai um vom Wirtschaftswachstum zu profitieren.

Während Auswandern nach China schwierig ist - aufgrund von VISA Bestimmungen und fehlenden Chinesischkenntnissen von Absolventen oder Arbeitssuchenden - ist eine Firmengründung oft der beste Weg um in den chines. Markt einzutreten. Dabei wimmelt es an Beratungsfirmen für China. Alle mit den besten Angeboten - die Preisunterschiede sind gewaltig für Firmengründungen - von 5000EUR bis 250000EUR für gleichartige Dienstleistungen. INTERCULTI empfiehlt allen Geschäftsleuten eine gründliche Untersuchung und Preisvergleiche.

Wie sollte man bei Firmengründungen in China vorgehen?

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